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Yoga bewegt

Moderne Varianten des Yoga und Mischformen 

Yoga-Stile

Neben den traditionellen Formen des Yoga gibt es auch moderne Stilrichtungen sowie verschiedene Mischformen. Und immer wieder kommen neue, meist fitnessorientierte Yogatrends dazu.

Bikram-Yoga
Äußerst sportliche Variante des Yoga, die auch Hot-Yoga heißt. Trainiert wird bei einer Raumtemperatur von 38° bis 40°C und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 40 Prozent über einen Zeitraum von 90 Minuten. Vorher bitte viel trinken, das Training ist sehr schweißtreibend.

Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der körperlichen Fitness, die geistige Dimension des Yoga spielt hier keine Rolle.

Lach-Yoga
Lachen ist gesund, Yoga ebenfalls. Dehnübungen, Atemübungen und Lachübungen werden kombiniert. Zunächst wird das Lachen regelrecht geübt, später dann kommt das Lachen ganz natürlich daher und sorgt für viel Entspannung und Lebensfreude. Entwickelt wurde diese Technik im Yoga-Ursprungsland Indien.

Jivamukti-Yoga
Diese Richtung zählt zu den dynamischen Stilen. Tänzerische Elemente fließen ebenso ein wie Elemente des klassischen Hathayoga. Geübt wird zu indischer wie auch zu moderner Musik, es darf gesungen und gelacht werden! Spaß beim Yoga ist durchaus erlaubt. Jivamukti bedeutet Befreiung der Seele und stärkt Körper und Geist gleichermaßen.

Hip Hop Yoga
Junger sportlicher Yogatrend, bei dem dynamisch und mit Tempo zu flotter Musik trainiert wird. Klassische Asanas modern aufbereitet stärken Bauch und Rücken, es fließt jede Menge Schweiß. Hier ist definitiv kein Platz für Esoterik.

Power-Yoga
Der Name ist Programm: Durchaus anstrengende Asanas werden dynamisch im Einklang mit dem Atem und oft zu musikalischen Rhythmen geübt. Eher sportlich orientiert, fördert Kraft und Kondition. Basiert auf dem Ashtanga-Yoga, jedoch werden keine vorgegebenen Übungsabfolgen praktiziert. Das Programm ist vielmehr den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten angepasst.

Yogilates
Dieser Fitnesstrend verbindet Elemente aus Yoga und Pilates zu fließenden Übungsabfolgen für ein gleichmäßiges Ganzkörpertraining. Auch Atemtechniken werden miteinbezogen. Einerseits wird die Muskulatur rund um Bauch, Becken und Rücken gekräftigt, andererseits kommt auch die Entspannung nicht zu kurz.

Hormonyoga
Diese Art des Yoga spricht besonders Frauen in den Wechseljahren an. 14 dynamische Übungen stimulieren besonders die Eierstöcke, die Schilddrüse und die Nebennieren, um so die Hormonproduktion anzuregen. Ein echter Wirksamkeitsnachweis fehlt bislang. Doch zahlreichen Frauen hilft diese Yogaform, mit weniger Beschwerden durch die Wechseljahre zu kommen.

Aktuelle Yoga-Trends:

Air Yoga/Aereal Yoga/AntiGravity Yoga

  • Übungen mit einem von der Decke hängenden Nylontuch, Yoga-Swing
  • schwebendes Yoga entlastet Wirbelsäule
  • ermöglicht tiefere Dehnungen
  • Verbesserung der Körperspannung insgesamt
  • erleichtert schwierige Übungen, besonders Umkehrhaltungen
  • schweißtreibende und entspannende Übungen sind gleichermaßen im Tuch möglich
  • allerdings nicht unbedingt zu empfehlen bei Schwangerschaft und Bluthochdruck


Cross Yoga

  • als Ergänzung zu Crossfit oder generell für Kraftsportler
  • Schwerpunkt liegt auf Athletik und Fitness, nicht auf Meditation und Entspannung
  • Yoga verbessert die Stützkraft
  • Yoga verbessert die Technik in anderen Sportarten
  • Yoga verbessert die Beweglichkeit, was dann die Arbeit mit Gewichten erleichtert
  • mentales Training, führt zu mehr Ruhe und Gelassenheit, besonders wichtig für Wettkampfsportler