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pronova BKK - 200 Jahre Gesundheitskompetenz

Krankenkasse im 19. Jahrhundert

Was haben Napoleon Bonaparte, das Kölner Verlagshaus M.DuMont Schauberg und die pronova BKK gemeinsam? Für alle drei war 1815 ein entscheidendes Jahr. Während die Ära von Bonaparte mit der Schlacht bei Waterloo am 9. Juni endete, wurde nur ein paar Monate später der Grundstein für die heutige pronova BKK gelegt: Am 30. Dezember 1815 gründete Marcus DuMont für seine Zeitungsdruckerei in Köln eine sogenannte Krankenunterstützungskasse.


Ende des 19. Jahrhunderts wurde bei einer Krankenkasse noch am Stehpult gearbeitet. 

Wenn wir heute krank werden, sind wir gut abgesichert. Es fällt daher schwer, sich vorzustellen, wie die Arbeits- und Lebensbedingungen im 19. Jahrhundert waren. Zwölf bis 16 Stunden tägliche Arbeitszeit waren normal, und das an sechs Tagen die Woche. Wurde ein Angestellter krank und konnte nicht mehr arbeiten, gab es weder Gehalt noch Krankengeld. Marcus DuMont war einer der ersten Arbeitgeber, der sich tatkräftig für die Belange seiner Beschäftigten einsetzte. Allein aus seiner sozialen Verantwortung heraus gründete er 1815 die Unterstützungskasse im Krankheits- und Invaliditätsfall eine Vorläuferin der betrieblichen Krankenkasse. DuMont war damals seiner Zeit schon weit voraus, denn erst 1883 kam es zur Einführung der gesetzlichen Sozialversicherung. 

In den 200 Jahren seither hat sich viel getan

Mit Einführung der gesetzlichen Krankenversicherung 1883 gründeten in den folgenden Jahrzehnten viele Unternehmen ihre eigene Betriebskrankenkasse. Mehr als 40 davon gehören zu den Ursprungskassen der heutigen pronova BKK. 1996 führte der Gesetzgeber die Wahlfreiheit ein. Seitdem können gesetzlich Versicherte ihre Krankenkasse frei wählen. Der Wettbewerb zwischen den Krankenkassen sollte so gefördert werden. Einige Krankenkassen schlossen sich zusammen, um Kosten zu sparen. Um ihren Versicherten zudem eine bestmögliche medizinische Versorgung und hohe Behandlungsqualität zu bieten, fusionierte die pronova BKK in den vergangenen Jahren mit Betriebskrankenkassen einiger der bedeutendsten Unternehmen in Deutschland. Hierzu zählen unter anderem die Betriebskrankenkassen von Bayer, BASF, Continental, Deutz, Hapag-Lloyd und Ford.

Gebündelte Gesundheitskompetenz

Dank dieser gebündelten Gesundheitskompetenz hat die pronova BKK bereits viel erreicht. So konnten für spezielle Erkrankungen wie zum Beispiel Herzinsuffizienz (Herzschwäche) Netzwerke aufgebaut werden, die den Therapieverlauf für die betroffenen Patientinnen und Patienten wesentlich verbesserten. Angesichts der ständig neuen Reformen und wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen steht bei der pronova BKK eine hochwertige und nachhaltige Gesundheitsversorgung aller bei ihr versicherten Menschen im Fokus. Am 30. Dezember 2015 wird die pronova BKK 200 Jahre alt. Mit mehr als 670.000 Versicherten gehört die pronova BKK heute zu den fünf größten Betriebskrankenkassen und zu den 25 größten Krankenkassen in Deutschland.