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Stamm­zel­len­spen­de

Was passiert nach der Typisierungsaktion?

1. Die Zellen der Mundschleimhaut wurden im Rahmen der Typisierungsaktion durch das Rubbeln auf das Wattestäbchen übertragen. In der jetzt folgenden DNA-Isolierung wird das Erbgut freigelegt.

2. Die DNA wird an ein Filtermaterial gebunden, sodass alle anderen Zellbestandteile weggewaschen werden können.

3. Im nächsten Schritt werden die Gene, die hauptsächlich die Gewebeverträglichkeit bestimmen, vervielfältigt. Dies geschieht mithilfe von einem Enzym und Reagenzien in einer Maschine, die einen bestimmten Temperaturzyklus mehrfach durchführt.

4. Anschließend wird die erfolgreiche Vervielfältigung der DNA in einem speziellen Gel überprüft.

5. In der folgenden DNA-Sequenzierung wird die Abfolge der Genbausteine sichtbar gemacht. Hieraus ergibt sich der HLA-Typ.

6. Der HLA-Typ ist für das Funktionieren des Immunsystems wichtig. Er wird in den Datenbanken gespeichert und mit Patientendaten abgeglichen. Diese Daten stehen weltweit zur Verfügung und können verwendet werden, um passende Spender für einen Patienten zu finden.

Und dann heißt es eines Tages: Wir haben eine Übereinstimmung! Die Knochenmarkspenderzentrale an der Uniklinik in Düsseldorf informiert den genetisch passenden Spender und klärt, ob die Spendenbereitschaft nach wie vor besteht.