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Bewegung

Sport? Etwas mehr Bewegung? Der Wille ist da, doch mit der Umsetzung klappt es meist leider nicht so richtig. Die Gründe sind vielfältig: keine Zeit, gerade heute keine Lust, schlechtes Wetter ... Damit ist jetzt Schluss – ein für allemal. Denn wir machen Sie hier und heute mit Bewegungsformen bekannt, die wirklich jeder jederzeit und überall ausführen kann. Wir reden von Mikroübungen. 

Bewegung – jetzt aber!

Keine Ausreden mehr: Kleinste Bewegungseinheiten ganz gross im Kommen 

Das Reich der Bewegungsformen lässt sich grob in drei Bereiche unterteilen.

  1. Zum einen haben wir die sportlich inspirierte Bewegung, wozu neben den klassischen Team- und Einzelsportarten auch der wöchentliche Besuch der Muckibude und regelmäßiges Joggen oder Schwimmen zählen – ideal für Menschen, die abnehmen oder einfach nur fit bleiben möchten.
  2. Sodann gibt es den Bereich der Alltagsbewegungen, für den wir uns seit jeher stark machen: Mit dem Rad zur Arbeit, Treppe steigen statt Lift fahren, so oft wie möglich zu Fuß gehen und vieles andere mehr. Das ist gut für alle, die sportliche Bewegung bislang eher gemieden haben.
  3. Und dann gibt es eben die Mikroübungen für Körper und Geist – ein optimales und ausgewogenes Angebot für Menschen mit Zeitmangel oder ohne Regenkleidung.

Wer nun meint, dass wenig wohl auch wenig bringt und die Mikroübungen nicht ernst zu nehmen sind, wird staunen. Werden die Mikroübungen regelmäßig und konsequent (Motto: Jederzeit und überall!) angewandt, können sie wichtige Beiträge leisten beispielsweise für den Muskelaufbau, die Steigerung des Konzentrationsvermögens oder das Training des Gleichgewichtssinns.

Nicht zuletzt können Mikroübungen eine gute Moti- vation sein für eingefleischte Sportmuffel, es auch mal mit der nächstintensiveren Bewegungsform zu versuchen. Der Anreiz ist schnell da, denn konsequent angewandte Mikroübungen locken die Muskeln aus der Reserve. Doch auch wer sich schon regelmäßig bewegt, profitiert von den Mikroübungen als zusätzlichem kleinen Bewegungsprogramm. Also: Lassen Sie sich motivieren und machen Sie mit!

Profil 10/2015 Zehenspitzen

Auf die Spitze gestellt 

Für diese Übung bitte die Schuhe ausziehen: Mit beiden Füßen langsam auf die Zehenspitzen stellen, kurz halten und dann langsam wieder senken, möglichst oft wiederholen und auch mehrmals am Tag kleine Strecken auf Zehenspitzen gehen. Stärkt die Fuß- und Wadenmuskulatur und fördert das Gleichgewicht.

Profil 10/2015 Fahrrad

In die Luftpedale getreten 

Auf dem Rücken liegen, Bauchmuskeln leicht anspannen und in der Luft Rad fahren. Geht vor dem Fernseher auf dem Teppich, auf dem Sofa oder auch morgens und abends im Bett. Trainiert Bein- und Bauchmuskeln und bringt den Kreislauf in Schwung.

Profil 10/2015 Fingerspitzen

Fingerreigen 

Kurze Unterbrechung der Arbeit am Bildschirm für neue Hirnenergie – am besten gleich das Dauersitzen unterbrechen und im Stehen durchführen: Der Reihe nach tippen die Finger mit der Spitze auf den Daumen, beginnend beim Zeigefinger. Beide Hände üben gleichzeitig. Für mehr Konzentration arbeiten die Finger gegenläufig: Während die Finger der einen Hand mit dem Zeigefinger beginnen, starten die Finger der anderen Hand mit dem kleinen Finger. Stimuliert das Gehirn, sorgt für bessere Konzentration.

Spannung in der Schlange 

Po, Bauch und Beine im Wechsel anspannen und locker lassen, während Sie an der Käsetheke warten. Spannung dabei längere Zeit halten. Schultern bitte nicht zu den Ohren hochziehen, sondern locker nach unten und leicht nach hinten fallen lassen. Die Aktivierung der Muskelpartien sorgt für mehr Kraft und eine gute Körperhaltung.

Profil 10/2015 Schwimmen

Fisch auf dem Trockenen 

Tatort Teppich: In Bauchlage Po- und Bauchmuskulatur anspannen, Arme und Beine leicht vom Boden abheben, mit den Armen ruhige Schwimmbewegungen wie beim Brustschwimmen machen. Mindestens bis zehn zählen und mehrere Durchgänge starten. Dabei den Kopf der Halswirbelsäule zuliebe nicht zu stark nach oben recken. Geeignet für die Werbepause des Spielfilms, aber nicht zu weit rausschwimmen. Fordert die Rumpfmuskulatur und sorgt für Körperspannung.

Gut ausbalanciert 

Auf den Fliesenfugen in Küche, Bad oder Büro balancieren, also einen Fuß vor den anderen setzen und sich dabei den Abgrund rechts und links vorstellen, in den man bei einem Fehltritt fallen könnte. Am besten mehrmals täglich, z. B. beim Zähneputzen, während das Teewasser kocht oder auf dem Weg zum Kopierer. Gleichgewicht und Konzentration werden gefordert und gefördert.

Profil 10/2015 Links/rechts

Links für rechts und umgekehrt 

Rechtshänder erledigen einfache Dinge mal mit der linken Hand, Linkshänder machen es mit rechts: Zähneputzen, Einkaufszettel schreiben, Türen öffnen oder auch mal von der „falschen Seite“ auf das Fahrrad aufsteigen, natürlich nur, sofern das nicht verkehrsgefährdend ist. Regt die Entwicklung neuer Nervenbahnen an!

Profil 10/2015 Einbein

Variationen auf einem Bein 

Geht fast immer, etwa beim Telefonieren, Zähne putzen oder Haare föhnen.

  • Schwieriger wird das Ganze, wenn Sie die Augen dabei schließen oder auf einem weichen, instabilen Untergrund stehen.
  • Oder bauen Sie kleine Extras ein, zunächst bei geöffneten, dann auch mit geschlossenen Augen: Ein Knie in Richtung Brust hochziehen, halten und dabei den Fuß fünfmal kreisen, dann die Seite wechseln. Oder den linken Fuß zum Po hochziehen und mit der linken Hand festhalten, das rechte Standbein ganz
    durchdrücken, die Ferse des hochgezogenen Beins möglichst bis zum Po ziehen. Die Seite wechseln und wiederholen.
  • Zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur, für mehr Gleichgewicht, verbesserte Koordination und eine gute Körperhaltung.
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Profil 10/2015 Liegestütz an der Wand

Liegestütz an der Wand 

Einfach und effektiv! Und vor allem: Fast immer und überall möglich.

Die Füße stehen hüftbreit etwa einen halben Meter von der Wand entfernt. Dann die Hände auf Schulterhöhe gegen die Wand stützen. Bauch, Po und Oberkörper sind leicht gespannt, der Körper bildet von Fuß bis Kopf eine gerade Linie. Arme beugen, bis die Stirn fast die Wand berührt, dann wieder strecken. Mehrmals wiederholen! Stärkt die Muskeln und sorgt für gute Körperspannung.

Unsere Zusatzleistungen

Wir bieten zahlreiche Zusatzangebote zur Vorsorge und besseren Behandlung von Erkrankungen. Sprechen Sie uns an!

Aufgemerkt 

Schon wieder ein Angebotsflyer des Elektro- oder Supermarkts in der Post? Einfach mal ein paar Minuten durchblättern, genau hinsehen und dann beiseite legen. Nun aus dem Gedächtnis möglichst viele Dinge in kurzer Zeit notieren. Erhöht Merkfähigkeit und Konzentration.

Profil 10/2015 Treppensteigen

Treppauf, Treppab 

Die Treppe bietet reichlich Fitnessmöglichkeiten, nutzen Sie sie so oft wie möglich in Haus und Büro, am Bahnhof und auf dem Weg zur U-Bahn.

  • Sie arbeiten in der zweiten Etage? Gut, nehmen Sie die Treppe bis zur vierten Etage und dann wieder zurück bis zur zweiten.
  • Steigen Sie zwei Stufen auf einmal, das stärkt die Muskulatur.
  • Wenn Sie die Treppe rückwärts gehen, fordern Sie Ihren Körper auf ganz neue Weise.
  • Bein-, Po- und Hüftmuskulatur werden gekräftigt, bei häufiger Übung hilft‘s auch der Ausdauer.

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Profil 10/2015 Wasserflasche

Schweres Wasser 

Sie haben immer Wasserflaschen an Ihrem Arbeitsplatz? Gut so! Bevor Sie sie leer trinken, nutzen Sie sie für eine kleine Fitnessübung: In aufrechter Sitzposition in jede Hand eine gefüllte Wasserflasche nehmen; Halbliterflaschen sind in Ordnung, Literflaschen fordern natürlich mehr. Bewegen Sie die Arme in Schulterhöhe vor und zurück, dann zur Abwechslung gegenläufig nach oben und unten. Die Schultern sollten dabei locker bleiben und nicht hochgezogen werden. Mehrmals wiederholen und Tempo steigern. Anschließend einen erfrischenden Schluck aus der Flasche nehmen. Stärkt besonders die Muskulatur von Armen und Oberkörper.

Verkehrte Welt 

Die Zeitung umdrehen und auf dem Kopf lesen. Rückwärts zählen und zwar mindestens im zweistelligen Zahlenraum. Oder eine gewohnte Strecke einfach mal rückwärts gehen. Das Gehirn wird durch ungewohnte Verhaltensweisen herausgefordert und aktiviert.

Profil 10/2015 Warten

Kleine Auszeit für den Geist 

Schluss mit dem langweiligen Warten in der Schlange im Supermarkt: Nutzen Sie die Zeit, indem Sie im Geist ein kleines Lied singen oder sich ein kurzes Gedicht aufsagen. Oder sehen Sie sich um: Wie viele Dinge sind blau, gelb oder grün? Regt das Gehirn an und schärft die Wahrnehmung.