Lecker kochen: Rote Bete!

13.12.2011

Eisen, Folsäure und Antioxidantien satt: An der Roten Bete scheiden sich die Geister: Während die einen sie wegen ihrer Wandlungsfähigkeit in der Küche lieben, kennen die anderen sie vielleicht nur als Sauerkonserve und weigern sich, sie überhaupt in irgendeiner Form zu verzehren. Nun, die Nachteile der Rübe sind schnell aufgezählt: Sie färbt nicht nur die Hände beim Schälen oder Schneiden, sondern später auch den Stuhl und Urin. Manchen ist vielleicht ihr erdiger Geschmack einfach fremd. Doch probieren lohnt sich, denn Rote Bete macht roh, gekocht oder gebacken eine gute Figur in Salaten, Eintöpfen und Aufläufen.

Sie liefert uns dabei reichlich Folsäure und Eisen: Folsäure ist wichtig für die Bildung der roten Blutkörperchen und in der Schwangerschaft für die gesunde Entwicklung des Ungeborenen, Eisen wird für den Sauerstofftransport im Blut und die Versorgung der Zellen dringend benötigt. Schon im Mittelalter wurde die Rote Bete, die aus dem Mittelmeerraum stammt und wie ihre Verwandten Mangold und Spinat zur Familie der Gänsefußgewächse gehört, als blutbildendes Gemüse sehr geschätzt. Die Rote Bete punktet aber auch mit den Mineralstoffen Kalium und Magnesium, die den Säure-Basen-Haushalt positiv beeinflussen, mit den Vitaminen A, B und C und darüber hinaus mit wertvollen sekundären Pflanzenstoffen, die antioxidativ wirken und das Immunsystem stärken. Wer allerdings anfällig für Nierensteine ist, sollte Rote Bete nur in Maßen genießen, da sie auch viel Oxalsäure enthält. Außerdem neigt die Rote Bete dazu, Nitrat aus Düngemitteln einzulagern, daher die Rüben aus Bio-Anbau bevorzugen. Probieren Sie doch mal die folgenden Rezepte.

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