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Service: Tipps, Termine und Veranstaltungen

Nachweis und Zahlung der Beiträge: Stichtage Oktober bis Dezember 2014

Der Arbeitgeber hat der jeweiligen Krankenkasse (Einzugsstelle) einen Beitragsnachweis für den Gesamtsozialversicherungsbeitragbis zum fünftletzten Bankarbeitstag des jeweiligen Beitragsmonats zu übermitteln. Bis zum drittletzten Bankarbeitstag desselben Monats müssen die nachgewiesenen Beiträge auf dem Konto der Krankenkasse wertgestellt sein.

Monat Beitragsnachweis bis Beiträge fällig am
Oktober 27.10. (bzw. 24.10.) 1 29.10. (bzw. 28.10.) 1
November 24.11. 26.11.
Dezember 19.12. 23.12.

1 In Klammern genannter Termin gilt in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Keine Lohnsteuerkarten für Berufsanfänger und Azubis

Zahlreiche Nachfragen bei den Finanzämtern zeigen, Berufsanfänger und Auszubildende sind verunsichert: In den Standardschreiben zum Arbeits- bzw. Ausbildungsvertrag fordern viele Arbeitgeber immer noch die „Vorlage der Lohnsteuerkarte“. Diese wurde jedoch bereits vor über einem Jahr abgeschafft und durch die Elektronischen LohnSteuerAbzugsMerkmale (ELStAM) ersetzt.

Bei den ELStAM handelt es sich um die elektronisch gespeicherten Angaben, die früher in Papierform auf der Vorderseite der Lohnsteuerkarte eingetragen waren (insbesondere Steuerklasse, Zahl der Kinderfreibeträge, Freibetrag, Kirchensteuerabzugsmerkmal).

Für junge Menschen, die erstmalig einer Arbeit nachgehen oder eine Berufsausbildung anfangen, gilt – sofern sie ledig sind – die Steuerklasse I. Dem Arbeitgeber muss lediglich das Geburtsdatum, die persönliche Steuer-Identifikationsnummer und die Information, ob er Haupt- oder Nebenarbeitgeber ist, mitgeteilt werden, damit dieser die ELStAM abrufen und die Lohnsteuer korrekt berechnen und ans Finanzamt abführen kann. Eine Lohnsteuerkarte oder eine Ersatzbescheinigung gibt es nicht und ist auch nicht erforderlich, so die Oberfinanzdirektion Koblenz in einer Pressemeldung.

Personalarbeit: Weitsicht zahlt sich aus

Unternehmen, deren Personalarbeit die Bedürfnisse der Mitarbeiter ernst nimmt, stehen oft besser da als ihre Mitbewerber: Sie erwirtschaften häufiger Gewinne, sind innovativer und ihre Mitarbeiter sind seltener krank. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wurde. Die IW-Wissenschaftler attestieren in ihrer Analyse außerdem, dass die meisten Betriebe ihre Personalarbeit noch deutlich verbessern könnten.

Eine Befragung von knapp 1.600 Unternehmen hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass Unternehmen Personalarbeit nicht als rein administrativen Vorgang begreifen. Denn es profitieren jene Firmen, die Rücksicht darauf nehmen, dass sich Mitarbeiterbedürfnisse je nach Lebenslage und Alter verändern. Im Durchschnitt aller Unternehmen sind Mitarbeiter knapp sieben Tage pro Jahr krank, in Unternehmen mit Lebensphasenorientierung jedoch nur fünf Tage. Zwei Drittel der Firmen mit einem lebensphasenorientierten Personalmanagement machten im Jahr 2012 Gewinn; im Schnitt aller Unternehmen waren es lediglich rund 55 Prozent.

Allerdings bescheinigten die IW-Wissenschaftler nur knapp 8 Prozent der untersuchten Firmen eine so weitsichtige Personalpolitik. Rund 7 weitere Prozent kommen dieser aber schon relativ nah und haben gute Möglichkeiten, betriebliche Anforderungen mit individuellen Wünschen auszubalancieren. Ein weiteres Fünftel der Betriebe erfüllt zumindest die Grundvoraussetzungen für eine demografiefeste Personalarbeit. Bei den übrigen Unternehmen ist indes unsicher, wie gut sie auf die Herausforderungen des demografischen Wandels vorbereitet sind.

Make it in Germany – Willkommensportal für internationale Fachkräfte

Der Trend auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist positiv. Die Zahl der Erwerbstätigen ist mit über 41 Millionen so hoch wie nie. Gleichzeitig fehlen in einigen Branchen und Regionen bereits jetzt qualifizierte Fachkräfte. Mit ihrem Portal „Make it in Germany“ möchte die Bundesregierung zuwanderungsinteressierte Fachkräfte über ihre Karrierechancen informieren und aufzeigen, warum es sich lohnt, hier zu leben und zu arbeiten.

Das Willkommensportal enthält aktuelle Jobangebote in Engpassberufen und Informationen darüber, in welchen Branchen Fachkräfte gesucht werden. Zudem stellen sich internationale Fachkräfte vor, die bereits hierzulande erfolgreich Karriere machen. +Arbeitgeber in Deutschland erhalten Tipps bei der Rekrutierung internationaler Fachkräfte.

Weitere Informationen unter www.make-it-in-germany.com

Nachweis und Zahlung der Beiträge: Stichtage Juli bis September 2014

Der Arbeitgeber hat der jeweiligen Krankenkasse (Einzugsstelle) einen Beitragsnachweis für den Gesamtsozialversicherungsbeitragbis zum fünftletzten Bankarbeitstag des jeweiligen Beitragsmonats zu übermitteln. Bis zum drittletzten Bankarbeitstag desselben Monats müssen die nachgewiesenen Beiträge auf dem Konto der Krankenkasse wertgestellt sein.

Monat Beitragsnachweis bis Beiträge fällig am
Juli 25.7. 29.7.
August 25.8. 27.8.
September 24.9. 26.9.

Smartphones werden zum mobilen Büro

Smartphones ersetzen für immer mehr Berufstätige unterwegs das Büro. Office-Apps sind auf beruflich genutzten Smartphones am weitesten verbreitet: Am häufigsten werden Programme zur Verwaltung von Kontakten verwendet. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. So gut wie jeder, der sein intelligentes Mobiltelefon auch im Beruf einsetzt, nutzt diese Funktion. Auch E-Mail (77 Prozent), Internet-Browser (65 Prozent) und Kalender (63 Prozent) werden von den meisten Berufstätigen auf ihren Smartphones eingesetzt. Auf Cloud-Speicherdienste, bei denen Dateien abgelegt und mit anderen geteilt werden können, greifen 17 Prozent mit ihrem Mobiltelefon zu.

Insgesamt bekommt jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland (20 Prozent) ein Smartphone von seinem Arbeitgeber gestellt, weitere 6 Prozent erhalten eines zu bestimmten Anlässen. Umgekehrt werden auch viele private Smartphones im Berufsleben eingesetzt. 40 Prozent der Arbeitnehmer greifen zumindest gelegentlich auf ihr eigenes Gerät für die Arbeit zurück. Damit ist der Anteil der Berufstätigen gestiegen, die ein Smartphone einsetzen. 2011 gaben nur 8 Prozent an, ein Smartphone vom Arbeitgeber gestellt zu bekommen. Jeder Dritte nutzte damals sein privates Mobiltelefon auch beruflich.

Steuererklärung 2013: SEPA-Umstellung beachten!

Das Anfertigen der Einkommensteuererklärung ist keine einfache Angelegenheit, zumal der Gesetzgeber oder die Verwaltung regelmäßig das Steuerrecht oder die Verwaltungsregeln ändern. Dennoch lohnt es sich für viele Bürger, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Arbeitnehmer erhalten im Durchschnitt rund 860 Euro zurück. Häufig sind es viele kleine Dinge, die die Steuerlast senken können.

Damit hier nichts vergessen wird, nehmen sich Steuerzahler häufig die Einkommensteuererklärung aus dem vergangenen Jahr vor und übertragen die entsprechenden Daten. Dabei sollte man beachten, dass die Finanzverwaltung auf SEPA umgestellt hat. Hierüber informiert der Bund der Steuerzahler Deutschland e.V. in einer aktuellen Pressemitteilung. Statt Kontonummer und Bankleitzahl muss der Bürger nun IBAN und BIC angeben, damit die Steuererstattung auch zeitnah auf dem Konto des Steuerzahlers landet. Die Bankdaten sollten daher nicht einfach nur aus der Steuererklärung des vergangenen Jahres abgeschrieben oder kopiert werden.

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz: Tipps für Unternehmen

Viele Unternehmen sind in Sachen Vielfalt bereits gut aufgestellt. Grund dafür ist nicht nur der demographische Wandel, sondern auch das Bewusstsein in vielen Betrieben, dass Vielfalt ein entscheidender Faktor für Erfolg ist. Teams, in denen Männer und Frauen, Ältere und Jüngere, Einheimische und Zugewanderte oder andere zusammen kommen, arbeiten nachweislich besser. Und sie erhöhen die internationale Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland.

Dennoch gibt es zahlreiche Belege dafür, dass Diskriminierung auf dem deutschen Arbeitsmarkt immer noch stattfindet. Das bedeutet, dass an einigen Stellen noch Handlungsbedarf besteht. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) bietet Informationsmaterial und Handlungsempfehlungen, um Unternehmen und Personalverantwortliche mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AAG) vertraut zu machen und die Umsetzung zu erleichtern.

Auf ihrer Website beantwortet die Antidiskriminierungsstelle zudem die wichtigsten Fragen zum AAG und stellt Expertisen zu arbeitsrechtlichen Themen sowie Gutachten zu Beschwerdestellen und positiven Maßnahmen zur Verfügung. Außerdem finden Sie dort einen Leitfaden mit umfangreichen Informationen zu Stellenausschreibungen, den Gesetzesvorgaben bei Auswahlverfahren und zum Einrichten der obligatorischen Beschwerdestelle in Ihrem Unternehmen.

Nachweis und Zahlung der Beiträge: Stichtage April bis Juni 2014

Der Arbeitgeber hat der jeweiligen Krankenkasse (Einzugsstelle) einen Beitragsnachweis für den Gesamtsozialversicherungsbeitragbis zum fünftletzten Bankarbeitstag des jeweiligen Beitragsmonats zu übermitteln. Bis zum drittletzten Bankarbeitstag desselben Monats müssen die nachgewiesenen Beiträge auf dem Konto der Krankenkasse wertgestellt sein.

Monat

Beitragsnachweis bis

Beiträge fällig am

April

24.4.

28.4.

Mai

23.5.

27.5.

Juni

24.6.

26.6.

Gut vorbereitet in die Betriebsprüfung: Vorträge der Rentenversicherung

Den Arbeitgebern und den für sie tätigen Steuerberatern werden bundesweit Vortragsveranstaltungen durch den Prüfdienst der Deutschen Rentenversicherung angeboten. Im Mittelpunkt steht die laufende Unterrichtung über gesetzliche Neuregelungen im Bereich des Versicherungs- und Beitragsrechts sowie über aktuelle Fälle aus der Praxis des Prüfdienstes.

Bei den kostenlosen Veranstaltungen werden insbesondere folgende Themen behandelt:

  • Beitragsrechtliche Auswirkungen der betrieblichen Altersversorgung
  • Betriebsprüfung durch die Rentenversicherungsträger
  • Geringfügige Beschäftigung und Gleitzone
  • Saisonarbeitskräfte
  • Übungsleiter
  • Beitragsberechnung aus geschuldetem Arbeitsentgelt
  • Aufzeichnungspflichten
  • Altersteilzeit
  • Flexibilisierung der Arbeitszeit
  • Schüler / Studenten / Praktikanten
  • Prüfung der Künstlersozialabgabe
  • Prüfung der Unfallumlage
  • Elektronisch unterstützte Betriebsprüfung (euBP)

Seminare: Von geistiger Fitness bis zu Rechtsfragen

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bietet auch in diesem Jahr zahlreiche Seminare zu den Themen Arbeits- und Gesundheitsschutz an.

Die an der Praxis ausgerichteten Seminare der BAuA befassen sich mit Rechtsfragen des Arbeitsschutzes, geben aktuelle Informationen zum Gefahrstoffrecht, zur Maschinenrichtlinie und zum Produktsicherheitsgesetz. Weitere Angebote befassen sich mit betrieblichen Maßnahmen zur Förderung von Gesundheit und mentaler Fitness bei älteren Beschäftigten sowie dem Thema psychische Belastungen und Beanspruchungen.

Die Kurse richten sich an Personaler, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärzte, Betriebsräte, Aufsichtspersonen, Gewerbeaufsichtsbeamte und Führungskräfte.

Jahresmeldung 2013 erstattet?

Für alle am 31.12. eines Jahres Beschäftigten ist vom Arbeitgeber eine Jahresmeldung zu erstatten. Während hierfür in der Vergangenheit eine Abgabefrist bis zum 15.4. des Folgejahres galt, wurde sie – bereits für das Beschäftigungsjahr 2013 – auf den 15.2. vorverlegt. Der späteste Abgabetermin der Jahresmeldungen für 2013 war demnach der 17.2.2014 (15.2.2014 = Samstag).