Wichtige Informationen für Arbeitgeber
- Zahlen, Daten, Fakten
- Meldeverfahren: Womit Sie rechnen können
- 4. SGB IV-Änderungsgesetz: Die wichtigsten Neuerungen im Überblick
- Beitragssätze und Rechengrößen 2012
- Auf den ersten Blick: Neuigkeiten rund um die Sozialversicherung
- Aktuelles aus der Rechtsprechung
- Versicherungspflicht: Besonderheiten rund um die JAE-Grenze
- Jahreswechsel 2011/2012: Zahlen, Daten und Fakten
- Auf den ersten Blick: Neuigkeiten rund um die Sozialversicherung
- Bundesfreiwilligendienst Was gilt in der Sozialversicherung?
- Meldungen: Neuer Tätigkeitsschlüssel ab 1. Dezember 2011
- Aktuelles aus der Rechtsprechung
- Zahlen, Daten, Fakten
- Arbeitnehmerfreizügigkeit: Was Unternehmen wissen müssen
- Arbeitnehmerfreizügigkeit: Die wichtigsten Fragen und Antworten
- Teilzeitarbeit: Flexible Modelle bieten neue Perspektiven
- Fit am Arbeitsplatz: Die gesündesten Snacks für zwischendurch
- Hauterkrankungen und Allergien: Auf Platz eins der Berufskrankheiten
- Auf den ersten Blick: Neuigkeiten rund um die Sozialversicherung
- sv.net 11.0.0: Aktueller Rechtsstand umgesetzt
- Hauptberuflich selbstständig? Mehr Klarheit seit 1. Januar 2011
- Aktuelles aus der Rechtsprechung
- Auf den ersten Blick: Neuigkeiten rund um die Sozialversicherung
- Beitragszuschuss: Veränderte Werte zu berücksichtigen
- Datenschutz für Mitarbeiter: Umfassende Erweiterung geplant
- Gleitzone 2011: Beitragsberechnung im Überblick
- Saison-Kurzarbeitergeld: Ohne Jobverlust durch den Winter
- JAE-Überschreiter: Was gilt ab 1. Januar 2010?
- Aktuelles aus der Rechtsprechung
- Ausscheiden aus der Versicherungspflicht: Rückkehr zum alten Recht
- Duale Studiengänge: Sozialversicherung neu beurteilt
- GKV-Finanzierungsgesetz: Bundeskabinett verabschiedet Reform
- Jahressteuergesetz 2010: Änderungen für Unternehmen und Privatpersonen
- Jahreswechsel 2010/2011: Grenzwerte, Rechengrößen und Termine
- Lohnsteuerrichtlinien 2011: Womit Sie rechnen können
- Meldeverfahren: Die Änderungen im Überblick
- Koalitionsvertrag: Was ändert sich in der Krankenversicherung?
- Neuer Versorgungsausgleich: Die Änderungen im Überblick
- Bürgerentlastungsgesetz: Wer profitiert vom 13-Mrd.-Euro-Paket?
- ELENA: Elektronischer Entgeltnachweis ab 2010
- Krankengeld: Jetzt auch wieder für Selbstständige
- Künstlersozialabgabe: Jeder 10. Betrieb wird geprüft
- Adressänderung
- Insolvenzgeldumlage
- Streichung des erhöhten Beitragssatzes zum 1. Januar 2009
Zahlen, Daten, Fakten
Beschäftigung: Voraussetzungen für zufriedene Arbeitnehmer
Eine gute Bezahlung und herausfordernde Aufgaben – das sind gute Voraussetzungen für zufriedene Beschäftigte, wie eine Untersuchung durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) auf Basis des soziooekonomischen Panels zeigt. Und im Durchschnitt geben Arbeitnehmer hierzulande ihrem Job mit sieben von zehn Punkten auch gute Noten. Besonders Auszubildende haben wenig zu me-ckern, ebenso Selbstständige und Teilzeitbeschäftigte. Auch ein geringeres Erwerbseinkommen macht nicht zwangsläufig unglücklich, so die IW-Ergebnisse: Lediglich 7 Prozent der Geringverdiener sind mit ihrer Arbeit unzufrieden. Auf die Stimmung drücken dagegen etwa befristete Arbeitsverhält-nisse und zu hohe Anforderungen.
Die überwiegend positiven Ergebnisse der IW-Studie stehen allerdings im Gegensatz zum jährlich erscheinenden Index "Gute Arbeit" des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Laut DGB sind deutsche Beschäftigte nämlich nur mittelmäßig mit ihrer Arbeit zufrieden.
Kurzarbeit kein Abstellgleis
Zur Kurzarbeit waren bisher nur die Gesamtzahlen der Anmeldungen, der dann tatsächlich betroffenen Beschäftigten sowie der die Kurzarbeit einsetzenden Firmen verfügbar. Das IAB analysierte jetzt erstmals genauer den von Kurzarbeit betroffenen Personenkreis. Dazu wurden die Abrechnungslisten aus der Stadt Nürnberg für den Zeitraum von Juni 2008 bis Juni 2010 detailliert erfasst. Heraus kam: Die Kurzarbeiter verblieben im Durchschnitt fünf Monate in Kurzarbeit und mussten im Schnitt weniger als 50 Ausfallstunden hinnehmen. Befürchtungen, dass Kurzarbeit im großen Stil als Abstellgleis für nicht mehr benötigte Beschäftigte genutzt wird, haben sich der IAB-Studie zufolge damit nicht bestä-tigt. Der Einsatz von Kurzarbeit sei für die Betriebe nicht kostenlos, betonen die Arbeitsmarktforscher. Die Betriebe würden Kurzarbeit daher vor allem dazu nutzen, um Mitarbeiter mit wertvollem, betriebs-spezifischem Wissen bei vorübergehendem Arbeitsausfall zu halten.
Im Jahr 2010 wurde von den Betrieben die Last der Kurzarbeit jedoch auf immer weniger Schultern verteilt, berichtet das IAB. Indem einige Beschäftigte in Kurzarbeit belassen wurden, hätten die Betrie-be die Kurzarbeit bei Bedarf problemlos wieder ausweiten können.
Erreichbarkeit: Für die meisten Arbeitnehmer selbstverständlich
Die Grenzen zwischen Job und Privatleben verschwimmen mit der steigenden Verbreitung moderner Kommunikationsmedien immer mehr. So sind 88 Prozent der Berufstätigen auch außerhalb ihrer regu-lären Arbeitszeiten für Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte per Internet oder Handy erreichbar. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben.
Zum Vergleich: Vor zwei Jahren gaben erst 73 Prozent der Berufstätigen an, nach Arbeitsschluss erreichbar zu sein. "Eine klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben gibt es für die meisten Be-rufstätigen nicht mehr", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Laut Umfrage sind 29 Prozent der Arbeitnehmer jederzeit für berufliche Zwecke telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Weitere 45 Prozent sind nur zu bestimmten Zeiten außerhalb der Arbeitszeiten erreichbar, zum Beispiel am Abend oder am Wochenende. 15 Prozent geben an, dass sie nur in Ausnahmefällen erreichbar sind.
Unterschiede gibt es vor allem bei der umfassenden Erreichbarkeit zwischen Männern und Frauen. So sind 34 Prozent der männlichen Berufstätigen jederzeit erreichbar, gegenüber 24 Prozent der weibli-chen. "Mit der steigenden Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs können Nutzer auch bequem außerhalb des Büros berufliche E-Mails lesen und bearbeiten", sagte Kempf.
Aus Sicht des BITKOM sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer klare Vereinbarungen treffen, wann jemand außerhalb der Arbeitszeiten ansprechbar sein sollte. "Es ist grundsätzlich positiv, dass wir immer erreichbar sein können, wenn wir es möchten", sagte Kempf. "Aber genauso wichtig sind be-wusste Kommunikationspausen, um entspannen oder bei Bedarf ungestört arbeiten zu können."
Gleitzonenrechner
Ein Onlinerechner für die Sozialversicherungsbeiträge in der Gleitzone steht Ihnen hier zur Verfügung.


