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Rooming-in bis 10

Toll, dass es so was gibt!

Rooming-in ist eine gute Sache: Wenn ein Kind ins Krankenhaus muss, können Vater oder Mutter im selben Zimmer aufgenommen werden, um so rund um die Uhr bei ihrem Kind anwesend sein zu können. Das tut nicht nur der Kinderseele gut, sondern ist auch therapeutisch sinnvoll. Bei der pronova BKK ist Rooming-in bis zum 10. Lebensjahr möglich.

Kind im Krankenhaus – eine Ausnahmesituation

Kommt ein Kind für eine Behandlung ins Krankenhaus, sind die gewohnten Bezugspersonen mit einem Mal nicht mehr da. Erschwerend hinzu kommt die oft als beängstigend erlebte Atmosphäre eines Krankenhauses: Kranke oder frisch operierte Menschen, geschäftig hin- und hereilende Ärzte, Schwestern und Pfleger, unbekannte Bettnachbarn – lauter fremde Gesichter also. Und dann noch all die seltsamen Gerüche und Geräusche, das ungewohnte Essen und der völlig ungewohnte Tagesablauf. Medikamente und Operationen verstärken das befremdende und beängstigende
Erlebnis Krankenhaus oft noch. Da leidet die Kinderseele, zumal das Personal meist viel zu wenig Zeit hat, um sich intensiv um die kleinen Patienten zu kümmern. Die Eltern kommen zwar zu Besuch, doch sie verschwinden meist schnell wieder – auch um die Krankenhausroutine nicht zu stören. Jeder Besuch ist also mit einem
neuen Abschiedsschmerz verbunden.

Anwesende Eltern bringen Vorteile

Meist leiden auch die Eltern mit, wenn ihr Kind zur stationären Behandlung aufgenommen wird. Doch darum soll es hier nicht gehen. Entscheidend ist, dass die Anwesenheit der Eltern dem Kind in der Regel gut tut und therapeutisch sehr sinnvoll sein kann: Kinder sind angstfreier und entspannter bei Untersuchungen, sie spielen wie gewohnt mit Vater oder Mutter und lassen sich so von der Krankenhaushektik ablenken. Zugleich entsteht durch die Nähe der Eltern Vertrauen in das Krankenhaus und die Behandlung. Beides kommt dem Behandlungserfolg oft zugute. Die Eltern entlasten außerdem das Personal, was gerade heute ein ganz wichtiger Faktor sein kann. Und wenn eine Behandlung mal weh tut, sind die Eltern da, um zu trösten. Sie leisten Beistand in vielerlei Hinsicht und tragen so zum Gelingen der Therapie bei.

Wie sehen es die Eltern?

Eltern erleben die Vorteile hautnah – aber mitunter auch die Nachteile. Manche Eltern sind nach einigen Tagen Rooming-in ziemlich gestresst. Kein Wunder, sind sie doch Tag und Nacht für ihren Nachwuchs da und ebenfalls dem ungewohnten Krankenhausalltag ausgesetzt. Es gibt natürlich auch keine Garantie dafür, allein mit dem eigenen Nachwuchs auf dem Zimmer zu sein. In der Regel werden weitere Rooming-in-Fälle da sein. Ein zusätzlicher, allerdings
ausschaltbarer Stressfaktor ist der Besuch am Krankenbett durch weitere Verwandte wie Großeltern oder Tanten. Letzten
Endes hängt der Stresszustand der Eltern bei Rooming-in natürlich auch ein wenig davon ab, wie sie selbst mit dieser Ausnahmesituation umgehen. Da die emotionalen und therapeutischen Vorteile ohnehin bei Weitem überwiegen, entschließen immer mehr Eltern sich für dieses Angebot.

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