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Rückenleiden

Osteopathie: Hilfe für den Rücken

Schmerzen im Rücken können ganz verschiedene Ursachen haben. Manchmal liegen diese in weiter entfernten Körperregionen oder in Einschränkungen von Organfunktionen. Genau hier setzt die Osteopathie an. Sie hat nämlich nicht einzelne Symptome, sondern immer den ganzen Menschen im Blick. Der Osteopath konzentriert sich mit seiner manuellen Behandlung also keineswegs nur auf den Rücken. Er versucht vielmehr, Funktionsstörungen im gesamten Organismus zu aufzuspüren, Blockaden zu lösen und so die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Schmerzen im Rücken können auf diese Weise nachhaltig gelindert werden.

Organismus Mensch

Alle Strukturen im Körper wie Organe, Gefäßsysteme, Knochen, Gelenke und Muskeln sind miteinander verknüpft, so die Grundannahme der Osteopathie. Das verbindende Element sind die Faszien. Es handelt sich hierbei um feine bindegewebsartige Hüllen, die den Strukturen sowohl Halt geben als auch Raum, damit sie ihre Eigendynamik ungehindert entfalten können. Gesundheit ist dabei kein starrer Zustand, denn Atem, Blut und Lymphe durchströmen fortwährend den Körper. Alle Systeme sind ständig in Bewegung. Im Idealfall befinden sie sich dabei in einem dynamischen Gleichgewicht: Die Strukturen sind frei beweglich, nichts blockiert ihre Funktion. Doch immer wieder treten Blockaden an verschiedenen Stellen auf. Auch können Faszien durch ungünstige Einflüsse verklebt sein. Die dadurch verursachten Beschwerden strahlen mitunter in weit entfernte Körperregionen aus. Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, den hinter den Symptomen liegenden Blockaden auf die Spur zu kommen, diese durch eine rein manuelle Therapie aufzulösen und so mittels der Selbstheilungskräfte des Körpers das Zusammenspiel der verschiedenen Systeme wieder zu ermöglichen. Das Symptom Rückenschmerz kann seine Ursachen auch in Beeinträchtigungen von inneren Organen haben, auf eine Kiefer-Fehlstellung oder auf einen umgeknickten Fuß zurückzuführen sein. Auch eine chronische Bronchitis kann Schmerzen an Hals- und Brustwirbelsäule nach sich ziehen.

Unser Tipp: Die pronova BKK beteiligt sich an den Behandlungskosten 

Die pronova BKK übernimmt je Versicherten bis zu vier Behandlungseinheiten pro Kalenderjahr (100 % des Rechnungsbetrages, maximal 40 Euro pro Behandlung).

Osteopathie - Manuelle Therapie mit guter Wirkung

Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, Bandscheibenvorfälle, Skoliose, Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, die Palette der Rückenbeschwerden ist groß. Zunächst untersucht der Osteopath, inwieweit Wirbelkörper und Gelenke in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind. Auch verspannte Muskeln können die Beschwerden verursachen. Durch bestimmte geführte Bewegungen oder spezielle Grifftechniken werden Impulse gesetzt, die die Eigendynamik des Körpers in Gang setzen. Im Gegensatz zum Chiropraktiker wird ein Osteopath niemals etwas einrenken. Schmerzen verringern sich jedoch unter osteopathischer Therapie erheblich, die Beweglichkeit der betroffenen Abschnitte der Wirbelsäule verbessert sich. Auch chronische Verläufe kommen seltener vor. Die Behandlung richtet sich nach Symptomen und Ursachen, ist immer individuell angepasst und dauert daher unterschiedlich lange.