Wissen für Profis
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- Beitragszuschuss: Werte zum 1. Januar 2012 angepasst
- Was Arbeitgeber wissen müssen: Der Jahreswechsel im Überblick
- Pflege von Angehörigen: Welche Möglichkeiten bieten sich Arbeitnehmern?
- Beitragssätze und Rechengrößen 2012
- Aktuelles aus der Rechtsprechung
- Moderner, unbürokratischer? Steuervereinfachungsgesetz 2011
Zahlen, Daten, Fakten
Online-Jobbörsen: Bei der Personalsuche unverzichtbar
Online-Jobbörsen sind das wichtigste Medium bei der Personalsuche von Unternehmen. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.500 Firmen aller Branchen ergeben. Danach veröffentlichten im vergangenen Jahr 79 % der Unternehmen offene Stellen in Jobbörsen wie Stepstone, Monster oder Jobscout24. Im Vergleich zu 2010 ist das ein Anstieg um 8 Prozentpunkte. Gleichzeitig etablieren sich Online-Netzwerke bei der Suche nach neuen Mitarbeitern. Ein Drittel aller Unternehmen publiziert offene Stellen in Communitys wie Facebook, StudiVZ oder Xing. „Die meisten Firmen fahren heute mehrgleisig, um geeignete Bewerber zu finden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. So geben zwei Drittel der befragten Unternehmen an, drei oder mehr Medien für Stellenanzeigen parallel zu nutzen. Dabei setzen die Personalabteilungen auf einen Mix aus Online- und Printmedien. Laut Umfrage veröffentlichen 69 % der Firmen Jobangebote auf der eigenen Website und 28 % nutzen branchenspezifische Online-Jobbörsen. Trotz des Trends, freie Jobs online auszuschreiben, können auch Anzeigen in Printmedien zulegen: 58 % der befragten Unternehmen schalten Stellenanzeigen in Printausgaben von Zeitungen (Vorjahr: 55 %) und 22 % in Print-Fachmagazinen.
Positive Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt setzt sich fort
Die Ausbildungschancen der Jugendlichen verbessern sich weiter. Die Zahl betrieblicher Ausbildungsangebote steigt deutlich, während die Zahl der Bewerber weiter zurückgeht. Das steigende An-gebot an Ausbildungsplätzen ist Ausdruck des Bestrebens der Betriebe, unterstützt durch die gute konjunkturelle Lage ihren Fachkräftenachwuchs durch Ausbildung zu sichern. Aufgrund rückläufiger Bewerberzahlen wachsen jedoch - mit unterschiedlichen Ausprägungen in den Branchen und Regionen - die Probleme ausbildungswilliger Betriebe, passende Bewerber zu finden. Im Berufsberatungsjahr 2010/2011 wurden bei den Agenturen für Arbeit und Jobcentern insgesamt 519.600 Ausbildungsplätze gemeldet, das waren 7,5 % mehr als im Vorjahr. Bei den betrieblichen Ausbildungsplätzen betrug der Zuwachs 10,2 %, die Zahl der gemeldeten außerbetrieblichen Ausbildungsplätze sank hingegen erheblich. Trotz doppelter Abiturjahrgänge in Bayern und Niedersachsen und Aussetzung des Wehr- und Zivildienstes sank die Zahl der gemeldeten Bewerber erneut um 13.700 auf 538.200 (-2,5 %). Ein Grund für die sinkenden Bewerberzahlen sind die rückläufigen Zahlen nicht-studienberechtigter Schulabgänger – den Hauptinteressenten nach Ausbildungsplätzen (-3,5 % gegenüber 2010).
Weiterbildungsbeteiligung: Weniger Jüngere, mehr Ältere
Deutschlands Weiterbildungsbereich ist im europäischen Vergleich – trotz einer leicht rückläufigen Beteiligung - gut aufgestellt. Das zeigt der Mitte Oktober 2011 vom Deutschen Institut für Erwachse-nenbildung (DIE) veröffentlichte Bericht "Weiterbildungsbeteiligung 2010". Jedoch wird ebenfalls deut-lich, dass der Zugang zur Weiterbildung nach wie vor durch soziale Lage und Bildungshintergrund bestimmt ist. Der Bericht belegt unter anderem, dass Arbeitslose seltener als Beschäftigte, Menschen mit Migrationshintergrund seltener als Deutsche, geringer Qualifizierte seltener als höher Qualifizierte an Weiterbildung teilnehmen. Besonders bemerkenswert ist der Rückgang der Weiterbildungsbeteili-gung unter den Jüngeren und die Zunahme bei den Älteren. Der Adult Education Survey (AES) enthält darüber hinaus Fakten zum informellen Lernen, zum zeitlichen Umfang der Weiterbildungsaktivitäten, zu Lernmotiven, Bildungsbarrieren und Kosten, sodass die Strukturen des Weiterbildungsverhaltens in allen Facetten sichtbar werden. Als Nachfolger des Berichtssystems Weiterbildung (BSW) erscheinen die Analysen des AES zur „Weiterbildungsbeteiligung" alle drei Jahre. Herausgegeben werden sie vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V.
Gleitzonenrechner
Ein Onlinerechner für die Sozialversicherungsbeiträge in der Gleitzone steht Ihnen hier zur Verfügung.


