Menü Menü schließen

Herz-/Kreis­lauf­er­kran­kun­gen

Bleiben Sie Herzfit!

Eine Herzinsuffizienz (auch als Herzschwäche bekannt) ist keineswegs nur für alte Menschen ein Thema. Zwar sind ältere Personen weitaus häufiger betroffen, jedoch kann man gerade in jungen Jahren sehr viel dafür tun, das persönliche Erkrankungsrisiko zu minimieren. Und auch im mittleren Lebensabschnitt lässt sich durch eine Änderung des Lebensstils noch viel erreichen. Eine neue Gesundheitsbroschüre der pronova BKK informiert Sie umfassend über Symptome und Auswirkungen einer Herzschwäche, über Diagnose und Therapie und gibt Ihnen wertvolle Tipps für ein herzgesundes Leben.

Eine Herzschwäche betrifft stets mehr als nur das Herz

Eine Herzschwäche kann nicht nur Folgen auf körperlicher Ebene haben – auch die Auswirkungen auf das gesamte soziale Leben stellen eine erhebliche Minderung der Lebensqualität dar. So wird bei einer eingeschränkten Herztätigkeit auch die Hirnleistung in Mitleidenschaft gezogen. Die Betroffenen haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Schlaganfälle, die dann weitere schwere körperliche und geistige Einschränkungen nach sich ziehen. Darüber hinaus verlängert sich die Reaktionszeit, auch das Denken verändert sich schleichend. Eine gestörte Herzfunktion kann ferner das Seelenleben in vielfältiger Weise beeinträchtigen. Zunächst rufen akut auftretende Symptome wie Atemnot oft erhebliche Ängste hervor. Dazu häufen sich bei einer fortgeschrittenen Herzschwäche Alltagsprobleme: Viele kleine alltägliche Dinge wie Einkaufen, körperliche Arbeiten oder Arztbesuche können nicht mehr selbstständig erledigt werden. Die Betroffenen sind zunehmend auf Hilfe angewiesen. Unternehmungen fallen schwerer, gerade ältere Patienten bleiben häufiger zu Hause. Eine soziale Isolation ist nicht selten die Folge.

Was kann man vorbeugend tun?

Durch einen gesunden Lebensstil können Sie Ihr Herz schützen und stärken. In den allermeisten Fällen ist eine Herzinsuffizienz nämlich kein unabwendbares Schicksal und auch keine zwangsläufige Alterserscheinung. Sie resultiert vielmehr aus langjährigen ungesunden Lebensgewohnheiten mit falscher Ernährung und Übergewicht, zu wenig Bewegung, zu viel Stress und einem übermäßigen Konsum an Genussgiften wie Alkohol und Nikotin. Es ist nie zu spät, sich für eine gesunde Lebensweise zu entscheiden. Auch in der Lebensmitte bewirkt der Umstieg auf einen gesunden Lebensstil noch viel. Zu dem Ergebnis kam eine große Beobachtungsstudie über einen Zeitraum von 20 Jahren: Bei den Teilnehmern, die ihre Lebensweise im Laufe der Jahre mit Blick auf Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten änderten, war eine messbare Verringerung der Arterienverkalkung sowie der Wanddicke der Herzkranzgefäße nachweisbar. Damit sank das Risiko für eine spätere Herzschwäche deutlich.

Unser Tipp: Die Broschüre "Hand aufs Herz"

Weitere Informationen für einen herzgesunden Alltag und medizinische Hintergrundinformationen finden Sie in unserer Gesundheitsbroschüre.

Nicht morgen, sondern heute!

Egal, in welchem Alter Sie gerade sind: Werden Sie umgehend aktiv, nehmen Sie Ihre Lebensgewohnheiten unter die Lupe und ziehen Sie die notwendigen Änderungen konsequent durch, auch wenn es bisweilen schwer fällt. Als Belohnung winkt ein dauerhaftes Plus an Gesundheit und Lebensfreude! Auch andauernder Stress ist eine Gefahr für unsere Gesundheit. Unter Stress werden die Hormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol vermehrt ausgeschüttet. Diese beeinflussen die Fließeigenschaften des Bluts negativ und treiben Puls und Blutdruck in die Höhe. Kein Problem, solange Stressphasen von Ruhephasen abgelöst werden. Dauerhafter Stress jedoch macht krank und ist oft an dem Entstehen einer Herzschwäche maßgeblich beteiligt.