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Zahlen, Daten, Fakten

Ausbildungsberufe: Fortbildung zahlt sich aus

Wer Karriere machen will, muss nicht unbedingt studieren. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Meister oder Techniker können genauso gut verdienen wie Akademiker – allerdings hängt das von bestimmten Faktoren ab. Unternehmen schätzen die Kompetenzen von Fortbildungsabsolventen (FBA), also von Meistern, Technikern, Fach- und Betriebswirten. Und das schlägt sich auch im Einkommen nieder, wie eine Auswertung der Erwerbstätigenbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sowie eine Unternehmensbefragung im Rahmen des IW-Personalpanels 2015 durch das IW Köln zeigen: 28 Prozent der Meister und Techniker haben einen höheren Stundenlohn als ein Durchschnittsakademiker. Rund ein Viertel der Akademiker verdienen weniger als der Durchschnitt der FBA.

Mindestlohnjobs: Anforderungen der Betriebe gestiegen

Im Jahr 2015 gab es rund 122.000 sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen mit einem Entgelt auf dem Mindestlohnniveau von 8,50 Euro. 37 Prozent der Betriebe berichten über Schwierigkeiten bei Neueinstellungen im Mindestlohnbereich – doppelt so viele wie im Vorjahr. Diese Schwierigkeiten gehen mit gestiegenen Anforderungen an die Bewerber einher, wie die Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt. Für langfristig zu besetzende Stellen ist es aus Sicht der Betriebe besonders wichtig, möglichst gut geeignete Bewerber zu finden. Die veränderten Anforderungen der Betriebe spiegeln sich in der veranschlagten Dauer der Personalsuche wider: 2014 setzten die Betriebe noch durchschnittlich 23 Tage für die Suche bis zum gewünschten Arbeitsbeginn im Mindestlohnbereich an, 2015 lag diese Zahl bei 46 Tagen. Auch die Dauer bis zur Personalentscheidung bei Neueinstellungen im Mindestlohnbereich hat sich von 27 auf 51 Tage erhöht. Die Zahl der aus Sicht der Betriebe geeigneten Bewerber ist zurückgegangen.

Führungskräfte: Probleme mit dem Schlaf

Mehr als die Hälfte der Führungskräfte in Deutschland haben einer aktuellen Umfrage zufolge Probleme mit ihrem Schlaf. Forscher haben zwei Hauptursachen ausgemacht, die auch vielen anderen Menschen den Schlaf rauben könnten. Hierüber berichtet aponet.de - das offizielle Gesundheitsportal der deutschen ApothekerInnen in einer Pressemitteilung. 54 Prozent der männlichen und 59 Prozent der weiblichen Führungskräfte sind in Deutschland mit der Qualität ihres Schlafes unzufrieden. Das geht aus einer repräsentativen Befragung unter 1.000 Führungskräften hervor, die die Max Grundig Klinik in Bühl durchgeführt hat. "Unsere Zahlen belegen, dass rund drei Viertel der Führungskräfte das Büro gedanklich mit nach Hause nehmen und zwar bis spät in die Nacht", so Prof. Dr. Curt Diehm, Ärztlicher Direktor der Klinik. Daneben zeichnete sich ein zweites Problem ab, das Managern offenbar den Schlaf raubt: 41 Prozent der weiblichen und 53 Prozent der männlichen Führungskräfte trinken am Abend in der Regel mehr als ein Glas Wein oder ein Glas Bier. Alkohol könne zwar bei der Entspannung und beim Einschlafen helfen, doch für die Nachtruhe sei es nicht förderlich. Der Körper sei mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt, was die Schlafqualität nachhaltig mindere.