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Entspannung

Tagträumen – Stressabbau an Ort und Stelle

Lass deinen Geist wandern, lass deine Seele baumeln – dieser oft gehörte gute Rat hat in der Tat einen wahren Kern. Wenn der Geist sich für eine kleine Wanderung aus dem strengen Alltagsraster verabschiedet, gibt es immer etwas zu entdecken: kreative Lösungen von Alltagsproblemen, neue Ideen zu den großen Lebensfragen und mitunter auch überraschende Einsichten in das eigene Ich. Kann man die Geistwanderung, das Tagträumen, so gestalten, dass man sich nicht in Sackgassen verirrt?

Die ganz alltägliche Entspannung

Entspannung durch Tagträumen ist ein Angebot dass jeder Gestresste sich ab und an selbst machen sollte. Eigentlich ist es doch ein seltsamer Gedanke, dass man Entspannung erst in Kursen und aus gedruckten Anleitungen lernen muss. Nein, Entspannung ist dort, wo wir selbst sind – wir selbst und unsere Wünsche und Träume.

Tagträume zum Stressabbau

Stress entsteht durch sehr reale und konkrete Ansprüche beispielsweise der Arbeitswelt an uns: Wir sind gefordert, Dinge zu tun, die streng genommen nichts mit uns selbst zu tun haben. Dadurch werden wir fremdbestimmt. Wer unter fremdbestimmtem Dauerdruck steht, leidet bald unter Stresssymptomen – von Nervosität über Herz-Kreislauferkrankungen und Schlafstörungen bis hin zu Depressionen und Verdauungsstörungen. Tagträume dagegen haben nur mit uns selbst zu tun. Und sie können sogar dafür sorgen, dass wir uns aus jenen Abläufen herauslösen, die wir als Ursache von Stress ausgemacht haben.

Möglichst konkret träumen

Wer möchte, dass seine Träume wahr werden und das eigene Leben ändern helfen, sollte nicht ins Blaue hinein vor sich hin träumen, sondern möglichst konkrete Ansatzpunkte wählen – man imaginiert ein Bild der eigenen Zukunft und lässt den Geist ein wenig schweifen. Im Gegensatz zu detaillierten Planungen auf rationaler Basis versucht der Tagtraum, Kräfte des Unterbewussten zu mobilisieren. Das ist eine Methode, die sehr viel entspannender sein kann als der faktenorientierte Weg über Planung, Recherche und Umsetzung. Die Gefahr, sich dabei in unrealistischen Fantasien zu verlieren, ist natürlich vorhanden. Aber auch Fantasiereisen können sehr entspannend sein. Außerdem können Fantasien immer auch der Ausgangspunkt für ernsthafte Überlegung sein. „Ich weiß, das klingt jetzt sehr fantastisch, aber könnte man nicht..." – dieser und ähnliche Sätze leiten den Übergang ein vom Tagtraum zur Realisierung. Warum gönnen Sie sich nicht mal in der nächsten Mittagspause oder während einer langweiligen Wartezeit eine kleine Tagträumerei? Ihr Tag wird sich dann womöglich ganz anders entwickeln.