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Einkaufstraining

Wir ernähren wir uns häufig zu süß, zu fettig und insgesamt zu üppig. Was genau läuft da falsch? Das Angebot an Nahrungsmitteln in unseren Supermärkten ist einfach gigantisch – neben einigen durchaus gesunden Lebensmitteln entdecken wir dort ganz viel, was wir besser liegen lassen sollten. Wie sollte ein gesunder Einkauf aussehen?

Grundregeln für den gesunden Einkauf

  • Unverarbeitete Nahrungsmittel bevorzugen: je kürzer die Zutatenliste, desto weniger verarbeitet ist das Nahrungsmittel
  • Werbesprüchen keinen Glauben schenken, echte Nahrungsmittel brauchen keinen Gesundheitshinweis
  • Light-Produkte: Hier wird Fett häufig durch Zucker ersetzt
  • Kalorien-Falle: Bei Süßigkeiten oder salzigen Snacks wird häufig der Kaloriengehalt einer eher unrealistisch kleinen Portionsgröße angegeben
  • Einkaufszettel schreiben und gleich für mehrere Tage einkaufen
  • Niemals hungrig einkaufen

Gemüsetheke
Hier darf man ungestraft zugreifen: Gemüse, Salat und Obst der Saison in allen Farben füllen schon mal einen großen Teil des Einkaufswagens. Der Gemüseanteil sollte überwiegen, da Obst auch viel Fruchtzucker enthält.

Milchprodukte
Keine Angst vor Vollmilch! Milchfett versorgt uns mit fettlöslichen Vitaminen. Außerdem sättigt das Müsli mit Vollmilch besser als das mit fettreduzierter Milch, daher entfällt Hunger auf den süßen Snack zwischendurch. Statt zuckerhaltiger Fruchtjoghurts empfiehlt sich die Naturvariante gemischt mit frischem Obst.

Nudeln, Müsli und Co
Vollkornprodukte auswählen. Anstelle von Fertigmüslis mit Zucker schlichte Haferflocken kaufen und das Müsli selbst mischen mit Nüssen, Rosinen und frischem Obst.

Fertig- und Halbfertigprodukte
Diese Produkte sollen Zeit sparen, doch fertige Würzpulver und diverse Fix-Produkte haben eine erschreckend lange Liste an Zusatzstoffen. Da kochen wir unsere Soßen lieber selber und würzen sie immer wieder anders. Doch Vorsicht am Gewürzregal: Auch hier lauern zahlreiche Würzmischungen, die unnötigerweise Salz enthalten, dazu noch Zucker und Aromen.

Fleischtheke
Fleisch und Aufschnitt sollten nicht täglich auf dem Teller liegen. Panierte oder fertig gewürzte Fleischstücke bleiben ohnehin in der Auslage liegen, denn Panaden und Marinaden enthalten oft Fett, Zucker und allerlei überflüssige Zusatzstoffe.

Käsetheke
Wer seinen Käse maßvoll genießt, kann auf die fettreduzierten Sorten getrost verzichten.

Tiefkühlabteilung
Mit Tiefkühlgemüse oder Tiefkühlfisch (ohne Panade) kann man die Vorräte aufstocken für den Fall, dass die Zeit fürs Einkaufen mal knapp ist. Fertigpizza und andere Fertiggerichte sind tabu, denn sie sind wahre Kalorienfallen.

Getränke
Zum Durstlöschen eignet sich Mineralwasser am besten. Denn Wasser mit Fruchtgeschmack enthält neben Aromen und Zucker oft auch Konservierungsstoffe. Fruchtsäfte und Smoothies, die von Natur aus viel Zucker liefern sowie Softdrinks und Eistees sind ebenfalls wahre Kalorienbomben.

Süßwaren
Schokolade und Kekse sind nicht generell verboten. Vermeintlich preiswerte Großpackungen bleiben aber im Regal, denn je mehr wir davon im Haus haben, desto mehr essen wir auch.

Nahrungsergänzungsmittel
Dieses Regal ignoriert man getrost. Wer sich abwechslungsreich ernährt mit viel frischem Gemüse und Obst, kann auf bunte Vitaminpillen verzichten.