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Trend­sport­ar­ten

Breakletics: Auspowern zum Beat

Breakletics ist ein aufregender Mix aus Fitnesstraining und Breakdance. Die einzelnen Übungen bauen aufeinander auf und sind auch für Einsteiger geeignet. Trainiert wird entweder im Studio in der Gruppe oder alleine vor dem Bildschirm.

100 Beats pro Minute – wer da nicht in Schwung kommt, ist selber schuld. Alle anderen treibt der Rhythmus der Musik, die wichtiger Bestandteil der neuen Trendsportart Breakletics ist, ordentlich an. Geräte wie Bänder oder Medizinbälle gibt es bei dem Fitnessprogramm nicht, stattdessen wird mit dem eigenen Körpergewicht trainiert. Die einzelnen Übungen sind nicht komplett neu erfunden, aber sie werden nun mit tänzerischen Elementen aus dem Breakdance verbunden. Dieser Mix soll die Koordination, Flexibilität, Körperspannung sowie das Rhythmusgefühl verbessern. Und fast nebenbei ordentlich die Muskeln und die Ausdauer fördern.

Breakletics trainiert den ganzen Körper

Erfinder von Breakletics ist Peter „Petair" Sowinski, dreimaliger deutscher Breakdance-Meister, dem beim Gerätetraining im Fitnessstudio das Gesamtspiel des Körpers zu kurz kommt. Zwar würden darüber Muskeln aufgebaut, aber die Beweglichkeit bliebe auf der Strecke. Die Beweglichkeit eines Breakdancers brauchen angehende Breakletics-Fans aber auch nicht. Denn die Sportart lehnt sich zwar an die Philosophie und das Flair von Breakdance an, doch wer Breakletics betreibt wird dadurch nicht zum Breakdancer. Dazu sind die einzelnen Übungen viel zu unterschiedlich. Auch die Verletzungsgefahr ist wesentlich geringer. Beim Breakletics wechseln sich beispielsweise Fußarbeit mit Oberkörper-Übungen ab, so dass Knie und Handgelenke keinen zu großen Belastungen ausgesetzt sind. Insgesamt wird zu rund 40 Prozent der Oberkörper trainiert und zu etwa 60 Prozent Rumpf, Beine und Gesäß.

Tänzerische Elemente bringen Spaß

Damit auch Einsteiger Spaß an dem funktionalen Training zum Beat haben, gibt es die einzelnen Übungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die aufeinander aufbauen. So können Personen mit unterschiedlichem Fitnesslevel einsteigen – und bleiben langfristig motiviert. Da Breakletics noch ein relativ junges Fitnessprogramm ist, sind die Vor-Ort-Anbieter noch ziemlich dünn gesät. Derzeit gibt es Angebote beispielsweise in Hamburg, Berlin, Dortmund und Essen. Trotzdem muss niemand verzichten. Denn die Sportart wird zusätzlich zu den Workouts im Studio übers Internet angeboten. Wer Lust hat, das funktionale Training auszuprobieren, kann sich auf der Webseite breakletics.de registrieren und kostenlos den Online-Workout testen. Dieses besteht aus Videos zum Warm-Up und einzelnen Trainingseinheiten. Fortgeschrittene, die diese Übungen bereits beherrschen, können sich Anleitungen für weitere Workouts dazu kaufen.

Fazit: Die tänzerischen Elemente sowie die begleitende Musik motivieren und machen Spaß, außerdem stärken die Choreografien das Gruppenempfinden. Darüber hinaus ist die Mischung aus „online und offline"-Kurs ein deutlicher Pluspunkt gegenüber anderen Fitnessprogrammen.