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Salmonellen: Nicht immer ist das Ei schuld!

Salmonellen – wer ist gefährdet?

Salmonellen sind Bakterien, die Durchfallerkrankungen hervorrufen können. Gesunde Erwachsene sind meist weniger anfällig als Säuglinge, Kleinkinder und alte Menschen. Am häufigsten treten durch Salmonellen ausgelöste Erkrankungen bei Kindern unter 10 Jahren auf.

Wie sind die Symptome einer Salmonelleninfektion?

Symptome einer Salmonelleninfektion sind ein plötzlich einsetzender Durchfall mit starkem Unwohlsein. Kältegefühl, Kopf- und Bauchschmerzen, Erbrechen und leichtes Fieber können ebenfalls auftreten. Die Beschwerden dauern meist nur einige Stunden oder einige wenige Tage an.

Wegen des starken Flüssigkeitsverlustes kann die Erkrankung vor allem für kleine Kinder oder alte und durch Vorerkrankungen geschwächte Menschen gefährlich werden. Hier sollte in jedem Fall ärztlicher Rat eingeholt werden. Ansonsten ist es wichtig, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Wie kann man sich schützen?

  • Reinigen Sie Ihre Hände gründlich nach jedem Kontakt mit rohen Tierprodukten (Eier, Fleisch, Fisch) sowie vor der Zubereitung von Mahlzeiten.
  • Obst, Gemüse und Salate vor dem Verzehr gründlich waschen.
  • Rohe Eier, eihaltige Speisen, Fleisch, Fisch und Wurstwaren sollten bei einer Kühlschranktemperatur von zirka 7° C aufbewahrt werden – unmittelbarer Kontakt zu anderen Lebensmitteln ist zu vermeiden.
  • Salmonellen können durch Erhitzen auf 70°C für mindestens 10 Minuten abgetötet werden.
  • die beim Auftauen von Geflügel und anderem Fleisch austretende Flüssigkeit enthält oft besonders viele Keime – entsorgen Sie sie sofort, spülen Sie alles, was damit in Berührung gekommen ist, heiß ab.
  • Salate oder Desserts sollten grundsätzlich getrennt von rohen Lebensmitteln aufbewahrt und verarbeitet werden.
  • Schneidebretter gründlich reinigen – entweder in der Spülmaschine oder unter möglichst heißem Wasser.
  • Wischlappen und Spülschwämme ab und an auskochen, nach dem Benutzen immer gut trocknen lassen und regelmäßig austauschen.
  • Wenn in Ihrem Haushalt eine Salomenelleninfektion auftritt, reinigen Sie alle Gegenstände, mit denen die erkrankte Person in Berührung gekommen ist – Türgriffe, Geschirr, Armaturen, Toilettenbrillen usw. – besonders gründlich: ausnahmsweise sollte man hier vor antibakteriell wirkenden Desinfektionsmitteln nicht zurückschrecken (von einem routinemäßigen Gebrauch ist allerdings wegen möglicher Haut- und Umweltschädigungen abzuraten).