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ComeTogether

Übersicht der Themen und Referenten des ComeTogether 2017

Dr. Björn Appelmann 

Trainer und Berater

Leiter Stabsstelle für Verwaltungs- und Managemententwicklung, Stadt Karlsruhe

Telefon: 0721 133-1146

E-Mail: bjoern.appelmann@poa.karlsruhe.de

Vortragsthema: „Führen mit Emotionaler Kompetenz - Oder: Was gelingende Führung mit Marshmellows zu tun hat"

Ist emotionale Kompetenz nur ein hypothetisches Konstrukt oder mehr? Was haben Süßigkeiten mit Erfolg zu tun? Wieso entscheiden "Emotionale Selbstbewusstheit", "Emotionsverstehen" und "Emotionale Ausdrucksfähigkeit" über unseren Lebenserfolg und gelingende Führung? Diese Fragen und wie emotional kompetente Führung aussieht und was sie bewirken kann, wird Dr. Björn Appelmann in seinem Vortrag beantworten. Er ist Autor des Buches „Führen mit Emotionaler Kompetenz: Ein betriebspädagogisches Konzept".

Nach dem Studium der Betriebspädagogik und Psychologie an den Universitäten Frankfurt und Koblenz-Landau, Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Leadership-Kultur Stiftung.

Promotion zum Thema „Entwicklung der emotionalen Kompetenz von Führungskräften"; begleitend hierzu und seither Tätigkeit als Führungskräftetrainer und Berater sowie Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen.

Mit Abschluss der Promotion Personalentwickler und Führungskräftetrainer sowie Projektleiter Traineeprogramm des Konzerns Stadt Karlsruhe.

Seit 2015 Leitung der Stabsstelle für Verwaltungs- und Managemententwicklung, Stadt Karlsruhe.

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Verwaltungsentwicklung und Changemanagement, Unternehmenskultur, Strategieentwicklung, Arbeitgeberattraktivität, Führungskommunikation und Führungsinstrumente.

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Priv.-Doz. Dr. med. habil. Volker Busch

Wissenschaftlicher Leiter der AG Psychosozialer Stress und Schmerz am Lehrstuhl der Psychiatrie der Universität Regensburg

Telefon: 0171 553-8088

E-Mail: info@drvolkerbusch.de

Vortragsthema: „Mythos Motivation – Was bewegt Mensch, Mitarbeiter und Mich?"

Jeder Mensch ist motiviert – es fragt sich immer nur wofür?Nirgendwo wurden so viele Mythen etabliert wie im Bereich der Motivationspsychologie. Erst seit einigen Jahren kennen wir zunehmend besser die Grundlagen von dem, was Menschen wirklich antreibt – und was nicht. Spannende Forschungserkenntnisse der Neurowissenschaften über die Entwicklung motivationaler Prozesse im Gehirn helfen Mitmenschen besser zu verstehen und zu bewegen.

Der kluge Umgang mit psychischen Grundbedürfnissen kann dabei helfen die Leistung der Mitarbeiter zu verbessern und sie gleichzeitig vor Überlastung zu schützen.Sie werden durch den Vortrag anschauliche Beispiele an die Hand bekommen, wie Sie Ihre Mitarbeiter im Unternehmen motivieren können, ggf. sogar selbst zu mehr Eigenantrieb gelangen können.

Priv.-Doz. Dr. med. habil. Volker Busch ist Facharzt für Neurologie sowie Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Er besitzt mehrere ärztliche Zusatzbezeichnungen, u.a. Sportmedizin und Ernährungsmedizin, und ist Lehrer für Fitnesssport, Ernährung und Gesundheitsprävention. Während seines Studiums arbeitete er als Personal Trainer.

Volker Busch ist wissenschaftlicher Leiter der AG Psychosozialer Stress und Schmerz am Lehrstuhl der Psychiatrie der Universität Regensburg. Er ist Buchautor und hat zahlreiche Publikationen über seine Forschungsthemen veröffentlicht.

Aus der Faszination für das menschliche Gehirn ist eine langjährige und erfolgreiche Tätigkeit als Referent erwachsen mit zahlreichen Projekten für verschiedene DAX-Unternehmen, die pharmazeutische Industrie, sowie für versch. Institute und Vereine. Volker Busch hat sich auf wissenschaftliche Impulsvorträge/Keynotes, Workshops/Seminare und Moderationen spezialisiert.

Geist und Gehirn stehen dabei im Mittelpunkt seiner Inhalte, dies auf einer wissenschaftlich fundierten Grundlage, mit hohem Alltags- und Praxisbezug sowie einer humorvollen und spannenden Umsetzung.

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Dr. med. Anja Rivera de la Cruz

Director Corporate Health Continental AG

Telefon: 0511 938-5638

E-Mail: anja.rivera@conti.de

Vortragsthema: "Achtsamkeit - Rüstzeug für die Führungskraft im Digital Age"

Die Continental befindet sich, wie viele andere Unternehmen auch, mitten in der digitalen Transformation. Umwälzende Veränderungen stehen ins Haus, die unsere Mitarbeiter und vor allem unsere Führungskräfte stark fordern. Flexibilität, Kreativität, Geschwindigkeit, Anpassungsfähigkeit und ein hohes Lerntempo sind erforderlich, um diese Veränderung erfolgreich zu gestalten, und das in einem Umfeld, das geprägt ist von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität.

In diesem umwälzenden Veränderungsprozess ist es wichtiger denn je, dass unsere Führungskräfte konzentriert, präsent und fokussiert sind. Sie sind gefordert, ihre Teams mitzunehmen in dem Veränderungsprozess und emotionale und soziale Unterstützung zu bieten. Achtsamkeit ist nach unserer Auffassung ein sehr hilfreicher und unterstützender Weg für Führungskräfte, die erforderlichen persönlichen Fähigkeiten zu entwickeln und zu stärken und mit ihren Mitarbeitern die digitale Transformation gesund zu gestalten.

Unser Achtsamkeits-Programm WorkingMind haben wir speziell für Continental mit der Kalapa Academy entwickelt. Die ersten Erfahrungen mit dem Programm und die Feedbacks der Teilnehmer sind sehr positiv.

Dr. med. Anja Rivera de la Cruz leitet den Konzern-Gesundheitsschutz bei der Continental AG in Hannover, einem der weltweit größten Automobilzulieferer. In dieser Funktion ist sie weltweit verantwortlich für die strategische Ausrichtung und zentrale Steuerung der Bereiche Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsmedizin und medizinisches Krisenmanagement und hat insbesondere den Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der Continental aufgebaut.

Dr. Rivera hat von 1984-1990 an der MHH in Hannover Medizin studiert und im Jahr 2000 an der Ruhr-Universität in Bochum promoviert. Sie war einige Jahre als Medizinerin in unterschiedlichen Kliniken tätig und wechselte dann in die Industrie. Nach mehreren Jahren in der Medizintechnik-Branche und bei einem Finanzdienstleister ist sie seit 2007 bei Continental in ihrer jetzigen Funktion tätig. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit absolvierte sie 2007 einen internationalen Executive MBA an der ESB Reutlingen und 2014 einen MPH an der Leuphana Universität in Lüneburg.

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Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt 

Vizepräsidentin PFH Private Hochschule Göttingen

Telefon: 0551 54700-121

E-Mail: moerstedt@pfh.de

Vortragsthema: „Wie tickt die Generation Z?" (Jahrgang 1995-2010 Geborene)

Aktuell betritt eine Generation die Arbeitswelt, die komplett digital im Netz aufgewachsen ist. Im Netz gibt es keine Hierarchien. Zudem sind die Vertreter dieser Generationen von Eltern erzogen, die ihre Kinder eher partizipativ erzogen haben. Dies hat Auswirkungen auf deren Verhalten in Unternehmen. Sie begegnen Führungskräften auf Augenhöhe und bei Fragen googeln sie mal schnell - was nicht immer gut geht. Was Unternehmen von dieser Generation erwarten können und wie diese zu führen sind ist Gegenstand des Vortrages.

Nach Abschluss Ihres Hochschulstudiums 1992 in Göttingen und Beratertätigkeit im Bereich der Prozessberatung hat sie 2002 ihre Promotion „Total Dynamic Organization auf Basis der Chaosforschung" abgeschlossen. Bevor sie an der PFH Private Hochschule Göttingen Vizekanzlerin wurde, war sie Leiterin der Contentfactory für die unicmind.com AG.

Seit 2005 leitet sie das Fernstudium Ökonomie mit 1.500 Fernstudierenden und seit März 2015 ist sie Vizepräsidentin für Fernstudium und Digitalisierung. Seit ihrer Berufung zur Professorin für Blended Learning und Organisation im Jahr 2009 beschäftigt sie sich mit Themen aus dem Generationenmanagement und der Digitalisierung von Studieninhalten.

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Dr. Helmut Nold

Leiter Kompetenz-Center Gesundheit im Betrieb Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie

Telefon: 06221 5108-29300

E-Mail: helmut.nold@bgrci.de

Vortragsthema: „Keine Angst vor der Gefährdungsermittlung - am Beispiel psychischer Belastungen"

Gefährdungsbeurteilungen sind das zentrale Instrument im Arbeitsschutz um Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Erkrankungen zu vermeiden.

Die Pflicht zur Durchführung und Dokumentation von Gefährdungsbeurteilungen durch den Unternehmer ergibt sich aus dem Arbeitsschutzgesetz. Der Nutzen von Gefährdungsbeurteilungen liegt auf der Hand:

  • Wichtige Informationen zu Gefährdungen und Belastungen an Arbeitsplätzen werden gewonnen.
  • Gefährdungsbeurteilungen sind ein Führungsinstrument und tragen zum verantwortlichen Handeln im Unternehmen bei.
  • Gefährdungsermittlungen tragen der allgemeinen Fürsorgepflicht des Unternehmers Rechnung.

Erkrankungen zu verhindern und Gesundheit im Betrieb herzustellen sind die Ziele der Gefährdungsbeurteilung. Psychische Erkrankungen sind aufgrund Ihrer Häufigkeit in der Arbeitswelt zu einem bevorzugten Thema bei Gefährdungsbeurteilungen geworden. Wie man es am besten durchführt, soll hier diskutiert werden.

Von 1973 bis 1979 war Helmut Nold als Chemielaborant bei Firma Röhm GmbH Darmstadt tätig. Nach dem Studienabschluss als Diplom-Psychologe in Darmstadt (TU) promovierte Helmut Nold 1993 in Darmstadt zum Dr.phil. bei Prof. Rüttinger über das Thema „Psychologie der Arbeitssicherheit – Determinanten des Sicherheitsverhaltens und Motivation der Arbeitssicherheit". Seit 2010 ist er bei der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie als Leiter des Kompetenz Centers „Gesundheitsschutz" tätig.

Helmut Nold hat an zahlreichen Publikationen mitgewirkt. Einige Beispiele sind „Dem Burnout in Alltag und Beruf rechtzeitig vorbeugen" (Nold, Wenninger, Hrsg., 2014), „Rückengesundheit und psychische Gesundheit: Regionaltagung" (Nold, Wenninger, Hrsg., 2013) und „Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit: Entwicklungen und Visionen 1980 – 2008 – 2020" (Ludborzs, Nold, Hrsg., 2009).

Seine Interessenschwerpunkte sind Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Kommunikation und Konflikt, Psychische Belastung, Gefährdungsermittlung, Ergonomie, Demographischer Wandel; Alternsgerechte Arbeit und Evaluation.

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Franziska Stiegler

Referentin für Gesundheitsförderung/Projektleitung psyGA beim BKK Dachverband e.V.

Telefon: 030 2700406-507

E-Mail: Franziska.Stiegler@bkk-dv.de

Nach dem Studium der Sozialwissenschaften und Psychologie hat Franziska Stiegler ihrenAbschluss mit Master in Berlin. Sie ist zur systemischen Beraterin und Therapeutin in Wiesloch und Heidelberg ausgebildet worden. Bis 2015 war sie als Beraterin bei einem der führenden Anbieter externer Mitarbeiterberatung in Deutschland tätig. Seit 2016 ist sieReferentin in der Abteilung Gesundheitsförderung des BKK Dachverband. Dort ist sie verantwortlich für das vom BMAS im Rahmen von INQA geförderte Projekt „psyGA –Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt fördern".

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Eva Beeck

Health Management, Bayer AG

Telefon: 0214 30 48391

E-Mail: eva-maria.beeck@bayer.com

Das gemeinsame Vortragsthema von Frau Beeck und Frau Stiegler: „Viel Wissen ist da, es muss nur genutzt werden - Das Projekt psyGA mitBeispielen aus der Praxis"

Unsere Arbeitswelt befindet sich in einem rasanten Umbruch. Prozesse verdichten sich. Handy und Laptop geben zwar neue Freiheiten, erschweren aber auch im wahrsten Sinne das Abschalten und eine klare Trennung zwischen Privatleben und Beruf. Dies hat Folgen für unser Wohlbefinden. Trotz vorhandenem Know-how in Sachen Gesundheitsförderung ist nach wie vor die Zahl der Unternehmen begrenzt, die das Potenzial betrieblicher Gesundheitsförderung nicht nur erkennen, sondern auch gewinnbringend für die Beschäftigten einsetzen.

Hier setzt psyGA an: Es bündelt das vorhandene Know-how, bereitet es für die verschiedenen Bereiche der Arbeitswelt auf und macht es mit Hilfe erfahrener Kooperationspartner bekannt. Entwickelt werden hierzu Maßnahmen, um Entscheidungsträger und wichtige Multiplikatoren für das Thema zu sensibilisieren.

Die Projektleitung von psyGA liegt beim BKK Dachverband, der mit seinen Kooperationspartnern Transfermaßnahmen abstimmt und durchführt. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmender Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gefördert. psyGA wird fachlich begleitet durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Am Beispiel der Bayer AG wird erläutert, wie psyGA in der Praxis Anwendung finden kann.

Als gelernte Wirtschaftsassistentin der Industrie ist Eva Beeck seit 1988 im Bayer-Konzerntätig. Sie war mit unterschiedlichen Tätigkeitsschwerpunkten im Bereich Human Ressource betraut und hat dabei viele Menschen bei Bayer kennen und schätzen gelernt. Seit 2010 ist Eva Beeck als Health Manager für zentrale Prozesse des Betrieblichen Gesundheitsmanagement in Deutschland verantwortlich. Eine ausgewogene Verhaltens- und Verhältnisprävention ist ihr wichtig. „Hilfe zur Selbsthilfe" ist ihr ein großes Anliegen. Kostenfreie Vorsorgeprogramme, belastungsreduzierende Arbeitszeitsysteme, Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen, Sensibilisierung durch Schulungen vielfältiger Art, Gesundheitsbeauftragte in den Bereichen vor Ort und regelmäßige Informationen zuAngeboten des BGM unterstützen Führungskräfte und Beschäftigten bei Bayer dabei. Zum Erreichen ihres Anliegens arbeitet Eva Beeck eng mit internen wie externen Akteuren rundum das BGM bei Bayer zusammen. Die pronova BKK ist in dem Zusammenhang seit vielen Jahren ein zuverlässiger Partner.

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