Menü Menü schließen

Infos zur Er­näh­rung

Mixgetränke: Spaß im Glas?

​Bunt, süß, fröhlich

Quietschbunte Mixgetränke mit Wein oder Schaumwein leuchten in den Regalen der Supermärkte um die Wette: Orange, Tropic, Lemon, Erdbeer-Vanille, Maracuja, Granatapfel, Waldmeister, Holunderblüte und zahlreiche andere Geschmacksrichtungen sind schon für wenig Geld zu haben.

Leichte Sommeralkoholika – oft liegt der Alkoholgehalt bei etwa 6 % – versprechen vor allem Jugendlichen jede Menge Spaß, denn Mixgetränke mit Wein oder Bier sind bereits ab 16 erlaubt. Viele dieser Getränke sind zucker- und kohlensäurehaltig und geben sich den Anschein fruchtiger Erfrischungsgetränke. Was viele nicht wissen: Zucker und Kohlensäure verstärken die Alkoholwirkung. Außerdem erhältlich sind bunte Getränke zum Mixen mit Geschmacksnoten wie Lakritz oder Pfefferminz. Hier beträgt der Alkoholgehalt meist um die 15 %.

Die Inhaltsstoffe bleiben, da keine Deklarationspflicht besteht, undurchsichtig. Aber Alkohol, Aromen und Farbstoffe sind immer dabei, teilweise auch Konservierungsstoffe, Sulfite oder Chinin (in Bitterlimonaden).

Wie ist dieser Chemikalienmix aus gesundheitlicher Sicht zu bewerten?

  • Alkohol ist ein Zellgift, das u. a. Leber und Gehirn schädigen kann
  • die negativen Auswirkungen etwa auf die Fahrtüchtigkeit sind bekannt
  • bei Jugendlichen hat Alkohol aufgrund des oftmals geringeren Körpergewichts eine schnelle Wirkung
  • die Verbindung von Alkohol und Zucker hat extraviele Kalorien
  • Sulfite können asthmaähnliche Symptome mit Atemnot auslösen
  • Farbstoffe, Aromen und Konservierungsstoffe können Auslöser für allergische Reaktionen sein

Tipp! Alkohol nur in Maßen – und warum nicht wenigstens teilweise durch alkoholfreie Cocktails ersetzen?