Teamkollegen arbeiten am Laptop mit Mundschutz

Coronavirus: Verhalten bei der Arbeit

Viele Berufstätige arbeiten jetzt im Homeoffice, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Doch ein Recht auf Homeoffice gibt es nicht. Eine Großzahl der Beschäftigten geht nach wie vor ganz normal zur Arbeit.

Auf einen Blick

  • Hinweise für den Arbeitstag
  • Wie kannst du dich und andere schützen?
  • Was solltest du bei Krankheitszeichen tun?
  • Hilfe für die Kinderbetreuung

So schützt du dich und andere

Das Allerwichtigste: Sich vor Ansteckung zu schützen und das Virus selbst nicht weiterzutragen. Wenn du dich an diese Vorsichtsmaßnahmen hältst, machst du alles richtig:

  • Beschränke den Kontakt zu anderen Menschen auf das Nötigste. Wenn das – wie zum Beispiel im Verkauf – nicht immer möglich ist, versuche einen Abstand von zwei Metern zu halten.
  • Wasche deine Hände regelmäßig und gründlich unter fließendem Wasser mit Seife – achte darauf, dass Wasser und Seife überall hingelangen. Die Waschdauer sollte mindestens 20 Sekunden betragen.
  • Vermeide das Schütteln von Händen und berühre dein Gesicht und auch die Haare möglichst nicht. Nase, Mund und Augen sind Einfallstore für Krankheitserreger.
  • Wenn du husten oder niesen musst, möglichst in die Armbeuge. Fachleute empfehlen, zusätzlich, eine Gesichtsmaske zu tragen.
  • Da professionelle Schutzmasken knapp sind, sollte man sich Behelfsmasken basteln oder sich mit Schals und Tüchern behelfen. Im Internet gibt es zahlreiche Anleitungen dazu. Anleitung des Klinikum Leverkusen, alternatives Schnittmuster.
  • Da die Behelfsmasken keinen Eigenschutz bieten, musst du die übrigen Schutzmaßnahmen trotz Maske unbedingt weiter beachten.
  • Dinge wie Tastaturen regelmäßig desinfizieren – oder Hygienehandschuhe tragen.

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Krankheitsanzeichen – was tun?

Nicht jeder Husten muss gleich auf Coronavirus hindeuten. Doch wenn du bei trockenem Husten gleichzeitig Fieber bekommst, könnte das ein ernster Hinweis auf eine Corona-Infektion sein. Vor allem wenn du Publikumsverkehr hast, wende dich zur Abklärung rasch an deine Hausarztpraxis – aber bitte gehe nicht in die Praxis, sondern rufe dort an. Auch das zuständige Gesundheitsamt kann dich beraten.

Da die Testkapazitäten möglicherweise beschränkt sein werden und du gar nicht wissen kannst, ob du Kontakt zu infizierten Personen hattest, wird man dich in eine 14-tägige Quarantäne schicken. Die musst du strikt einhalten. Das bedeutet: Du darfst deine Wohnung für die nächsten zwei Wochen nicht verlassen. Das gilt auch dann, wenn du keine weiteren Krankheitsanzeichen hast.

Tu etwas für dich selbst

Das Coronavirus verursacht nicht nur Infektionen, sondern auch Stress. Stress setzt auf Dauer die Immunabwehr herab, sodass krankheitsauslösende Keime die körpereigenen Abwehrmechanismen schneller überwinden können als sonst.

Allein schon aus diesem Grund ist es wichtig, dass du auch an dich denkst. Zwar sind die Möglichkeiten, etwas allein oder mit Freunden zu unternehmen, jetzt sehr stark eingeschränkt. Doch wie wäre es abends mit einem Bad bei Kerzenlicht? Oder du kochst dir etwas Leckeres und hörst ganz entspannt Musik. Oder du schaffst es jetzt endlich, ein paar Bücher zu lesen oder Filme anzuschauen, für die du bislang keine Zeit hattest. Vielleicht hattest du auch schon immer Lust, ein Instrument oder eine Fremdsprache zu lernen? Youtube-Tutorials machen den Einstieg möglich.

Oder suchst du Anregungen für gesunde Ernährung? Auf dieser Seite im Bereich Gesundheit halten wir wertvolle Tipps für dich bereit. Und für deine körperliche Fitness haben wir hier auf unserer Internetseite den Fitnesscoach für dich – du benötigst keine Geräte, es handelt sich ausschließlich um Übungen mit dem eigenen Körpergewicht.

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Was, wenn Kinder zu betreuen sind?

Hier kommt es immer auf die individuelle Situation an. Kann die erforderliche Kinderbetreuung nicht anderweitig sichergestellt werden, dürfte in der Regel ein Leistungsverweigerungsrecht des Arbeitnehmers bestehen, da die Leistungserfüllung unzumutbar ist. D. h. in diesen Fällen wird der Arbeitnehmer von der Pflicht der Leistungserbringung frei; es ist nicht zwingend erforderlich, Urlaub zu nehmen. Doch Vorsicht: Die Pflicht des Arbeitgebers zur Lohnfortzahlung besteht dann nur noch in sehr eng gefassten Ausnahmefällen. Deshalb versuch am besten, dich mit deinem Arbeitgeber zu einigen.

Ist ein Kind krank, dürfen Eltern sich für die Betreuung ihrer kranken Kinder von der Arbeit freistellen lassen. Jedes Elternteil kann maximal 10 Arbeitstage pro Kalenderjahr frei machen. Bei mehreren Kindern sind es bis zu 25 Arbeitstage pro Elternteil. Alleinerziehende mit einem Kind können längstens 20 Arbeitstage, bei mehreren Kindern maximal 50 Arbeitstage frei machen.

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