Gemeinsame Projekte und Serien schauen schweißt zusammen

Corona: Strategien gegen Stress und Streit

Das Zusammenleben auf engem Raum während der Corona-Krise birgt jede Menge Konfliktpotenzial. Wir haben Tipps für dich und deine Familie für ein besseres Miteinander zusammengestellt.

Auf einen Blick

  • Struktur im Tag bringt Sicherheit
  • Konflikte und schlechte Stimmung ernst nehmen und in Ruhe klären
  • Gemeinsame Projekte und Serien schauen schweißt zusammen
  • Bei Eskalationen professionelle Hilfe suchen

Besonnenheit und ein guter Umgang miteinander

Die verordneten Einschränkungen und das dauerhafte Aufeinanderhängen empfindet manch einer als Freiheitsentzug. Dazu kommen vielfältige Ängste um die eigene Gesundheit genauso wie solche um den eigenen Arbeitsplatz, die finanzielle Situation oder um die Zukunft. Je länger alle daheim auf engem Raum zusammen sind, desto angespannter wird die Lage: Alte Konflikte kochen hoch, neue entzünden sich mitunter an Kleinigkeiten. Konfliktforscher rechnen aufgrund der derzeitigen Umstände mit einem Anstieg an Aggressionen und damit auch einer größeren Gefahr häuslicher Gewalt gegen Schwächere, also in den meisten Fällen gegen Frauen und Kinder.

Damit es soweit nicht kommt, ist Besonnenheit gefragt und ein guter Umgang miteinander. Wir haben Tipps für dich und deine Familie zusammengestellt.

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Tagesstruktur schaffen

Wenn äußerliche Rahmenbedingungen wie Schulzeiten und aushäusige Arbeitszeiten wegfallen, ordnen selbst geschaffene Strukturen den Tag, schaffen Sicherheit, Vorhersehbarkeit und reduzieren den Stress.

Waffenstillstand vereinbaren

Konflikte komplett unter den Teppich zu kehren, ist keine gute Lösung. Doch kann es in Corona-Zeiten helfen, eine Art Waffenstillstand zu vereinbaren, solange es sich um kleinere Unstimmigkeiten handelt. Dein Partner hat schon wieder sein Geschirr nicht in die Spülmaschine geräumt? Bleibe gelassen, damit aus der Mücke kein Elefant wird.

Streitfreier Esstisch

Der familiäre Esstisch bleibt frei von konfliktbeladenen Themen. Auch wenn Corona Ängste auslöst, die gemeinsamen Mahlzeiten mit Kindern sind kein guter Ort, diese Ängste oder andere familiäre Probleme zu erörtern. Kinder haben ein feines Gespür und könnten dadurch stark verunsichert werden. Natürlich bewegt das Thema Corona auch unsere Kinder und sie haben Fragen dazu. Um diese zu klären, nehmen wir uns besonders viel Zeit und Ruhe.

Projekte zu Hause gemeinsam angehen

Alle sind zuhause. Eine gute Gelegenheit, gemeinsame Projekte anzugehen wie den Dachboden aufzuräumen, Schränke auf ihren Inhalt zu checken und sich von nicht mehr gebrauchten Dingen zu trennen. Auch das gemeinsame Zubereiten der Mahlzeiten in lockerer Atmosphäre kann zu einem schönen Ritual werden.

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Serien schauen entlastet

Restriktive Nutzungszeiten für TV und PC darfst du in Zeiten von Corona gern lockern. Tauche mit deinen Liebsten ein in andere Welten, indem ihr zusammen eine Serie mit vielen Folgen schaut. Ihr lernt gewissermaßen neue Charaktere kennen und Serien bieten jede Menge Gesprächsstoff und Spaß.

Konfliktsituation gemeistert

Auch bei einem besonnenen Umgang miteinander – die häusliche Enge kann richtig nerven und ein handfester Streit droht. Bevor du laut und aggressiv reagierst, verlasse kurz den Raum, geh' ans offene Fenster oder vor die Tür und atme tief durch. Verbringe einige Zeit allein in einem Raum, bis du dich beruhigt hast. Und mach dir klar: Diese Situation ist ein vorübergehende! Irgendwann bist du stolz darauf, die Krise gemeinsam mit deiner Familie gemeistert zu haben. Das schweißt zusammen.

Häusliche Gewalt

Streitigkeiten lösen und gegenseitige Rücksichtnahme funktioniert zum Glück in den meisten Fällen. Doch in konfliktbeladenen Familien kann die Enge leicht zu Aggressionen und ganz konkreter Gewalt führen. Einzelne Familienmitglieder fühlen sich überfordert, Partnerschaftsprobleme potenzieren sich, die Möglichkeiten für Hilfe durch Gespräche mit Freunden oder das Abreagieren von Aggressionen im Fitnessstudio sind erheblich eingeschränkt. Kostenlose telefonische Beratung sowie Online-Hilfsangebote findest du rund um die Uhr beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Auch Freunde oder Nachbarn können diese Angebote nutzen. Sollte ein Streit zu Hause oder in deiner Nachbarschaft eskalieren, scheue dich nicht, die Polizei anzurufen.

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