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Bewegung

Diabetesvorbeugung durch Ernährung und Bewegung

Sport ist gesund – das ist längst eine Binsenweisheit. In welchem Maße wir uns jedoch mit regelmäßiger sportlicher Betätigung wirklich etwas Gutes tun, wurde einmal mehr durch Studien in den USA und in Finnland belegt, die zu einem ähnlichen Ergebnis kamen: Regelmäßiges Training verringert das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, um fast 60 Prozent. Ebenso wichtig aber ist eine gesunde Ernährungsweise.

Erfolgreiche Diabetes-Vorbeugung

Die Teilnehmer der auf mehrere Jahre angelegten Studien zur Diabetes-Prävention (DPS, Diabetes Prevention Study, und DPP, Diabetes Prevention Program) wiesen erhöhte Risikofaktoren für das Entstehen von Diabetes Typ 2 auf wie mangelnde Bewegung und Übergewicht. In der Testgruppe, die ein regelmäßiges Bewegungsprogramm absolvierte und außerdem die Ernährungsgewohnheiten veränderte, sank das Risiko, an der Zivilisationskrankheit Diabetes Typ 2 zu erkranken, um fast 60 Prozent. Auch nach Beendigung der intensiven Begleitung blieb das Erkrankungsrisiko unter dem der Vergleichsgruppen.

Bewegung stärkt den Körper

Besonders Ausdauersport trägt durch die Aktivierung von Enzymen dazu bei, dass die Zellen empfindlicher für Insulin werden. Dadurch sinkt das Erkrankungsrisiko maßgeblich. Ausdauersportarten wie Joggen, Walken oder Wandern sollten am besten dreimal pro Woche betrieben werden. Entscheidender als die Dauer der Einheit ist die Regelmäßigkeit der Bewegung. Auch im fortgeschrittenen Alter lohnt die Umstellung der Lebensgewohnheiten noch. Da viele Zellen keine biologische Uhr haben, sind sie jederzeit trainierbar. Nicht nur dem Diabetes kann auf diese Weise vorgebeugt werden, auch Asthma, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und koronare Herzerkrankungen treten bei Sportlern wesentlich weniger häufig auf als bei Nichtsportlern.