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Yoga bewegt

Yoga - Was ist das eigentlich?

Mit Yoga verbinden wir heute das Üben verschiedener Körperhaltungen, Atemtechniken und Meditationsformen. Das Wissen über die Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Seele ist uralt und doch immer noch ganz aktuell. Denn wer regelmäßig Yoga praktiziert, erfährt sehr schnell vielfältige positive Auswirkungen auf das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden. Das verleiht uns Kraft und Energie, um die Herausforderungen des Alltags meistern zu können.

Woher kommt Yoga?

Yoga kommt aus Indien und ist ursprünglich ein Übungsweg, dessen Ziel die vollständige Versenkung und die damit verbundene spirituelle Erfahrung ist. Der Weg ist mit einer gewissen Anstrengung verbunden. So leitet sich denn das Wort „Yoga", das aus der altindischen Sprache Sanskrit kommt, von der Wurzel „yuj" her, deren Grundbedeutung „ins Joch spannen" oder „anschirren" ist.

Das Wissen des Yoga wurde über einen sehr langen Zeitraum übrigens ausschließlich von männlichen Lehrern an ausgewählte männliche Schüler auf mündliche Weise weitergegeben. Das ist insofern bemerkenswert, als heute in Yogakursen überwiegend Frauen anzutreffen sind. Doch auch Männer sollten Yoga ganz unvoreingenommen einmal ausprobieren.

Aller Anfang ist leicht!

Ein qualifizierter Anfängerkurs sorgt für einen guten Einstieg: Eine Übungseinheit dauert meist eineinhalb Stunden. Zuerst heißt es zur Ruhe kommen. Aufwärmübungen bereiten dann den Körper auf die eigentlichen Yogahaltungen vor. Den Abschluss bildet eine Tiefenentspannung. Schon nach der ersten Stunde fühlt man sich rundum wohl. Die Voraussetzungen sind denkbar einfach: Bequeme Kleidung anziehen und warme Socken oder eine leichte Decke für die Entspannungsübungen sind alles, was man mitbringen sollte.

Yogamatten sind in der Regel vorhanden. Ebenso Hilfsmittel wie Kissen oder Bänkchen mit nach vorn geneigter Sitzfläche, die das aufrechte Sitzen erleichtern. In einigen Kursen werden auch kleine Blöcke aus Kork oder Gurte bei den Übungen eingesetzt. Gerade Anfänger können damit eine noch fehlende Flexibilität ausgleichen. Einfach mal ausprobieren, was gut tut. Und nicht dauernd auf die Nachbarmatte schielen: Yoga ist kein Wettbewerb, jeder geht immer nur so weit in eine Haltung hinein, wie es gut tut. Nur dann macht Yoga Spaß und hat einen gesundheitlichen Nutzen!