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Yoga bewegt

Traditionelle Yogastile 

Der Begriff „Yoga" meint im Allgemeinen das klassische Hatha-Yoga. Viele Kurse vermitteln ganz klassisch verschiedene Körperhaltungen, Atemübungen und Meditation, andere setzen dabei Akzente auf Rücken oder Entspannung. In einigen Kursen liegt der Schwerpunkt eher auf dem Halten der Asanas, in anderen dagegen wird äußerst dynamisch geübt. So kann jeder seinen individuellen Weg des Yoga gehen. Hier eine Auswahl aus der Palette der Yogaformen:


Hatha-Yoga
Yoga in seiner klassischen Form. Vielfältige Körperhaltungen bilden die Grundlage. Dazu kommen Atem-, Konzentrations-, Reiningungs- und Meditationsübungen. Der am häufigsten praktizierte Stil.

Kundalini-Yoga
Einfache Asanas bilden schnelle Bewegungsabläufe, die intensiv wiederholt werden, oft im Rhythmus indischer Musik. Geübt wird dabei überwiegend im Sitzen mit dem Ziel, die Kundalini zu wecken, also die Schlangenkraft, die an der Basis der Wirbelsäule ruht. Intensive Atemübungen, Reinigungsübungen und Mantra-Singen gehören ebenfalls dazu.

Ashtanga-Yoga
Dynamischer und fordernder indischer Stil: Es gibt sechs festgelegte Übungsreihen mit unterschiedlichen und aufeinander aufbauenden Schwierigkeitsgraden. Die einzelnen Asanas werden dabei sehr exakt und im Einklang mit dem Atemrhythmus ausgeführt. Einzelne Haltungen können durch Sprünge verknüpft sein.

Iyengar-Yoga
Dies ist ein körperbetonter, kraftvoller indischer Stil. Ziel ist die möglichst präzise Ausführung der Asanas. Auf dem Weg dorthin werden Hilfsmittel wie Klötze oder Gurte eingesetzt, um anfänglich bestehende körperliche Defizite zu überbrücken. Atemübungen komplettieren das Programm.

Vini-Yoga
Hierbei handelt es sich nicht um einen eigenen Yogastil, sondern um die passende Anwendung der klassischen Elemente des Yoga. Körperhaltungen, Atemübungen und Meditation werden im Unterricht, der oft nur in kleinen Gruppen oder als Einzelunterricht stattfindet, individuell auf jeden Übenden zugeschnitten. Anfänger brauchen anderes Yoga als Fortgeschrittene oder solche mit gesundheitlichen Einschränkungen, so lautet die Maxime.

Kriya-Yoga
Traditioneller indischer Yogaweg, der neben der Asanapraxis auch der Meditation und der geistigen Schulung einen wichtigen Platz einräumt. Kriya meint die praktische Bemühung, die sich nicht nur auf den Yoga im engeren Sinne, sondern auf alle Lebensbereiche bezieht.

Yin-Yoga
Im Yin-Yoga werden die klassischen Körperhaltungen auf besonders sanfte Weise ausgeführt. Geübt wird überwiegend im Sitzen und Liegen. Einfache Asanas werden lange gehalten. Nicht nur die Muskeln, auch die tiefer liegenden Bänder, Sehnen und Gelenke werden so erreicht. Verspannungen werden gelöst, Körper und Geist auf die Meditation vorbereitet.