Musik tut gut
In jedem Lebensalter profitieren Menschen von der Harmonie der Töne. Schon Ungeborene reagieren auf Musik. Ob ihre bei Klängen einsetzenden Bewegungen immer Ausdruck des Behagens sind, mag dahingestellt sein. Sicher aber ist, dass in der Reaktion auf Klänge körperliche Bewegungsfunktionen geübt werden – und sogar so etwas wie eine frühe Lust an der Bewegung entstehen kann. Zugleich werden auch die Sinne geschärft. Übrigens ist der Hörsinn bei der Entwicklung des Kindes im Mutterleib die am frühesten entwickelte unter den Sinneswahrnehmungen. Der fördernde Einfluss der Musik auf unsere Wahrnehmung wie auch auf die Entwicklung unseres Denkvermögens erweist sich dann ein Leben lang.
Billig kann ganz schön teuer sein
Wer sich nicht sicher ist und ein Instrument erstmal nur mal ausprobieren möchte, überlegt sich sicher dreimal, ob er beispielsweise wirklich 300 Euro oder mehr für eine halbwegs gute Einsteigergitarre ausgibt. Zum Glück gibt es fabrikneue Gitarren ja auch schon für 69 oder 99 Euro – doch aufgepasst: Solche Billiginstrumente sind nicht nur deshalb billig, weil sie meist in Kinderarbeit hergestellt wurden. Sie sind auch oft billig verarbeitet. Das aber mindert die Freude am Spielen erheblich. Gerade für Einsteiger ist es wichtig, ein gut gearbeitetes, leicht bespielbares Instrument zu kaufen – die Beratung in einem Fachgeschäft lohnt sich hier allemal. Hinzu kommt, dass die Billiggitarre oft schnell reparaturbedürftig ist und die Kosten für die Reparatur die Anschaffungskosten meist locker übersteigen. Wer vor einer größeren Investition erst einmal schauen möchte, ob ihm ein Instrument liegt, kann bei Musikschulen ein Instrument leihen. Oder beim Musizieren überhaupt ganz auf ein gekauftes oder geliehenes Instrument verzichten! Denn zum Glück gibt es ein Instrument, das nicht nur nichts kostet, sondern sich überall problemlos mitnehmen lässt – die menschliche Stimme.


