Frau sitz mit Frühstück auf Terasse und genießt Ausblick - pronova BKK

All-Inclusive – Genießen ohne zuzunehmen

All-Inclusive-Urlaub: Genießen ohne Reue – mit unseren einfachen Tipps schaffst du es in Maßen zu genießen und fit zu bleiben.

Auf einen Blick

  • Du musst nicht verzichten
  • Bewusster Genuss ist das A & O
  • Kalorien zählen ist nicht nötig
  • 10 Tipps für deinen Urlaub

10 Tipps für All-inclusive-Urlaub: Genießen und fit bleiben ohne Kalorien zählen

Du hast den perfekten Urlaub gebucht, Sommer, Sonne und Erholung pur! Zwei Wochen Vollpension oder „All-inclusive“ sind perfekt, um dich rundum verwöhnen zu lassen und zu genießen. Es ist super, wenn du dir vornimmst nicht zuzunehmen, aber wir alle wissen: das Durchhalten kann ganz schön schwer werden. Beim Anblick von üppig beladenen Buffets im Speisesaal fällt es nicht leicht, standhaft zu bleiben – man ist ja in den Ferien und will sich etwas gönnen. Deshalb haben wir für dich zehn einfache Tipps zusammengestellt, wie die Tage im Hotel zum Genuss, aber nicht zur Kalorienfalle werden.

1. Dem ständigen Buffet-Zwang entgehen

In vielen All-inclusive-Hotels ist der Urlaubstag streng durchgetaktet: Frühstück gibt es bis zehn Uhr, Snacks am Pool um elf Uhr, Mittagessen um 13 Uhr, Kaffee und Kuchen um 16 Uhr und das Abendessen beginnt spätestens um 19 Uhr. Die Essenszeiten bestimmen den Ablauf des Urlaubstages. Da passiert es schnell, dass die Waage nach 14 Tagen zwei Kilo mehr anzeigt. Unser Tipp ist, nimm die Hauptmahlzeiten mit, aber nicht jeden Tag alle Zwischenmahlzeiten. Drei Hauptmahlzeiten dürfen es natürlich sein. Das heißt nicht, dass du auf Snacks und Kuchen verzichten sollst, aber täglich verzehrt sorgen diese dafür, dass wir uns schnell überfuttern. Und du kennst es doch bestimmt selbst, wie lecker es schmeckt, wenn du dich belohnst und dir etwas Besonderes gönnst. Deshalb am besten nur ab und zu zwischendurch zugreifen und dann bewusst genießen.

2. Nicht ausgehungert in den Speisesaal kommen

Ebenfalls kontraproduktiv ist es, wenn du zwischen Frühstück und Abendessen gar nicht isst, weil du dich auf das große Buffet beim Italien-oder Mexiko-Abend im Hotel freust. So kommst du ausgehungert in den Speisesaal und wirst sehr wahrscheinlich deinen Teller ordentlich voll schaufeln. Wenn du dir Platz lassen willst, heißt unsere Empfehlung: Zu Mittag etwas Leichtes essen, wie einen Salat mit einem kleinen Stück Fisch oder Fleisch, eine Gemüseplatte oder Joghurt mit Obst. Gemüse hat den Vorteil, dass es den Magen gut füllt und dadurch sättigt. Auch ein belegtes Brot mit magerem Schinken oder Käse ist in Ordnung. Ein leichter Mittagsimbiss belastet nicht und verhindert die Heißhungeranfälle am Abend.

3. Richtige auswählen am Buffet

„Am Abend dreimal zum Buffet zu gehen ist in Ordnung, öfter aber nicht“, sagt die Kölner Ernährungsberaterin Karen Nespethal. Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch dürfen sein, „wie beim Drei-Gänge-Menü im Restaurant.“ Wichtig ist, dass du dir nicht zu große Portionen auflädst und gut auswählst. Greif zu bei Gemüse und Salat am Hotelbuffet. Auch Fisch und Fleisch darfst du dir gönnen, allerdings solltest du zurückhaltender sein bei Fettrand und Panade. Aufpassen heißt es dagegen bei Kalorienbomben wie Pommes, fetthaltigen Aufläufen und allem Frittierten. Schwere Soßen, fettige Dressings und Überbackenes solltest du bestenfalls vermeiden oder dir nur eine kleine Portion genehmigen. Tipp: Als Vorspeise eine Suppe oder einen großen Salat wählen. Das füllt den Magen und verringert die Lust auf Hochkalorisches vom Buffet.

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4. Immer die kleinen Teller nehmen

Alter Trick mit großer Wirkung: Am Buffet die großen Teller stehen lassen und dafür die kleinen Dessertteller nehmen. So sieht das weiße Porzellan immer üppig gefüllt aus, auch wenn gar nicht so viel drauf liegt. So einfach trickst du sich selbst aus und isst automatisch weniger.

5. Der großen “Probierfalle” entgehen

Erst die Shrimps, dann das Hühnchen und zwischendurch noch Tortellini: Große Buffets führen uns in Versuchung, alles auf einmal probieren zu wollen. Besser für deinen Magen und deine Figur: strategisch vorgehen und Schwerpunkte setzen. Heute als Hauptspeise der gegrillte Fisch, morgen das Steak, übermorgen die Nudeln. Denk dran, du bist länger da, also genieße deinen Urlaub und stress dich nicht. Es sei denn, du solltest wirklich nur einen Tag im Hotel sein, dann schlag zu. Spaß beiseite, hier unser Tipp: Sag dir einfach immer wieder „Ich bin noch ein paar Tage da, ich probiere alles, was ich möchte in Ruhe hintereinander, damit ich es richtig genießen kann!“ So kannst du beim Anblick der gefüllten Schüsseln und Tabletts ganz gelassen bleiben.

6. Sich beim Alkohol zurückhalten

In Hotels mit Rundum-Verpflegung fließen Bier und Cocktails in Strömen, und das fast zu jeder Tages- und Nachtzeit. Die schlechte Nachricht: Wein, Schnaps und Sekt haben nicht nur einiges an Kalorien im Gepäck, sie machen auch zusätzlich Appetit. Besser also auf den Nachmittags-Drink an der Poolbar verzichten und Alkoholverzehr möglich ans Ende des Tages schieben. Süße Mixgetränke und überzuckerte oder sahnige Cocktails sind leider die absoluten Kalorienbomben. Eine trockene Weißweinschorle schmeckt auch und hat im Vergleich viel weniger Kalorien.

7. Die Strandliege ab und zu verlassen

Herrlich, diese freien Tage: Einfach entspannen und mit einem guten Buch stundenlang am Strand liegen oder in der heißen Sonne am Pool ein Nickerchen nach dem anderen machen. Trotzdem solltest du auch versuchen, Bewegung in die Urlaubstage zu bringen. Dabei geht es nicht nur ums Abnehmen, auch deine Gelenke und Muskeln werden es dir danken. Wie wär’s zum Beispiel mit einem täglichen Spaziergang am Meer? Oder mal 20 Minuten Power-Schwimmen im Pool? Viele Hotels verfügen inzwischen auch über eigene Fitness-Studios und . Sportangebote. Ernährungsexpertin Nespethal sagte: „Oft arbeiten in den Hotels kompetente und motivierte Trainer – und trotzdem machen immer nur dieselben wenigen Leute bei der Wassergymnastik mit.” Sport mit anderen macht Spaß. So tust du nicht nur deiner Figur etwas Gutes, du lernst auch die anderen Gäste kennen und vielleicht entsteht hier eine nette Urlaubsbekanntschaft. Einfach mal ausprobieren und das Eis vom Nachmittag hast du auch noch abtrainiert.

8. Typische Urlaubs-Kalorienbomben vermeiden

Klar, das Eis am Strand gehört in den Ferien dazu, aber besser nicht jeden Tag. Wer täglich etwas Süßes will, greift lieber zu frischen Früchten, die sind in südlichen Ländern oft sogar viel leckerer und süßer als bei uns. In die Strandtasche am besten gar keine Snacks packen – so machst du dir das Leben leichter. Und: Im Speisesaal nur als Ausnahme zu den frittierten Calamares oder zum süßen Blätterteig-Baklava greifen. Und schau unbedingt nach schlanken Alternativen, wie gefülltes Gemüse oder frische Datteln und Feigen.

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9. Die richtigen Durstlöscher trinken

Viel trinken bei Hitze ist wichtig, aber besser keine süßen Limonaden, Colas oder Eistees. Leider haben auch Fruchtsäfte viele Kalorien, da sie zum einen Fruchtzucker enthalten und bei industrieller Herstellung sogar noch zugefügten raffinierten Zucker. Und der Eiskaffee, Smoothies oder Frappé an der Strandbar packen auch noch ein paar Hundert Kalorien oben drauf. Zwar nicht so spannend aber optimal: Wasser trinken. Peppe es einfach mal mit einem Zitronenschnitz vom Buffet auf. Kalter Tee oder Schorlen mit viel Wasser und wenig Saft sind ebenfalls gute Alternativen und die süßen Leckereien gibt es dann wieder als Belohnung.

10. Eine Sünde pro Tag genehmigen

Aber klar doch, der Urlaub ist zum Genießen da, und natürlich sollte man sich da auch nicht alles verkneifen. Eine kleine kulinarische Sünde am Tag muss drin sein. Also gut auswählen: Entweder das Eis am Pool, der Extra-Drink an der Bar oder das Stückchen Kuchen am Nachmittag. Wem das schwer fällt, der sollte zumindest auf „Klasse statt Masse“ setzen. Besser zweimal pro Woche den Lieblingsnachtisch genießen, als jede Süßigkeit mitzunehmen. Wichtig ist nur, dass du dich auch nach deinem Urlaub wohlfühlst und es deshalb mit den Ferien-Verlockungen nicht übertreibst.

Quelle: pronova BKK in Kooperation mit dem Kölner Stadt-Anzeiger (Anti-Diät-Club)

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