Menü Menü schließen

Kurzzeitpflege

Bei der Kurzzeitpflege besteht die Möglichkeit für Pflegebedürftige übergangsweise in einem Kurzzeitpflegeheim gepflegt zu werden. Gründe dafür kann es viele geben: Die Pflegeperson hat Urlaub oder ist selbst krank, oder der Pflegebedürftige kann nach einer Krankenhausbehandlung noch nicht gleich wieder zurück nach Hause.

Ein Anspruch besteht auch in Vorsorge-/ Rehabilitationseinrichtungen, wenn während einer Maßnahme für eine Pflegeperson eine gleichzeitige Unterbringung des Pflegebedürftigen erforderlich ist. Bis zu einem Höchstbetrag von 1.612 € werden die pflegebedingten Aufwendungen, die soziale Betreuung und die medizinische Behandlungspflege finanziert. Die Anspruchsdauer wird ab dem 01.01.2016 auf bis zu 8 Wochen erweitert.

Die Leistungen der Verhinderungspflege und der Kurzzeitpflege können flexibel kombiniert werden. Die Kurzzeitpflege kann dadurch um maximal 100% des unverbrauchten Jahresbetrages der Verhinderungspflege, d.h. um bis zu 1.612 €, auf insgesamt bis zu 3.224 € im Kalenderjahr erhöht werden. Bei der Inanspruchnahme von Kurzzeitpflege wird die Hälfte des Pflegegeldes für die volle Anspruchsdauer der Kurzzeitpflege (bis zu 8 Wochen) fortgezahlt. Für den ersten und letzten Tag der Kurzzeitpflege wird das volle Pflegegeld gezahlt.

Ab dem 01.01.2016 haben Personen, die nicht dauerhaft pflegebedürftig sind, z. B. nach einer Krankenhausbehandlung bei Erfüllen der Voraussetzungen einen Anspruch auf Kurzzeitpflege im Rahmen der Übergangspflege (Leistung der Krankenversicherung) soweit die Leistungen der häuslichen Krankenpflege für eine Versorgung im häuslichen Bereich nicht ausreichen.