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Infos zur Ernährung

Wissenswertes rund um das Thema Ernährung.

Äpfel sind kerngesund!

Der Apfel der Erkenntnis

An apple each day keeps the doctor away - dieser Ratschlag wird längst nicht mehr nur in England beherzigt. Zwar sollte man, wie findige Ernährungswissenschaftler errechnet haben, lieber drei Äpfel verspeisen, doch im Kern ist und bleibt der Genuss der Früchte des zu den ältesten Kulturpflanzen im europäischen Raum zählenden Apfelbaums eine rundum gesunde Sache.

Äpfel sind heute das Lieblingsobst der Menschen in den gemäßigten Breiten und machen dort nahezu zwei Drittel des Frischobstverzehrs aus. 90 Prozent der Deutschen bezeichnen den Apfel als ihr Lieblingsobst, gefolgt von Erdbeere (43 Prozent), Birne (40 Prozent) und Kirsche (31Prozent).

Aus gutem Grund ist der Apfel so beliebt: Äpfel sind nahrhaft und doch kalorienarm, fördern die Verdauung, schützen u. a. vor Herz-/Kreislauferkrankungen, vernichten Bakterien, putzen bereits beim Essen die Zähne, lassen sich bequem in die Tasche stecken. Sie bleiben lange frisch und knackig, sehen immer appetitlich aus und erfreuen sich nicht zuletzt deshalb als Pausensnack gerade bei Berufstätigen größter Beliebtheit.

Allerdings hat der Apfelgenuss heute auch seine Schattenseiten: Äpfel aus konventionellem Anbau sind, bis sie in den Handel gelangen, bis zu 20mal gespritzt worden. Weitere Chemikalien gelangen zum Einsatz, um den Reifeprozess und die Haltbarkeit zu verbessern. Deshalb: Äpfel aus dem Supermarkt vor dem Verzehr unter warmem Wasser gründlich waschen. Danach abreiben.Oder kaufen Sie gezielt ungespritzte und auch sonst unbehandelte Äpfel (beim Ökobauern oder im Naturkostladen).

  • Äpfel unterstützen den Heilungsprozess bei Entzündungen. Ihre Inhaltsstoffe wirken gegen Bakterien und Viren, stabilisieren den Blutzucker. Äpfel gelten als krebsvorbeugendes Obst.
  • Bei Erkältung, Fieber und Bronchitis ist auch Apfelschalentee sehr heilsam (mindestens 10 Minuten ziehen lassen und ausschließlich Schalen von unbehandelten Äpfeln verwenden).
  • Äpfel bauen bei der Verdauung von schwerem Essen das Fett schneller ab. Die Weihnachtsgans deshalb immer mit Äpfeln füllen! Bei Rheuma, Gicht, Nieren- und Blasenleiden kann es helfen, eine Zeitlang vor jeder Mahlzeit ganz langsam einen Apfel zu essen.
  • Äpfel haben eine reinigende Wirkung - innerlich wie äußerlich. Zur Hautreinigung einen saftigen Apfel aufschneiden und das Gesicht mit der Schnittfläche massieren.
    Das Apfel-Pektin quillt im Darm auf, neutralisiert Giftstoffe, stoppt sogar schwere Durchfälle, vernichtet unerwünschte Erreger, bindet aber auch Gallensäuren und fördert damit den Abbau von Cholesterin.
  • Wer zu viel Magensäure hat, sollte in der Küche Apfelessig statt Weinessig benutzen.
  • Äpfel senken Cholesterinspiegel und Infarkt-Risiko.
  • Äpfel niemals sehr kalt essen, weil das Magen- oder Leberbeschwerden verursachen kann.

*Buchtipp:

Kursbuch gesunde Ernährung - Die Küche als Apotheke der Natur
Ingeborg Münzing-Ruef
Kursbuch Gesunde Ernährung
ISBN 3-453-12256-9
9,95 €