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Pressemitteilungen

PEP 2014: So sehen Gewinner aus

Leverkusen, 16. Februar 2015: Wer sich ehrenamtlich sozial engagiert, verdient Anerkennung. Deshalb hat die pronova BKK in 2014 erneut den Pro-Ehrenamtspreis (PEP) ausgelobt. Kundinnen und Kunden der Kasse hatten die Möglichkeit, für ihren Favoriten zu voten. Jeweils eine 1.000 €-Geldprämie gab es für die 3 Ehrenamtler mit den meisten Stimmen: Nun stehen die Gewinner fest.


pronova BKK-Versicherte, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich sozial engagieren, konnten sich bewerben – oder für den Preis vorgeschlagen werden. Unter den zahlreichen Einsendungen suchte eine Jury acht Finalisten aus. Bis Ende Januar hatten die Kundinnen und Kunden dann Zeit abzustimmen. Die drei Gewinner wurden jetzt ausgezeichnet.

Erdaw Miko aus Köln (links) und Antonia Illich aus Essen (rechts) nahmen den Preis von Lutz Kaiser, Vorstandsvorsitzender der pronova BKK, entgegen.

Erdaw Miko stammt aus Äthiopien, lebt seit vielen Jahren in Deutschland und arbeitet in den Kölner Ford-Werken. 2009 gründete der 61-Jährige den Verein „Die Sonnenblume e.V.“, für den er 20 bis 30 Stunden pro Woche ehrenamtlich tätig ist. Durch seinen Einsatz konnten in seinem Heimatort bereits eine neue Schule gebaut, eine Bücherei eingerichtet sowie die Infrastruktur verbessert werden. Statt sich selbst etwas zu gönnen, will Miko seine 1.000 €-Prämie wieder investieren: „Das Geld soll in den Ausbau eines Chemie- und Physiklabors für die Schule fließen.“

Auch die 36-jährige Antonia Illich aus Essen steckt ihre Prämie lieber in ihren Verein: Sie ist Vorsitzende der „Kulturloge Ruhr e.V.“, die nach dem Tafelprinzip Restkarten für kulturelle Veranstaltungen kostenfrei an Menschen vermittelt, die sich den Kauf einer Eintrittskarte nicht leisten können. Die „Kulturloge Ruhr e.V.“ benötigt das Geld für eine Veranstaltung zum 5-jährigen Vereinsbestehen, „um die Loge noch bekannter zu machen“.

Der dritte Gewinner des Pro-Ehrenamtspreises ist Roger zum Felde aus Bad Fallingbostel. Der 49-Jährige leidet an dem Gendefekt FOP. FOP, oder auch Münchmeyer-Syndrom, ist eine sehr seltene Krankheit. Langsam werden die Muskeln von den großen Gelenken zu Knochen. Roger zum Felde ist Vorstand der Selbsthilfegruppe FOP e.V. und zuständig für Öffentlichkeitsarbeit. Er arbeitet über 20 Stunden wöchentlich für sein Ehrenamt.

Roger zum Felde (links) freute sich sehr über die Auszeichnung, die er vom Leiter des örtlichen pronova BKK-Kundenservices, Hartwig Lütjens, überreicht bekam.

Roger zum Felde war überrascht, als er von seiner Auszeichnung erfuhr: „Damit hatte ich gar nicht gerechnet, da auch alle anderen Mitstreiter sich für tolle und wichtige Ehrenämter engagieren.“ Mit seinem Gewinn möchte er mit den Personen etwas unternehmen, die ihn in seiner Vereinsarbeit und auch in seiner persönlichen Situation stark unterstützen.

Über die pronova BKK

Die pronova BKK ist aus Zusammenschlüssen der Betriebskrankenkassen großer Weltkonzerne wie z.B. Bayer, BASF, Ford, Continental oder Hapag-Lloyd entstanden. Die Kasse ist bundesweit für alle Interessierten geöffnet. Rund 630.000 Kundinnen und Kunden schätzen die persönliche Betreuung, den exzellenten Service und die umfassenden Leistungen. Die pronova BKK ist mit einem dichten Geschäftsstellennetz an rund 90 Kundenservice- und Beratungsstellen vertreten. Sie gehört zu den fünf größten Betriebskrankenkassen und zu den 25 größten Krankenkassen in Deutschland. Weitere Informationen unter www.pronovabkk.de.