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BMI-Rechner & Alle
Infos – schnell & einfach

Ist dein Gewicht im Normbereich? Hast du Unter- oder Übergewicht und was sagt der BMI eigentlich aus? Hier erfährst du alles Wichtige.

Auf einen Blick

  • Online BMI-Rechner
  • 17 - < 18,5 Untergewicht
  • 18,5 - < 25 Normalgewicht
  • 25 - < 30 Übergewicht
  • 30 - < 35 Adipositas
  • BMI = Körpergewicht : Größe²
  • BMI von WHO genutzt
  • BMI bezieht Muskelmasse vs. Körperfett nicht ein
  • Eingeschränkt für Jugendliche & Seniorenalter
  • Eigene BMI Tabelle für Kinder
  • Zusätzlich Waist-to-Height-Ratio

Ermittle deinen Wert und informiere dich umfassend zum Thema BMI

Mit unserem BMI-Rechner ermittelst du schnell und unkompliziert deinen persönlichen Body-Mass-Index (BMI). Der Body-Mass-Index ist übrigens das Verhältnis von Gewicht zu Körpergröße und wird genutzt um einschätzen zu können, ob dein Gewicht in einem gesunden Bereich liegt. Du fragst dich, wie du die Ergebnisse des BMI-Rechners deuten sollst und ob er eine wirklich verlässliche Quelle ist? Alle Infos zum BMI, was er kann und welche Schwächen der Wert mit sich bringt, haben wir im Folgenden für dich zusammengestellt.

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Alle Infos zum BMI

Hier findest du die Antworten für deine Fragen zum Thema BMI. Und wenn du es noch genauer wissen möchtest, steht unser Expertenteam im Chat für dich bereit – schreib uns gerne deine Fragen!

Wie berechnet man den BMI?

Der Body-Mass-Index berechnet das Verhältnis zwischen deiner Größe und deinem Körpergewicht. Gemäß der BMI-Tabelle kann dann aus den Ergebnissen zugeordnet werden, welche Rückschlüsse sich daraus aus über den Zustand deines Gewichtes ziehen lassen.

Formel Body-Mass-Index:
Dein Körpergewicht (in kg) : deine Größe (in m) zum Quadrat.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung:
Du bist 1,80 Meter groß und wiegst 90 Kilogramm:

1,80 x 1,80 = 3,24

Jetzt teilst du dein Gewicht durch die Größe²:

90 : 3,24 = 27,7

Dein Body-Mass-Index liegt somit bei 28 (hier kannst du einfach aufrunden). Bei diesem Wert sollte man aufpassen, weil man der Tabelle folgend an der Vorstufe zum Übergewicht steht. Wie du aber vielleicht erkennst, könnte eine Person mit diesen Maßen auch sehr trainiert sein und viel Muskelmasse aufweisen. Das Beispiel zeigt, dass du die Werte immer im Zusammenhang betrachten muss.

Wie verlässlich ist der BMI-Wert?

Als Richtwert eignet sich der BMI sehr gut, damit du dein Körpergewicht gut einschätzen kannst. Es ist aber wichtig, dass du ihn als Orientierung nutzt und nicht als allwissende Instanz. Berücksichtige immer deine körperliche Fitness und deinen Gesundheitszustand bei den Ergebnissen. Dem BMI-Rechner fehlt nämlich die Differenzierung zwischen Körperfett und Muskelmasse. Wenn du sehr sportlich bist, kann der Rechner daher fälschlicherweise Übergewicht anzeigen. Oder umgekehrt, kann der BMI dich nicht darauf hinweisen, dass du Sport machen solltest. Manchmal hat man aber bereits vorher die Vermutung, dass das Gewicht über oder unter dem Normbereich liegen wird. Der BMI kann dir Gewissheit geben und vielleicht den notwendigen Push, um dir Unterstützung zu holen oder mit dem Abnehmen oder Zunehmen zu starten.

BMI-Wert bei Frauen- und Männerkörpern

In unserem Body-Mass-Index Rechner beziehen wir außerdem dein biologisches Geschlecht mit ein, da es einen unterschiedlichen BMI-Wert für Frauen- und Männerkörper zu deuten gilt. Bedingt durch Hormone und Evolution ist die Fettverteilung und Fettreserve (zum Beispiel für die Schwangerschaft) hier eine andere. Männliche Körper haben mit 40 Prozent im Durchschnitt mehr Muskelmasse als weibliche Körper mit im Schnitt zwischen 15 und 25 Prozent. Der BMI muss dementsprechend gewertet werden. Um im Normbereich zu landen, sollte ein Männerkörper bei einem BMI-Wert zwischen von 20 und 25 landen, Frauenkörper dagegen zwischen 19 und 24.

Achtung bei Kindern, Jugendlichen und Seniorenalter

Für Kinder ist der Erwachsenen-BMI-Rechner nicht geeignet, um über den Gewichtszustand zu entscheiden. Falls du dir Sorgen machst, dass dein Kind Unter- oder Übergewicht hat, sprich auf jeden Fall deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt an, damit diese Entwarnung geben oder andernfalls frühzeitig helfen können. Es gibt zusätzliche Auswertungstabellen, die sich auf Durchschnittswerte aus Studien von Kindern und Jugendlichen berufen. Auch Jugendlichen befinden sich nämlich noch voll im Wachstum, und ihre Körper sowie Proportionen verändern sich permanent.

Bei Seniorinnen und Senioren ist die Sachlage anders: Erwiesenermaßen kann eine gesunde Menge an verstärktem Fettdepot mehr Widerstand bieten, wenn der Körper durch einen Infekt bedroht wird. Auch längere Erkrankungen können ab einem bestimmten Alter besser überstanden werden, wenn der Körper Fettreserven aufweist, auf die er in diesen Phasen zurückgreifen kann. Ein erhöhter BMI-Wert wäre also ab 65 Jahren sogar ratsam. Unser BMI-Rechner berücksichtigt dein Alter aber von vorneherein, um auf dich zugeschnittene Werte liefern zu können.

Wie hoch sollte der BMI sein?

Der BMI als Wert für das Körpergewicht hat nichts mit Schönheitsidealen zu tun. Es soll unter gar keinen Umständen darum gehen, den tiefstmöglichen BMI anzustreben. In unserer Überflussgesellschaft nutzt die WHO (World Health Organization) den BMI heute, damit Adipositas frühzeitig identifiziert werden kann. Dazu hat die WHO große Teststudien in vielen Ländern unternommen. Das Ergebnis: der BMI eignet sich als Richtwert, um zu erkennen, wenn das Gewicht der Menschen sich außerhalb des Normbereiches niederschlägt. Das Ziel der WHO ist es, durch das Bewusstmachen und Erkennen von Gewichtsproblemen, direkte- und Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Arthrose, bestimmte Krebsarten und Diabetes einzugrenzen oder im besten Fall sogar zu vermeiden. Gestützt auf die WHO lassen sich folgende Richtwerte für den BMI und deinen Körper zusammenfassen:

  • Untergewicht:
    Solltest dein BMI-Wert unter 18,5 sein, deutet dies auf Untergewicht hin. Vor allem, wenn du deutlich unter diesem Wert landest kann es gefährlich für dich werden.
  • Normalgewicht:
    Wenn dein BMI-Wert zwischen 18,5 und 24 liegt, gilt dies als Normalgewicht für dich und du bist im grünen Bereich.
  • Vorstufe zur Übergewicht:
    Ab einem BMI von 25 bis zu 30 spricht man von der Vorstufe zum Übergewicht.
  • Übergewicht bzw. Adipositas:
    Die WHO teilt Übergewicht, also Adipositas, in drei Klassen, um zwischen der unterschiedlichen Ausprägung zu differenzieren. Ein BMI-Wert zwischen 30 und 35 wird als Adipositasklasse 1 bestimmt. 35- 40 bildet die Adipositasklasse 2 und ein BMI über 40 gehört dann in die Adipositasklasse 3. Handeln solltest du in allen drei Einstufungen, besonders die letzten beiden bedrohen deine Gesundheit erheblich.

Ganz allgemein gesagt, sollte der BMI einen Wert zwischen 18,5 und 25 wiedergeben. Wenn du aber unseren Rechner nutzt, beziehen wir für dich außerdem dein Geschlecht und dein Alter mit ein, um die höhere Zuverlässigkeit für deine Ergebnisse liefern zu können. Warum du auch hier deinen BMI-Wert nur als Orientierungshilfe betrachten solltest – liest du weiter oben.

Warum hat das Alter Einfluss auf den BMI?

Vielleicht hast du schon mal gehört, dass Menschen zunehmen ohne dass sie mehr gegessen haben, wenn sie älter werden. Das liegt daran, dass sich der Stoffwechsel verlangsamt, wenn wir älter werden. Wir verbrennen weniger Kalorien und haben dementsprechend einen geringen Kalorienbedarf. Passt du diesen nicht an und isst weiter wie gewohnt, nimmst du automatisch zu. Das klingt schon nicht fair, es geht aber noch weiter. Wenn wir nicht aktiv durch Sport entgegenwirken, “wandelt” unser Körper quasi in jedem Jahr ein Prozent Muskelmasse in Körperfett. Mit 50 hättest du demnach bereits 20 Prozent mehr Fett als Muskelmasse, was wiederum Auswirkungen auf die Interpretation deines BMI-Wertes hat. Der BMI verschiebt sich dann um c.a. fünf Einheiten auf der Skala. Warum ein erhöhter BMI aber durchaus von Vorteil sein kann, wenn du älter wärst, liest du weiter oben.

Alternativen zum BMI - Die Waist-to-Height-Ratio

Auch wenn die Waist-to-Height-Ratio (Taille-zu-Größe-Verhältnis) simpler in ihrer Berechnung erscheint, bietet sie den Vorteil, dass sie die Körperstatur und Fettreserven des Körpers stärker einbezieht als der Body-Mass-Index. Berechnet wird sie indem du deinen Tailenumfang (in Zentimeter) durch den Bauchumfang (in Zentimeter) teilst. Es gibt deshalb Fachleute aus Medizin und Ernährung, die mehr auf die Waist-to-Hip-Ratio (kurz WHtR) setzen als auf den BMI-Wert. Die Ursache für diese Einschätzung liegt im angelagertem Fett an deinem Bauch selbst. Erwiesenermaßen ist das Bauchfett nämlich viel gesundheitsschädigender als die übrigen Fettdepots in deinem Körper. Gefährlich ist also der sogenannte Bierbauch oder Wohlstandsbauch. Das fachlich als “viszerales Fettdepot” an deinem Bauch steigert nämlich das Risiko für Herzkreislauferkrankungen und verschiedene Arten von Krebs deutlich.

So berechnest du die Waist-to-Height-Ratio

Die WtHR lässt sich ganz einfach mit deinem Taschenrechner ermitteln.

Formel für die Waist-to-Height-Ratio:
Taillenumfang : Körpergröße = Waist-to-Height-Ratio

Beispiel zur Veranschaulichung:
Dein Taillenumfang ist 90 Zentimeter und deine Körpergröße 175 Zentimeter

90 : 175 = 0,51

Die Waist-to-Height-Ratio wäre demnach mit einem Wert von abgerundet 0,5 scharf an der Grenze zum grünen Bereich. Empfohlen wird hier nämlich ein Wert unter 0,5 (bei Seniorinnen und Senioren unter 0,6).

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Waist-to-Hip-Ratio & Bauchumfang einstufen

Es gibt noch die sogenannte Waist-to-Hip-Ratio, bei der zusätzlich zwischen Apfel- und Birnentypen unterschieden wird. Du kannst dich gerne weiter auch zu dieser Methode informieren, wir empfehlen dir aber die Waist-to-Height-Ratio, da wir sie als besser geeignet einstufen. Für eine schnelle und grobe Orientierung kannst du sogar einfach deinen Taillenumfang messen und: Bei männlichen Körpern sollte dieser unter 103 Zentimeter, bei weiblichen Körpern unter 89 Zentimeter liegen.

Unser Tipp: Kombiniere Body-Mass-Index & Waist-to-Height-Ratio

Wir empfehlen dir, beide Werte, also BMI und WtHR, zu befragen und die Ergebnisse vergleichend zu betrachten, damit du noch bessere Rückschlüsse über dein Gewicht und deine Figur ziehen kannst. Bei allen Messwerten solltest du aber stets bedenken, dass wir alle individuelle Körper haben und unser individuelles Wohlfühlgewicht. Wenn du zufrieden und gesund bist, lass dein Leben nicht von Werten bestimmen. Solange du ausreichend in Bewegung bleibst schadet das ein oder andere Wohlfühlkilo nicht. Und wenn du dich entschlossen hast abzunehmen, dann unterstützen dich dein Expertenteam und deine Coaches von pronova BKK sehr gerne dabei!

Du hast noch Fragen zum Thema BMI oder möchtest Unterstützung bei deiner Ernährungsumstellung? Wir wissen, Stress im Alltag und permanente kulinarische Verführungen machen eine vollwertige Ernährung zur täglichen Herausforderung. Mit dem kostenfreien pronova BKK-Ernährungs-Coach gelingt es dir. Hier geht es zu unserem um Ernährungscoach oder unserem Chat.

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