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Gut zu wissen

Immer gut zu Fuß: Die Frühjahrskur für die Füße

Endlich weg mit Mütze, Schal, Handschuhen und den dicken Wollstrümpfen! Und die dicken Stiefel kommen gleich mit ins Sommerquartier. Nach einem langen, dunklen Winter sehnen wir uns nach Licht und Luft. Jetzt sind wieder leichte Kleidung und offene Schuhe angesagt. Und für alle, die im Winter ihre Füße sträflich vernachlässigt haben nach dem Motto „Sieht ja sowieso keiner", rücken sie spätestens jetzt in den Blick. Es ist Zeit für eine Intensivkur! Ihr persönliches Wohlfühlprogramm besteht aus entspannenden Fußbädern, einer optimalen Nagelpflege, erfrischendem Taulaufen, einer Stärkung der Füße und sanften Fußmassagen.

Fußbäder

Fußbadesalze mit mineralischen Zusätzen machen die Haut weich und geschmeidig. Zugesetzte ätherische Öle können wärmend und anregend sein wie etwa Rosmarin oder entspannend wie z. B. Lavendel. Wenn Sie Ihr Lieblingsfußbad mit ätherischen Ölen selbst herstellen wollen, denken Sie daran, einen Esslöffel Sahne als Emulgator zunächst mit etwa sechs bis acht Tropfen Öl zu vermischen. Andernfalls könnten die auf der Wasseroberfläche schwimmenden Öltropfen bei empfindlichen Personen zu Hautreizungen führen. Das Badewasser sollte etwa Körpertemperatur haben, die Badezeit beträgt zehn bis zwanzig Minuten. Nach dem Bad die Füße gut abtrocknen, auch zwischen den Zehen, und mit einer Fußcreme oder einem Balsam pflegen.
NagelpflegeAm besten pflegen Sie Ihre Nägel direkt nach einem ausgiebigen Fußbad. Fußnägel vorsichtig schneiden, mit einer Feile glätten und an den Ecken leicht abrunden. So vermeiden Sie splitternde Nägel, die eventuell kleine Hautverletzungen verursachen können.


Wechselfußbäder

Zur Anregung der Durchblutung und zur Stärkung des Immunsystems ideal – stellen Sie sich eine Schüssel mit warmen und eine mit kaltem Wasser bereit. Beginnen Sie mit einem warmen Bad für etwa fünf Minuten und tauchen Sie Ihre Füße anschließend für zehn bis 20 Sekunden in das kalte Wasser. Der Durchgang endet mit einem warmen Fußbad über fünf Minuten. Sie können auch zwei Durchgänge machen. Anschließend die Füße gut abtrocknen und eincremen.


Taulaufen

Kostet vielleicht zunächst Überwindung, ist dann aber so richtig erfrischend: In aller Frühe gleich nach dem Aufstehen barfuß für einige Minuten über eine taufrische Wiese laufen! Nehmen Sie den kühlen Morgentau bewusst wahr und spüren Sie, wie nicht nur Ihre Füße und Beine, sondern gleich ihr gesamter Körper in Schwung kommt. Taulaufen ist ein Muntermacher erster Güte. Außerdem hilft es bei Schweißfüßen. Barfußlaufen stärkt generell die Fußmuskulatur, sollte also öfter mal auf dem Programm stehen. Wichtig beim Taulaufen: Die Füße müssen vorher wohlig warm sein und dürfen anschließend nicht auskühlen. Also auf jeden Fall warme Socken bereithalten und in Bewegung bleiben.


Starke Füße

Fordern Sie Ihre Füße immer mal wieder durch Barfußlaufen oder gehen Sie ein Stück auf Zehenspitzen oder Fersen. Es gibt an vielen Orten auch sogenannte Barfußparcours, auf denen Sie lernen, unterschiedliche Untergründe bewusst wahrzunehmen, wie Kies, Sand oder Holz. Und halten Sie Ihre Zehen beweglich, indem Sie mal versuchen, mit ihnen Steine oder ein Seil vom Boden aufzunehmen.


Fußmassage

Legen Sie den linken Fuß auf das rechte Knie und wärmen Sie ihn zunächst durch intensives Reiben von der Ferse in Richtung Zehen. Die Verwendung eines Massageöls (z. B. mit Arnika) spendet zusätzliche Wärme und macht die Massage noch angenehmer. Ein sanfter Druck wirkt entspannend, ein festes Zupacken anregend. Fassen Sie nun mit einer Hand die Ferse, während Sie mit der anderen Hand die Zehen einzeln massieren: Ziehen Sie sie sanft nach vorn, pressen Sie sie leicht und massieren Sie sie mit leichten Drehbewegungen. Anschließend massiert der Daumen die Fußsohle mit festen, kreisenden Bewegungen. Zum Schluss sanft in Richtung der Zehen ausstreichen. Nun den anderen Fuß massieren.