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Clean Eating – Ernährungstrend

Clean Eating – der neue Ernährungstrend aus den USA. Was ist das eigentlich und wie trägt das Konzept zu einer gesunden Ernährung bei?

Auf einen Blick

  • Keine verarbeiteten Lebensmittel
  • Nur natürliche Zutaten
  • Zutatenliste studieren
  • Ausrutscher sind ok
  • Rezepte

Clean Eating: Trendiges Ernährungskonzept aus den USA

Ernährungstrends gibt es heutzutage viele. Einer von ihnen ist Clean Eating: Knackiges Gemüse statt weicher Pommes mit Mayo, eine Banane statt einem Schokoriegel und statt der Cola einen Smoothie: Beim Clean Eating kommen natürliche, vollwertige und möglichst unbehandelte Lebensmittel auf den Tisch. Tabu ist alles, was stark verarbeitet und industriell hergestellt wurde.

Der Hype um das saubere Essen geistert durch die Welt der Blogs, die Medien und viele Promis stellen auf Facebook und Twitter Fotos von ihren Clean-Eating-Gerichten ein. Manche Fans der modischen Ernährungsweise wollen damit ein paar Kilos verlieren, andere erhoffen sich eine reinere Haut, weniger Kopfschmerzen oder mehr Energie. Ob Menschen, die sich clean ernähren, tatsächlich gesünder sind, ist allerdings nicht bewiesen. Studien gibt es dazu nämlich nicht. Immerhin: Das Abnehmen funktioniert meistens wie erhofft. Denn die ballaststoffreiche Ernährung mit viel frischem Gemüse und Vollkornprodukten macht mit vergleichsweise wenig Kalorien schnell satt. Fallen dann noch Zucker und Fette aus Fertigprodukten weg, purzeln tatsächlich die Pfunde.

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Goodbye Zucker und Weißmehl

Das Konzept des Clean Eating stammt aus den USA. Von dort schwappte es in die deutschen Küchen – und köchelt seitdem in immer mehr Töpfen. Gewünscht ist eine Ernährung ohne künstlich zugeführte Zusatzstoffe. Auch raffinierter Zucker und Weißmehl sind tabu, weil diese stark verarbeitet sind und kaum Nährstoffe aufweisen.

Auf die Zutatenliste schauen

Beim Clean Eating kommen hauptsächlich Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Linsen und Getreide aus vollem Korn auf den Teller. Außerdem sind hochwertige Fette und Öle erlaubt, die eine Vielzahl mehrfach ungesättigter Fettsäuren enthalten, zum Beispiel kaltgepresstes Olivenöl. Diese sind nämlich viel gesünder als beispielsweise Butter. Ob du auch Fleisch und Fisch essen möchtest, ist dir selbst überlassen.

Wichtig ist, dass du alle Mahlzeiten frisch zubereitest und selbst kochst. Klar, das macht mehr arbeit, aber nur so kannst du sicher sein, dass nicht doch Süßstoffe, Stabilisatoren und Co. drin sind. Wenn du im Supermarkt einkaufen gehst, solltest du immer einen gründlichen Blick auf die Zutatenliste werfen. Zutaten mit Namen, die eher an den Chemieunterricht erinnern statt an Bauernhof, sind mit Sicherheit nicht clean. Gleiches gilt für Nahrungsmittel mit mehr als fünf Zutaten.

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Natürliche Süße: Honig

Es gibt auch industriell hergestellte Produkte, die trotzdem zum Clean Eating passen. Dazu gehören zum Beispiel Vollkornnudeln, die außer Hartweizenmehl nur Wasser und manchmal Salz enthalten. Weißen Zucker kannst du durch Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft ersetzen. Um ein bisschen Abwechslung in deinen Speiseplan zu bringen oder als leckerer Snack zwischendurch eignen sich Smoothies und so genannte Superfoods wie Gojibeeren. Beim Clean Eating sind neben den drei Hauptmahlzeiten bis zu drei weitere Snacks über den Tag verteilt erlaubt. So bleibt dein Blutzuckerspiegel stets konstant und Heißhungerattacken werden vermieden. Achte außerdem unbedingt darauf viel zu trinken. Am besten sind Wasser und ungesüßte Tees, verboten sind dagegen Softdrinks und gesüßte Getränke.

Clean Eating macht Spaß

Jeder, der Spaß an gesunder Ernährung hat und gern kocht, wird gefallen am Clean Eating finden. Probier es doch auch mal aus! Du solltest aber bedenken, dass das Clean Eating Konzept keine kurzfristige Diät ist sondern eine langfristige Ernährungsumstellung. Fang also langsam an und lasse zunächst Zucker und Weißmehl weg. Addiere Schritt für Schritt mehr Obst, Gemüse und Vollkornprodukte zu deinem Speiseplan. Falls du dir doch einmal in der Mensa Milchreis mit Zimt und Zucker gönnst oder bei Omas 80sten Geburtstag zwei Stückchen Torte isst, ist das nicht weiter tragisch. Schließlich soll Essen Spaß machen – und das kann es nicht, wenn man nur noch auf die Zutatenliste schaut. Achte vielmehr auf die Balance: Wenn du dich überwiegend clean ernährst, brauchst du dich über einen Ausrutscher nicht ärgern.

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Rezeptetipps

Cremiger Smoothie (1 Portion)

  • 1 handvoll Cashewnüsse (rund 25 g)
  • 2 - 3 Datteln ohne Kern
  • etwas Meersalz und Zimt
  • Vanille aus einer halben Vanilleschote
  • 250 ml Wasser

(Tipp: Probiere den Smoothie auch mit nur 1 Dattel und einer halber Banane.)

Alle Zutaten werden in den Mixer gegeben und ordentlich verrührt. Falls die Konsistenz zu fest ist, noch etwas Wasser hinzugeben.

Frühstücks-Porridge mit Banane (2 Portionen)

  • 175 g kernige Haferflocken
  • 200 ml Wasser
  • etwas Zimt
  • nach Bedarf Honig
  • 1 - 2 Bananen

Haferflocken mit dem Wasser in einem kleinen Topf mischen und aufkochen lassen. Dabei gut umrühren! Den Brei ca. zehn Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen und dabei immer wieder rühren. Vom Herd ziehen und weitere fünf Minuten ruhen lassen. Anschließend in eine Müslischale geben, die klein geschnittene Banane und etwas Honig unterrühren. Mit Zimt bestreuen und noch warm essen.

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