Fiebermessen: So machst du es richtig!

Ob digitales Thermometer, Ohr- oder Stirnthermometer: Jede Messmethode funktioniert ganz leicht und hat ihre Vor- sowie Nachteile, die man kennen sollte. Hier bekommst du die wichtigsten Infos auf einen Blick.

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Ob digitales Thermometer, Ohr- oder Stirnthermometer: Jede Messmethode funktioniert ganz leicht und hat ihre Vor- sowie Nachteile, die man kennen sollte. Hier bekommst du die wichtigsten Infos auf einen Blick.

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4 Methoden, um Fieber optimal zu messen

So misst du bei Erwachsenen und Kindern mit digitalen oder normalen Thermometern am besten Fieber:

  • Digitale Thermometer: Wenn es einen Trend beim Fiebermessen gibt, dann sind es digitale Thermometer. Sie messen genauer und funktionieren schneller als ältere Modelle mit einem Glasthermometer. Das Gerät piept, wenn es ein Ergebnis hat – das vermeidet Fehler beim Messen.
  • Rektales Messen: Bei Kleinkindern ist die bewährte Methode des rektalen Messens immer noch die beste. Zum Messen sollte das Kind auf der Seite oder dem Rücken liegen. Die Spitze des Thermometers sollte etwas gefettet werden, z. B. mit Vaseline.
  • Messen im Mundbereich: Bei älteren Kindern oder Erwachsenen liefert das Temperaturmessen im Mund zuverlässige Werte. Allerdings sollte man unmittelbar vorher nichts Warmes oder Kaltes getrunken oder gegessen haben. Die Thermometerspitze wird unter die Zunge gelegt und der Mund geschlossen. Wenn die Nase wegen eines Schnupfens dicht ist, könnte diese Methode allerdings problematisch sein.
  • Messen im Achselbereich: Wichtig beim Messen unter der Achsel ist, dass der Unterarm fest am Körper liegt und man etwas Geduld mitbringt. Denn oft braucht das Thermometer an dieser Körperstelle länger, um einen festen Wert zu ermitteln. Zudem ist die Methode ungenauer, weil Abweichungen von bis zu 2 °C auftreten können.

Fiebermessen mit dem Ohrthermometer

Eine sinnvolle Alternative bietet das Ohrthermometer, das die Wärmestrahlung des Trommelfells misst. Allerdings funktionieren die meisten Geräte nur zuverlässig, wenn man sorgfältig vorgeht. Lies die Gebrauchsanweisung und mach sicherheitshalber mit dem neu angeschafften Thermometer einige Testmessungen, damit du das Messen im Ernstfall super beherrschst. Außerdem sollte das Ohr leicht nach oben und hinten gezogen werden, damit der Gehörgang gerade ist und der Infrarotstrahl die richtige Stelle trifft. Um ein falsches Ergebnis auszuschließen, solltest du die Temperatur immer in beiden Ohren messen– und bei einer Mittelohrentzündung auf eine andere Methode zurückgreifen. Denn durch die Entzündung am Trommelfell ergeben sich zu hohe Temperaturwerte.

Stirnthermometer: beliebt zum Fiebermessen bei Kindern

Bleibt noch das Stirnthermometer. Besonders Eltern kleiner Kinder lieben es, weil man damit sogar beim schlafenden Baby easy die Temperatur kontrollieren kann. Um einen groben Temperaturverlauf oder einen plötzlichen Anstieg der Temperatur zu erkennen, ist das Gerät ebenfalls nützlich. Eine zuverlässige Temperatur ermittelt es allerdings nicht immer. Häufig sind die an der Stirn gemessenen Werte deutlich niedriger als die, die beispielsweise rektal gemessen werden. Von daher empfiehlt es sich, zusätzlich zum Stirnthermometer noch ein herkömmliches digitales Thermometer im Haus zu haben.

Und noch ein Tipp zum Schluss:

Kontrollier alle paar Monate, ob das jeweilige Thermometer noch funktioniert und leg für den Notfall Ersatzbatterien dazu. Sicher ist sicher!

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