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Gut zu wissen

Osteoporose - Ein Thema schon in jungen Jahren?

Osteoporose

Wer an Osteoporose denkt, denkt meist an ältere Frauen. Dieser Gedanke ist in doppelter Hinsicht falsch: Osteoporose trifft keineswegs nur Seniorinnen, sondern kann auch jüngere Frauen treffen – und Männer! Aus diesem Grund ist es für jeden Menschen sinnvoll, sich Klarheit über persönliche Risiken und mögliche Vorbeugestrategien zu verschaffen.

Symptome

Vermehrte Rückenschmerzen können viele Ursachen haben, allerdings auch erstes Anzeichen einer Osteoporose sein. Offenkundig wird eine Erkrankung meist erst mit einem schmerzhaften Wirbeleinbruch. Die Rückenschmerzen verschwinden zwar zunächst meist wieder, können aber nach weiteren Brüchen chronisch werden. Auch Rippenbrüche bei Umarmungen oder Hustenanfällen oder Unterarmbrüche in eigentlich völlig ungefährlichen Situationen sind deutliche Symptome einer Osteoporose. Letzte Klarheit kann nur eine ausführliche Diagnose beim Arzt bringen. Verdrängen Sie das Thema Osteoporose nicht, denn je früher eine Erkrankung erkannt wird, desto besser. Eine nicht erkannte oder nicht behandelte Osteoporose kann vielfältige Folgen haben, die zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führen.

Folgen

Die möglichen Folgen von Osteoporose werden häufig unterschätzt. Doch eine fortgeschrittene Osteoporose kann tatsächlich eine erhebliche Verringerung der Lebensqualität bedeuten. Mögliche Folgen einer unerkannten oder unbehandelten Osteoporose sind u. a. Brüche der Wirbelkörper, Bewegungseinschränkungen, Schmerzen, erhöhtes Risiko für Knochenbrüche und Stürze.  Körperliche Einschränkungenziehen oft seelische Probleme nach sich.

Wie hoch ist Ihr Risiko?

Verschiedene Faktoren können die Entstehung einer Osteoporose begünstigen: Alter, Geschlecht, Veranlagung, Fehlernährung, Bewegungsmangel, bestimmte Krankheiten oder damit einhergehende Medikationen. Je mehr Risikofaktoren zusammenkommen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung. Dennoch kann man viel dafür tun, das persönliche Erkrankungsrisiko zu verringern. Einen ganz entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit hat der Lebensstil. Hier gilt es, Verantwortung zu übernehmen und im Sinne unserer Gesundheit zu handeln. 

Vorbeugung durch Bewegung

Bewegung fördert das Wachstum von Muskeln und Knochen gleichermaßen. Doch Bewegung kann noch mehr: Gleichgewicht, Körperwahrnehmung, Koordination und Körperhaltung verbessern sich. Damit verringern sich körperliche Unsicherheiten und Sturzgefahr. Nur regelmäßige Bewegung hat diesen positiven Effekt. Deshalb: Integrieren Sie viel Bewegung in den Alltag und absolvieren Sie wenigstens drei intensive Bewegungseinheiten mit jeweils 30 Minuten pro Woche. Generell wirkt sich jeglicher Sport positiv auf die Gesundheit aus. Sportmediziner empfehlen jedoch zur Stärkung der Knochen besonders solche Sportarten, bei denen das Körpergewicht getragen werden muss, Laufen ist hier also effektiver als Radfahren. Krafttraining mit Geräten und Sportspiele mit Sprüngen und schnellen Richtungswechseln bringen ebenfalls ein besonderes Plus an Knochenzuwachs. Und wenn Sie sich möglichst oft draußen bewegen, regen Sie nebenbei noch die körpereigene Synthese des Vitamin D an (wichtig für den Knochenaufbau).