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Er­näh­rungs­trends

Zoodles & Co: Bunte Gemüsenudeln 

Zoodles

Äußerst vielseitig, unschlagbar lecker und dabei noch arm an Kalorien und Kohlenhydraten sind sie, die neuen Gemüsenudeln. Allerlei Gemüsesorten von Möhren über Rote Bete bis Kohlrabi kommen in den verschiedensten Nudelformen daher. Allen voran aber Zucchini, die denn auch Namensgeber der neuen Nudelgeneration sind: Zoodles ist die schlichte Kombination aus Zucchini und dem englischen Wort „noodles" für Nudeln. Echte Nudelfans kommen voll auf ihre Kosten, denn für fast jedes Nudelrezept gibt es eine leckere Gemüsevariante. Notorischen Gemüsemuffeln gelingt es mühelos, endlich mehr Grünzeug auf den Teller zu bringen. Und Experimentierfreudige können beim Zubereiten der Gemüsepasta ihre ganze Kreativität in der Küche ausleben.

Nudeln voller Vitalstoffe

Weißmehlnudeln enthalten viele leere Kohlenhydrate und kaum Vitalstoffe. Ganz anders sieht die Bilanz der Gemüsepasta aus: Kohlenhydrate sind die Ausnahme, dafür kommen je nach Gemüsesorte eine ganze Palette an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und dazu reichlich Ballaststoffe auf den Teller. Gemüse enthält kein Gluten, auch für empfindliche Personen mit einer Glutenunverträglichkeit beginnt mit Gemüsepasta endlich wieder die Zeit des Nudelglücks. Auch in Ernährungskonzepte wie Paleo oder Low Carb fügen sich Zoodles problemlos ein. Gemüsenudeln sind leicht verdaulich und haben deutlich weniger Kalorien als ihre Getreidekollegen, Genuss ohne Reue ist hier garantiert. Wer abnehmen oder einfach nur sein Gewicht in Schach halten möchte, darf bei allen Zoodles-Gerichten also beherzt zulangen.

Alles ist möglich

Der Klassiker unter den Gemüsenudeln sind Spaghetti aus Zucchini. Einfache Hilfsmittel wie ein Julienne-Hobel oder ein Spiralschneider ermöglichen eine kinderleichte Herstellung. Mit speziellen Nudelschneidern kann man auch Spirelli oder andere Nudelformen aus Gemüse schneiden. Für ein erstes Ausprobieren reicht schon ein einfacher Gemüsehobel: Zucchini zunächst in dünne Scheiben hobeln. Diese entweder wie Lasagnenudeln verwenden oder nebeneinandergelegt mit einer Gemüsefüllung einrollen zu einer Art Canelloni. Oder in ein bis zwei Zentimeter breite Streifen schneiden und ein leckeres Gericht mit Bandnudeln kochen. Gemüsenudeln sind wegen der kurzen Kochzeit ideal für die schnelle Küche. Spaghetti aus Zucchini garen nur wenige Minuten. Oder man kocht sie gar nicht separat, sondern mischt sie einfach in die fertige Nudelsauce und erhitzt sie darin. Neulinge und Vorsichtige ersetzen zunächst nur einen Teil der Nudeln durch Gemüsepasta: Spaghetti, am besten in der Vollkornvariante, wie gewohnt kochen und die Zucchinispaghetti einfach für die letzten fünf Minuten mit ins Nudelwasser geben, dann alles zusammen abgießen.

Mehr Gemüse auf den Tisch

Gemüsenudeln integrieren mühelos mehr Gemüse in den Speiseplan. Und wer eigentlich am liebsten einen großen Bogen um Gemüse aller Art macht, kann über die Nudelvariante ganz neue Freundschaften schließen. Neben Zucchini eignen sich auch viele andere Gemüsesorten für Pasta in den unterschiedlichsten Formen: Möhren, Rote Bete, Rettich, Pastinaken, Rübchen, Süßkartoffeln, Gurken, Kürbis, Kohlrabi oder der Strunk vom Broccoli, der sonst meist im Biomüll landet. Gemüsepasta sind nicht nur äußerst gesund, sondern auch kunterbunt und deshalb auch bei Kindern sehr beliebt, die sonst eher nicht so gern Gemüse essen. Sie passen in klassische Nudelsaucen, machen aber auch in Nudelsalaten eine gute Figur.

Weiterführende Links

Viele unserer leckeren Nudelrezepte funktionieren natürlich auch mit Zoodles. Probieren Sie es doch mal aus.