Tomatensuppe mit Croutons auf einem Teller mit Eiswürfeln - pronova BKK

Für heiße Tage: Lebensmittel, die kühlen!

Kennst du schon Lebensmittel, die nach dem Verzehr von innen heraus kühlen? pronova BKK hat die Tipps für heiße Tage!

Auf einen Blick

  • Unterschied: kühlende & wärmende Lebensmittel
  • Gleichgewicht ist das A und O

Diese Lebensmittel wirken kühlend oder wärmend

Es gibt tatsächlich Lebensmittel, die uns von innen heraus kühlen – ganz gleich, ob man sie warm oder kalt zu sich nimmt. In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) werden Lebensmittel nach ihrer thermischen Wirkung auf den menschlichen Organismus eingeteilt. Neben Lebensmitteln mit wärmender oder erhitzender Wirkung gibt es auch kühlende und solche, deren thermische Wirkung auf uns neutral ist.

Erhitzend wirken zum Beispiel Chilischoten und alles, was scharf ist, gebraten oder gegrillt wurde. Kühlende Lebensmittel finden sich im Bereich der Obst- und Gemüsesorten sowie der Milchprodukte. Allerdings gibt es Ausnahmen: Schaf- und Ziegenmilch, Lauch, Zwiebeln, Pfirsichen, Marillen und Kirschen wird eine wärmende Wirkung zugeschrieben. Die Sache ist also doch komplizierter.

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Kälte und Wärme im Ausgleich – der ursprüngliche Gedanke der TCM

Folgt man der fernöstlichen kulinarischen Weisheitslehre, sollte man allerdings nicht nur kühlend wirkende Lebensmittel essen – das könnte nämlich das in uns brennende Lebensfeuer zu sehr abkühlen und unsere Lebensenergien ins Ungleichgewicht bringen. Es kommt aus Sicht dieser Lehre vielmehr darauf an, kühlende und wärmende Lebensmittel in ausgleichenden Anteilen zu sich zu nehmen. Eigentlich. Doch mit Blick auf die Wetterlage lassen wir diese Spitzfindigkeiten einmal beherzt beiseite und kümmern uns lieber darum, kühlende Lebensmittel in ausreichender Menge herbeizuschaffen – für Ausgleich durch Wärmendes kann man immer noch sorgen, wenn der Herbst kommt. Nachfolgend die besten Kühler unter den Lebensmitteln.

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Kühlende Lebensmittel

Gemüse

wie Blumenkohl und überhaupt alle Kohlsorten, Pastinake, Knollensellerie, Mangold, Löwenzahn, Paprika, Schwarzwurzel, Radieschen, Tomaten, Gurken

Obstsorten

wie Grapefruit, Orange, Stachelbeere, Erdbeere, Wassermelonen, Ananas, Kiwi, Bananen, Mangos, Avocados, Zitronen

Getränke

wie Apfelsaft, Birnensaft, Melissentee, Wasser, Mineralwasser, generell kaltes Wasser, Grüntee und bittere Kräutertees

Molkereiprodukte

wie Frischkäse, Buttermilch, süße und saure Sahne, Joghurt

Meeresfrüchte

wie Austern, Calamari, Meeresalgen, Krabben, Krebse

Kräuter

wie Pfefferminze und Salbei

Zucker und Salz

wird ebenfalls eine Kältewirkung zugeschrieben. Während Salzkonsum bei starker Hitze als Ausgleich zum Mineralstoffverlust durch Schwitzen durchaus sinnvoll ist, solltest du dich beim Zucker zurückhalten. Er kühlt zwar, aber nebenbei macht er leider auch dick.

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Wie wäre es mit einem Experiment?

Wenn du einen Selbstversuch starten möchtest, bist du mit einem Salat aus frischen Tomaten und Meeresfrüchten gut bedient – gewürzt mit etwas Salz, Pfefferminze und Salbeiblättern. Lass die Zwiebeln lieber weg, denn sie haben eine wärmende Wirkung. Dazu eine Apfelsaftschorle mit hohem Mineralwasseranteil. Deine innere Klimaanlage wird sofort anspringen!

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