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Herz-/Kreis­lauf­er­kran­kun­gen

Bunt essen, gesund essen! 

Sie möchten sich herzgesund ernähren, haben aber keine Zeit oder Lust, sich ständig mit Nährstoff- und Kalorientabellen herumzuschlagen? Dann sind Sie hier genau richtig! „Essen Sie bunt!" heißt die einfache Faustregel. Und vermeiden Sie die Farbe Braun auf dem Teller und in der Tasse. Braune Lebensmittel wie Schokolade, Cola oder Kuchen haben meist eine hohe Kaloriendichte und liefern nur eine begrenzte Anzahl an wichtigen Vitalstoffen. Bunte Gemüse dagegen und buntes Obst versorgen Sie rundum mit allen wichtigen Mikronährstoffen. Und sie sättigen, ohne Kalorien im Übermaß mitzubringen. Übergewicht wird leichter abgebaut oder sammelt sich gar nicht erst an. Das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen bleibt gering. Und Sie fühlen sich rundum fit!

Braune Lebensmittel enthalten vor allem Zucker oder Fett oder beides

Braune Nahrungsmittel wie Schokocreme, Cola, Kuchen, Brot, Nudeln, Bratensoßen und Kaffee sind zwar bei den meisten von uns sehr beliebt, doch leider liefern sie überwiegend Zucker und Fett statt Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Zucker, der sich auch in stärkehaltigen Getreideprodukten versteckt, liefert zwar schnelle Energie, denn die Zuckermoleküle werden mit Hilfe des Insulins aus der Bauchspeicheldrüse ohne große Umwege in die Zellen eingeschleust. Aber ein hoher Zuckergehalt in der Nahrung bedeutet auch einen sehr raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels mit einem anschließenden steilen Abfall desselben. Das Ergebnis: Wir werden schnell wieder hungrig und greifen erneut zu zuckerhaltigen Produkten. Ein ständiger Zuckerüberschuss veranlasst außerdem unsere Leber dazu, den Zucker in Fettreserven umzubauen und einzulagern für schlechte Zeiten. In der modernen Wohlstandgesellschaft treten diese Notzeiten allerdings kaum auf und so lagern sich die Fettpolster wie Jahresringe um Hüften oder Bauch an. Meiden Sie also braune Lebensmittel!

Bunte Vielfalt auf dem Teller

Rücken Sie statt dessen bunte Lebensmittel ins Zentrum Ihrer Ernährung, so umgehen Sie leicht die Zucker- und Fettfalle! Je mehr Farben Sie auf dem Teller haben, desto besser, denn verschiedenfarbige Gemüse liefern auch eine große Palette an Mikronährstoffen. Grün sind Salat, Gurke, Spinat, Brokkoli, Mangold, Rosenkohl, Rucola und Porree. Gelb sind Paprika, Pastinaken, Aprikosen, Bananen und Birnen. Rot sind Tomaten, Paprika, Kirschen, Erdbeeren, Himbeeren. Lila sind Auberginen, Radicchio, Blaubeeren, Rote Bete und Brombeeren. Orange sind Apfelsinen, Süßkartoffeln und Kürbis. Neben einer großen Nährstoffvielfalt liefern Gemüse auch Ballaststoffe. Diese verbessern die Verdauung, sorgen für eine gute Sättigung und halten nebenbei ihren Darm gesund.

Keine Chance für Gemüsemuffel

Es gibt immer viele Ausreden, warum gerade heute das schnelle Schnitzel und der Schokopudding auf dem Tisch stehen: Keine Zeit für Gemüse, Gemüse ist umständlich. Doch Gemüse ist extrem einfach in der Zubereitung: Wer wenig Zeit hat, kann ohne schlechtes Gewissen auf Tiefkühlgemüse zurückgreifen. Ist zwar nicht ganz so lecker wie frisch vom Markt, enthält aber im Wesentlichen die gleiche Menge an Nährstoffen und ist schon küchenfertig zubereitet. Allerdings Hände weg von fertig gewürztem Tiefkühlgemüse, hier stecken oft Zucker und viele unerwünschte Zusatzstoffe drin. Wer sich aus zeitlichen Gründen nur einmal pro Woche auf dem Markt mit Frischgemüse eindecken kann, isst den Salat zuerst. Möhren und Kohl sind ohne Weiteres im Kühlschrank einige Tage haltbar, Tomaten entfalten oft erst nach einigen Tagen bei Zimmertemperatur ihr volles Aroma. Und Gemüse kann man auch trinken, indem man es mit einem Hochleistungsmixer püriert und einen leckeren Smoothie daraus zubereitet. Da lassen sich auch ungeliebte Gemüse wie vitalstoffreicher Spinat in kleinen Mengen gut verstecken. So gelingt die Umstellung von braun auf bunt kinderleicht. Ihr Körper bedankt sich mit einer ansehnlichen Form und mit einem Plus an Vitalität!