Das Glück der Bewegung

Bewegung macht glücklich. Doch was genau passiert da eigentlich mit uns, wenn wir uns bewegen? Sollten wir uns nicht einfach einmal selbst dabei beobachten?

Auf einen Blick

  • Steigerung der Leistung macht glücklich
  • Bewegung in der Gemeinschaft macht glücklich
  • Rhythmus macht glücklich
  • Auf dem Weg zum Glück

Für den Anfang ein paar Frühlingsgefühle

Wer achtsam unterwegs ist und alle Sinne öffnet, hört den Gesang der Vögel, das Summen der Insekten, sieht die vielfältigen Schattierungen des frischen Grüns, nimmt Düfte wahr, die im Winter nicht da waren, spürt den schon warmen Wind auf der Haut. Alles wirkt frisch und neu – das Leben kehrt aus dem Winterschlaf zurück. All diese Sinneseindrücke beleben uns. Alltagsprobleme werden vielleicht als nicht mehr so bedrückend empfunden, wir bewegen uns mit einer gewissen Leichtigkeit und fühlen uns – glücklich. Dieses Glücksgefühl haben wir auch dann, wenn wir uns nur moderat bewegen. Wir können es aber leicht steigern, wenn wir auch die Intensität unserer Bewegung steigern.

Steigerung der Leistung macht glücklich

Wenn wir etwas geleistet haben, belohnen wir uns selbst, indem unser Körper Glückshormone ausschüttet. Das daraus resultierende schöne Gefühl macht in gewisser Weise süchtig nach mehr. Wir versuchen die Leistung zu wiederholen, merken aber, dass die reine Wiederholung nicht ausreicht. Es muss schon die Steigerung sein. Erst wenn wir ein klein wenig mehr schaffen als beim letzten Mal, erfolgt die erneute Belohnung durch Glückshormone: Auf diese Weise motivieren wir uns biochemisch zu immer mehr Leistung. So können wir im Laufe der Zeit deutliche Leistungssteigerungen erreichen. Wir gehen etwas schneller, laufen ein wenig weiter oder legen beim Radfahren einen Zahn zu.

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Bewegung in der Gemeinschaft macht glücklich

Wenn man etwas schafft, was man sich vorgenommen hat, macht dies glücklich. Doch das betrifft nicht nur die eigene Person. Das Glücksgefühl lässt sich steigern, wenn man es mit anderen teilt: Gemeinschaft macht glücklich. So kann man sich bei allen Teamsportarten und auch beim Wandern in der Gruppe nicht nur am eigenen Erfolg erfreuen – der Teamerfolg im Ganzen macht uns fast noch glücklicher.

Rhythmus macht glücklich

Gleichbleibende, sich wiederholende Bewegungen haben einen positiven Effekt auf uns – so trägt die rhythmische Bewegung des Laufens, Radfahrens oder Schwimmens zum Glücksempfinden bei. Das könnte daran liegen, dass gleichbleibende Rhythmen auch für eine gute Gesundheit stehen – ein gleichbleibender Herzrhythmus etwa ist besser als ein unregelmäßiger. Gleichmaß und Wiederholung signalisieren, dass alles in Ordnung ist. Beim ausdauernden Laufen oder auch beim Radfahren wird man irgendwann vom Rhythmus dieser Bewegung getragen, die Bewegung verselbstständigt sich, die Körperkoordination findet wie von allein statt.

Auf dem Weg zum Glück

Wenn du das Glück durch Bewegung erleben willst und dich bislang eher wenig bewegt hast, überfordere dich nicht. Taste dich langsam an deine Grenze heran. Und steigere die Beanspruchung von Mal zu Mal ein klein wenig. Beispiel Laufsport: Beginne nicht mit dem Zehn-Kilometer-Lauf, sondern starte mit zwei Kilometern. Laufe und gehe im Wechsel. Steigere langsam die Länge der Laufphasen. Und danach erst die Gesamtdistanz. Und ganz zum Schluss die Schnelligkeit. Und damit es etwas verbindlicher wird: Steigere deine Leistung jede Woche um ca. fünf Prozent – zuerst bei den Laufphasen, dann bei der Gesamtdistanz und zum Schluss auch beim Tempo.

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