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​Radfah­ren

Umweltfreundlich leben mit dem Rad

Betrachtet man Fortbewegungsmittel unter ökologischen Vorzeichen, ist das Fahrrad unschlagbar. Die einzige Energie, die das Rad nach seinem Herstellungsprozess noch benötigt, liefert der Mensch in Gestalt seiner Muskelkraft – was wiederum kein ökologisch bedenklicher Energieverbrauch ist, sondern der Gesundheit bekanntlich überaus gut tut. Das einzige echte Manko des Rades ist seine begrenzte Reichweite. Doch hier sorgt die Möglichkeit einer Kombination mit dem öffentlichen Personennahverkehr für Erweiterungspotenzial.

Mit dem Rad in die City

Wer beruflich oder privat viel in Innenstädten unterwegs ist, hat gleich mehrere gute Gründe, dem Rad den Vorzug zu geben: Man kann Staus elegant umfahren, spart Sprit- oder Ticketkosten und kennt in den meisten Fällen auch keine Parkplatzsorgen. Und es trägt einen praktisch bis direkt an den Zielort. Weil in den Innenstädten die Feinstaubbelastung aus Autoabgasen, Asphalt-, Reifen- und Bremsenabrieb bekanntlich besonders hoch ist, ist das Fahrrad unter Ökogesichtspunkten unangefochtener Spitzenreiter unter den Verkehrsmitteln.

Mit dem Rad zur Arbeit

Auch für den Weg zur Arbeit kann das Rad eine ernsthafte Alternative sein. Voraussetzung ist allerdings, dass dieser Weg nicht zu lang ist bzw. eine Mitnahme des Rades über Teilstrecken in öffentlichen Verkehrsmitteln möglich ist. Dann lassen sich auch Anreisen von 20 oder mehr Kilometern mühelos bewältigen: Einfach für die ersten oder die letzten fünf oder zehn Kilometer auf den Drahtesel umsteigen und so nicht nur zur Umweltentlastung, sondern auch zur eigenen Fitnesssteigerung beitragen. Perfekt wäre es natürlich, wenn am Arbeitsplatz die Möglichkeit für einen Kleidungswechsel oder gar eine Dusche gegeben ist. Doch warum das Rad nur auf dem Weg zur Arbeit nutzen?

Mit dem Rad in den Urlaub

Ob Städtetour oder Urlaub an der See: Mit einem Rad am Urlaubsort erweitert man die Optionen beträchtlich. Und ob man nun die Tour komplett mit dem Rad bewältigt oder erst am Zielort umsteigt, ist zweitrangig: Tatsache ist, dass sich vom Fahrradsattel aus viel mehr entdecken und die neue Umgebung sich im wahrsten Wortsinn viel intensiver erfahren lässt als aus Autofahrerperspektive. Natürlich gibt es längst auch Anbieter, die den kompletten Radurlaub organisieren. Echte Radliebhaber planen meist lieber selbst – und setzen alles daran, auch nach Ferienende ihre Räder für jede denkbare Alltagssituation zu optimieren. Und da gibt es durchaus einiges zu tun.

Die Möglichkeiten erweitern

Wer mit dem Rad regelmäßig den Nachwuchs in den Kindergarten bringen oder auch mal größere Einkäufe erledigen möchte, hat mehree Optionen. Am meisten Raum wird stets die Anhängerlösung bieten, die es hinsichtlich des Transportvolumens durchaus mit manchem Kleinwagen aufnehmen kann. Wer in die Kombikategorie aufsteigen möchte, kombiniert den Anhänger mit einem stabilen Frontgepäckträger bzw. wählt gleich die Option „Lastenrad" mit einer stabilen Transportkiste vor dem Lenker. Dann lassen sich sogar kleinere Umzüge mühelos mit dem Rad bewältigen. Das ist so kostensparend wie umweltschonend und – man denke an die deutlich gesteigerte Alltagsbewegung – auch unter Gesundheitsaspekten ein echter Gewinn.