Silikon-Skandal: Vorsorgliche Entfernung von fehlerhaften Brustimplantaten

24.01.2012

Im Skandal um Billig-Brustimplantate aus Frankreich rät nun auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) betroffenen Frauen, die fehlerhaften Brustimplantate der Firma Poly Implant Prothese (PIP) beziehungsweise mit diesen identische Produkte „M-Implants“ des Herstellers Rofil Medical Nederland B.V. vorsorglich entfernen zu lassen. Ärzte, Fachgesellschaften und Kliniken weisen daraufhin, dass mögliche Gesundheitsrisiken durch vermehrt ausgetretenes Silikon auch dann entstehen können, wenn keine Rissbildung vorliegt.

Die pronova BKK rät allen betroffenen Frauen, unbedingt ihren Arzt oder Ärztin aufzusuchen und sich dort eingehend beraten zu lassen.

Versicherte der pronova BKK, bei denen ein Brustaufbau bereits aus medizinischen Gründen übernommen wurde, wie zum Beispiel nach einer Krebserkrankung, brauchen sich um die Kosten für den Eingriff nicht zu sorgen. Die pronova BKK übernimmt die kompletten Kosten für das Entfernen des alten Implantates und auch den Neuaufbau der Brust.

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