Mutter und Kind backen mit Förmchen - pronova BKK

Backen und Kochen ohne Ei

Ob bei Hühnereiweißallergie oder einem Leben ohne Tierprodukte – Backen und Kochen ohne Ei ist möglich. Hier die Tipps:

Auf einen Blick

  • Eier lockern den Teig
  • Verschiedene Alternativen möglich
  • Auch Mayonnaise ohne Ei möglich

Kann man ohne Eier backen?

Eier lockern den Teig auf und geben ihm mehr Volumen. Das gilt insbesondere für Rührteig, Pfannkuchenteig und Biskuit. Wenn du den Teig also auflockern willst, kannst du pro ersetztes Ei 50 Milliliter Sprudelwasser und einen halben Teelöffel Weinsteinbackpulver nehmen. Bei saftigen Kuchen oder versunkenem Obstkuchen gelingt der Austausch mit 60 bis 80 Gramm Apfel- oder Kürbismus pro Ei. Bei Rührteigen oder Quark-Ölteigen lässt sich ein Ei jeweils durch zwei Esslöffel Sojajoghurt, pürierten Tofu oder Seidentofu ersetzen. Alternativ lassen sich auch zehn Gramm Sojamehl und 40 ml Sprudelwasser zum Eiersatz verquirlen. Speziell bei Nuss- oder Schokoladenkuchen kann statt des Eies eine aufgeschlagene halbe Banane hinzugegeben werden. Für Muffins oder flache Rührkuchen empfiehlt es sich, für eine gute Bindung einen Esslöffel geschroteten Leinsamen mit 100 Milliliter pflanzlichem Drink (z. B. auf Reisbasis) aufzukochen und ausquellen zu lassen.

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Kann man ohne Eier kochen?

Selbstverständlich! Generell empfiehlt sich Johannisbrotkernmehl als Eiersatz, denn es verdickt und bindet auch dann, wenn es nicht erhitzt wird. Daher lässt es sich prima für kalte Speisen verwenden. So kann man nicht nur Saucen und Suppen, sondern auch Süßspeisen wie Cremes, Puddings und Eis eifrei herstellen. Für pflanzliche wie fleischliche Burger eignet sich außerdem Tomatenmark als Eiersatz – pro Ei verwende man ein bis zwei Esslöffel. Auch die eifreie Mayonnaise ist möglich. Das Basisrezept sieht so aus: 150 ml Milch (für die rein vegane Küche Reisdrink oder ähnliche Pflanzendrinks) mit einem Schuss Zitronensaft mischen und mit einem Stabmixer aufrühren. Dabei nach und nach das Öl hinzugeben. Anschließend mit zwei Teelöffeln Senf und etwas Salz geschmacklich abrunden. Bon Appétit!

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