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In-Trinity-Workout: Training auf der schiefen Ebene

Mehr Kraft, Koordinationsfähigkeit, Beweglichkeit und Balance. Das alles verspricht das In-Trinity-Workout, bei dem Übungen auf einem Schrägbrett absolviert werden. Noch ist In-Trintiy in Deutschland neu. Doch seine Zukunft sieht vielversprechend aus.

Noch nie etwas vom In-Trinity-Workout gehört? Das wundert nicht, denn in Deutschland steht dieses Fitnessprogramm, das auf einer schiefen Ebene absolviert wird, noch in den Startlöchern. Es wurde im April 2016 auf der FIBO, der weltweit größten Fachmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit, dem staunenden europäischen Publikum präsentiert. In den USA ist In-Trinity schon wesentlich bekannter. Dort bieten es bereits etliche Fitnessstudios an. Erfinder der Trainingsmethode ist Johnny G (Jonathan Goldberg), der unter anderem auch das Indoor-Cycling (Spinning) entwickelt hat.

Brandneues Trainingstool: das In-Trinity-Board

Die Geschichte hinter In-Trinity geht so: Johnny G, Exprofibiker und Triathlet, absolvierte sein Outdoor-Workout auf einem Grashügel in Brasilien, nahe eines Flussbettes. Dabei kam ihm die Idee, dass auf einem schiefen Untergrund ganz andere Übungen möglich wären als in der Ebene. Es vergingen rund zehn Jahre Entwicklungsarbeit, bis das heutige In-Trinity-Board entstanden ist. Das Brett hat eine Sanduhr-Form, verfügt über Ergo-Griff-Leisten an der Unterseite und Schnellverschluss-Bänder. Der Clou ist eindeutig die Neigung, die durch ein Gestell im hinteren Bereich erreicht wird. Seine Größe ist so klein gehalten, dass es sogar noch als Trainingsgerät für zu Hause ins Wohnzimmer passt.

Turnen in Schräglage

Wer mit der ansteigenden Schräge Übungen absolviert, trainiert vor allem die vordere und hintere Oberschenkelmuskulatur sowie die Gesäß- und Wadenmuskulatur. Bewegungen in der abfallenden Schräge aktivieren die exzentrische Muskelkontraktion. Verstärkt wird das Ganze durch Holzsticks, die – in die Hand genommen – leichten Widerstand bieten und die Hand-Auge-Koordination verbessern. Das Tempo beim Training ist stets langsam und kontrolliert. Da das Schrägbrett zahlreiche sehr unterschiedliche Übungen ermöglicht, profitieren Fitnessbeginner und Leistungssportler gleichermaßen von dem neuen Workout.

Inklusive Meditationsübungen

Rund um das In-Trinity-Board hat Erfinder Johnny G ein Group Fitness Programm entwickelt. Es kombiniert Elemente aus dem Kampfsport mit Yoga-, Pilates- und weiteren Eigengewichtsübungen sowie Meditation. Beispielsweise beginnt und endet jede Session in dem so genannte Zen Chi. Dabei setzt man sich auf den hinteren, erhöhten Bereich des Boards. Die Beine werden gekreuzt, die Sitzpostion ist gerade. Nun werden die Gurte hinter dem Rücken gekreuzt, über die Schultern nach vorn geführt und auf Höhe des Bauchnabels mit beiden Händen umfasst. Anschließend konzentriert man sich auf die Atmung, die eigene Mitte und bereitet sich mental auf das Training vor – oder schließt mit ihm ab.