Menü Menü schließen

Ak­tu­el­le The­men

Saisonal & Regional im Herbst

Genussreicher Herbst: Letzte Sommergemüse und Obstsorten sind noch frisch aus der Region erhältlich, doch auch typische Herbstfrüchte vom Acker und vom Baum werden jetzt reichlich in Ihrer Nähe geerntet. Heimische Salate haben kurze Wege auf den Teller und punkten daher mit besonders vielen Vitalstoffen. Dazu gibt es frische Birnen. Und auch die gesunden Walnüsse haben Hochsaison. Wir stellen Ihnen fünf herbstliche Highlights vor. Guten Appetit!

Kürbis

  • Die auffälligsten ihrer Art sind die orange leuchtenden Hokkaido-Kürbisse. Die Zubereitung ist denkbar einfach, weil Hokkaidos nicht geschält werden müssen. Lediglich das faserige Innere mitsamt den Kernen wird entfernt.
  • Kürbisse sättigen gut und haben dabei nur etwa 25 Kalorien je 100 Gramm.
  • Reichlich Beta-Carotin schützt die Zellen durch antioxidative Eigenschaften.
  • Kürbisse enthalten viel Kalium für die Regulierung des Flüssigkeitshaushalts, die Weiterleitung von Nervenimpulsen und die Herzgesundheit.
  • Kürbisse eignen sich für cremige Suppen, als Gemüsebeilage, für Risotto, für Currys und alle Arten von Eintöpfen, gebraten als Salatzutat sowie für süße Kürbiskuchen.

Birnen

  • Jetzt ist die Zeit der Herbstbirnen wie „Alexander Lucas" oder „Köstliche von Charneux". Birnen sind nur begrenzt lagerfähig, also am besten jetzt zugreifen! Da viele Vitamine dicht unter der Schale sitzen, ungespritzte Exemplare bevorzugen, gut waschen und nicht schälen.
  • Birnen enthalten weniger Säure als Äpfel und werden auch von empfindlichen Personen und Kleinkindern meist gut vertragen.
  • Das enthaltene Vitamin C stärkt das Immunsystem und beschleunigt die Aufnahme von Eisen.
  • Der Gehalt an Folsäure ist wichtig für Zellwachstum und Blutbildung und besonders in der Schwangerschaft wichtig.
  • Birnen einfach zwischendurch genießen, zum Smoothie mixen oder in einen gemischten Obstsalat schneiden; sie eignen sich auch für herzhafte Salate mit Rotkohl oder Blattsalaten und Ziegenkäse oder Gorgonzola; herzhaften Eintöpfen und Currys geben sie eine fruchtige Note.

Lauch

  • Lauch oder Porree ist ein Klassiker der deutschen Küche. Er schmeckt im Frühherbst milder, später im Jahr dann kräftiger.
  • Lauch enthält – wie alle grünen Gemüse – viel Folsäure, dafür bitte die grünen Teile mitverwenden.
  • Die dunkelgrünen Abschnitte der Lauchstangen sind zwar nicht ganz so zart wie die hellen, liefern jedoch Chlorophyll, das wichtig ist für die Blutbildung und den Sauerstofftransport.
  • Lauch versorgt uns mit den Carotinoiden Lutein und Zeaxanthin, die Studien zufolge wahrscheinlich helfen, altersbedingten Erkrankungen der Netzhaut (Makuladegeneration, kurz AMD) vorzubeugen.
  • Wie alle Zwiebelgemüse enthält Lauch schwefelhaltige ätherische Verbindungen – gut für die Verdauung zur Vorbeugung von Entzündungen.
  • Geeignet als Suppengemüse, Gemüsebeilage, Belag für eine herbstliche Quiche oder für Eintöpfe und Aufläufe; sehr fein geschnittene Ringe peppen Salate auf.

Radicchio

  • Es gibt längliche und runde Formen, alle haben aber die typische dunkelrot-weiße Färbung und den charakteristischen leicht bitteren Geschmack. Radicchio bleibt im Kühlschrank eine Woche frisch.
  • Bitterstoffe sind gut für Leber und Galle und regen die Fettverdauung an.
  • Rote Pflanzenfarbstoffe, Anthocyane, geben dem Radicchio sein typisches Aussehen; sie haben eine hohe antioxidative Wirkung und schützen die Zellen; der hohe Gehalt an Carotinoiden trägt ebenfalls zum Zellschutz bei.
  • Radicchio in seiner einfachsten Form fein geschnitten nur mit gutem Olivenöl und etwas Zitronensaft genießen oder mit anderen Blattsalaten mischen für eine leicht bittere Note; Radicchio lässt sich auch sanft schmoren oder zu einem Risotto verarbeiten.

Walnüsse

  • Wer selbst sammelt, sollte die Nüsse sorgfältig trocknen und schimmelige oder ranzig riechende Exemplare sofort aussortieren. Dann können Walnüsse problemlos an einem trockenen, dunklen Ort über Winter gelagert werden.
  • Walnüsse haben einen Fettgehalt von über 60 Prozent und damit einen hohen Sättigungsfaktor; sie enthalten viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren – darunter auch die wichtige Omega-3-Fettsäure, die u. a. die Gefäße elastisch hält.
  • Walnüsse liefern Vitamin E für den Zellschutz.
  • Das enthaltene Magnesium ist wichtig für die Muskulatur (auch für die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels), für die Funktionsfähigkeit von Enzymsystemen, für die Übertragung von Nervenreizen und für Zähne und Knochen.
  • Walnüsse einfach pur genießen, zum Backen verwenden oder über Obstund Blattsalate streuen – auch eine herzhafte Quiche erhält durch gehackte Herb Walnüsse eine besondere Note.