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Zahlen, Daten, Fakten
Jeder zweite 14- bis 44-Jährige nutzt E-Learning
Notebooks und PCs, Smartphones und Tablet Computer werden häufig zur beruflichen Fortbildung und zum Lernen in der Freizeit genutzt. Rund jeder Zweite bei den 14- bis 44-Jährigen gibt an, bereits entsprechende Erfahrungen mit E-Learning zu haben. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM auf Grundlage einer repräsentativen Befragung mit. Die am häufigsten genutzte Lernmethode ist die Nut-zung von Online-Nachschlagewerken. Mehr als zwei Drittel (70 Prozent) derjenigen, die E-Learning bereits nutzen, haben sich auf diese Weise fortgebildet. Von mehr als jedem Zweiten (57 Prozent) wurden Computer-Trainings absolviert, also Programme, die auf dem Computer installiert und ohne Internet-Verbindung funktionieren. Fast genauso häufig werden Online-Trainings eingesetzt (52 Pro-zent), bei denen der PC mit dem Internet verbunden ist. Rund jeder Vierte (26 Prozent) hat Online-Trainings in Verbindung mit Präsenzveranstaltungen zum Lernen genutzt, so genanntes Blended Learning.
Bildungskarrieren: Nachwuchs auf der Überholspur
In Deutschland gibt es deutlich mehr Bildungsaufsteiger als -absteiger. Viele junge Menschen schaf-fen also einen höheren Abschluss als ihre Eltern. Dies zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), die auf Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) beruht. Im Fokus stand dabei die Gruppe der 35- bis 44-Jährigen. Grund: Dies ist die jüngste Gruppe, in der die meisten Men-schen ihren Bildungsweg abgeschlossen haben. Um ein möglichst differenziertes Bild zu gewinnen, haben die IW-Forscher die Bildungsabschlüsse beider Elternteile zum Vergleich herangezogen. Dem-nach besitzt rund ein Drittel der Befragten einen höheren Bildungsabschluss als ihr Vater; ein knappes Fünftel hat einen niedrigeren. Nimmt man das Bildungsniveau der Mutter zum Maßstab, sind sogar vier von zehn der 35- bis 44-Jährigen Bildungsaufsteiger – und nur jeder Elfte ist ein Absteiger. Die IW-Forscher erwarten in Sachen Bildung auch künftig eine hohe Aufwärtsmobilität. So ist der Anteil der Gymnasiasten unter den 17-Jährigen, deren Vater über keinen beruflichen Abschluss verfügt, allein zwischen 2000 und 2009 von 17 auf 22 Prozent gestiegen. Nach statistischen Auswertungen der IW-Experten ist das soziale Umfeld für den Bildungsaufstieg junger Menschen besonders wichtig.
Zahl der Erwerbstätigen erreichte in 2012 erneut Höchststand
Im Jahr 2012 waren durchschnittlich rund 41,5 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland er-werbstätig, das waren 416.000 Personen oder 1,0 % mehr als ein Jahr zuvor. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) erreichte die Zahl der Erwerbstätigen damit im sechsten Jahr in Folge einen neuen Höchststand. Von der positiven Entwicklung auf dem deut-schen Arbeitsmarkt profitierten insbesondere die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, deren Anzahl – wie schon in den Jahren 2010 und 2011 – auch im Jahr 2012 überproportional gestiegen ist. Insgesamt wuchs die Zahl der Arbeitnehmer mit Wohnort in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2012 um 410.000 Personen (+ 1,1 %) auf rund 37,0 Millionen. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger stieg im selben Zeitraum um 6.000 Personen (+ 0,1 %) auf rund 4,55 Millionen.
Gleitzonenrechner
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