Pflanzen in Blumentöpfen neben Gießkanne - pronova BKK

Gemüse pflanzen für Einsteiger

Paprika- und Tomatenpflanzen haben ähnliche Standortvorlieben und sind relativ pflegeleicht – das macht sie zu idealen Pflanzen für Einsteiger.

Auf einen Blick

  • Geschützter Platz an der Hauswand
  • Pflanzen selbst ziehen macht Spaß
  • Tomaten brauchen viele Nährstoffe
  • Paprikapflanzen sind kälteempfindlich

Balkon und Terrasse erstrahlen in Ampelfarben: So pflanzt du Paprika & Tomaten

Sie leuchten rot, gelb oder grün: Tomaten und Paprika sind das perfekte Balkon- und Terrassengemüse für Einsteiger. Sie schmecken nicht nur super lecker, sondern sind auch noch relativ pflegeleicht und haben ähnliche Standortansprüche.Tomaten und Paprika mögen einen geschützten Platz an der Hauswand, denn diese strahlt an sonnigen Tagen viel Wärme ab. Außerdem sind die Pflanzen hier sicher vor Regengüssen und Windböen.

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So gelingt die eigene Anzucht

Klar kannst du einfach in den Baumarkt fahren und Pflanzen kaufen. Aber es macht viel mehr Spaß, sie selber zu ziehen. So kannst du das Wachstum von Anfang an begleiten. Außerdem ist die Auswahl an Saatgut viel höher, als die an fertigen Pflanzen – vor allem viele alte Sorten sind nur als Samen erhältlich.

  • Wir empfehlen dir, spezielle Anzucht- oder Aussaaterde zu verwenden, denn sie enthält viel Humus und Sand, ist schön locker, frei von Pilzsporen sowie Schädlingen und enthält nicht zu viele Nährstoffe. Das sorgt für ein kräftiges Wurzelwachstum.
  • Für die Anzucht eignen sich kleine Töpfe, Schalen oder Eierkartons. Letztere sollten mit einem Bodenloch versehen werden – so fließt überschüssiges Wasser ab. Pro Gefäß legst du einen Samen ein. Tomaten nur leicht andrücken, Paprika mit etwas Erde bedecken. Die Samen brauchen Feuchtigkeit, Licht und viel Wärme zum Keimen.
  • Nach 10 bis 14 Tagen zeigen sich die kleinen zarten Pflänzchen. Haben die Pflanzen zwei bis vier Blätter ausgebildet, sollten sie in etwas größere Töpfe umziehen. Jetzt kannst du auch mit dem Düngen beginnen.
  • Nach den letzten Nachtfrösten Mitte Mai dürfen die kleinen Pflanzen nach draußen gesetzt werden. Setze sie aber nicht sofort stundenlang der prallen Sonne aus, sondern rücke die Töpfe zur Eingewöhnung zwischendurch mal in den Schatten.

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Tomaten: Viele Farben, Formen und Größen

Tomaten sind Starkzehrer, das heißt, sie brauchen Erde mit vielen Nährstoffen. Deswegen müssen sie regelmäßig mit einem speziellen Tomatendünger versorgt werden. Auch Pferdeäpfel sind als Tomatendünger gut geeignet. Tomatenpflanzen solltest du an heißen Tagen besser morgens und abends an den Wurzelballen wässern. Die Ernte beginnt im Sommer und dauert bis in den Herbst hinein. Man sollte die Tomaten möglichst lange am Strauch belassen, nur so entfalten sie ihr volles Aroma. Die Auswahl ist groß:

  • Es gibt neben roten auch gelbe, orangefarbene, grüne, getigerte und dunkle, fast schwarze Sorten. Die Form kann rund, oval oder flaschenförmig sein. In jedem Fall benötigen Tomaten einen großen Topf mit einem Volumen von etwa zehn Litern.
  • Buschtomaten sind praktisch wegen ihrer kompakten Wuchsform. Sorten mit kleinen Früchten sind ebenfalls gut für Balkon oder Terrasse geeignet.
  • Hochwachsende Stabtomaten müssen mit Bambusstäben oder Tomatenspiralen gestützt werden. Für einen größeren Ertrag sollten die sich in den Achseln bildenden Seitentriebe entfernt werden. Bei Buschtomaten ist das nicht nötig

Ob herbe, süße, grüne oder rote Sorten – Paprikapflanzen sind kälteempfindlich und sollten erst dann dauerhaft draußen stehen, wenn die Temperaturen nachts nicht mehr unter fünf Grad Celsius sinken. Auch Paprikapflanzen benötigen eine Stütze. Bringe am besten einen Stab mit einer Länge von 50 Zentimetern an, das sollte ausreichen. Außerdem ist beim Pflanzen von Paprika zu beachten:

  • Regelmäßiges Düngen sorgt für kräftige Pflanzen und eine gute Ernte.
  • Der Boden sollte auch im Topf immer gelockert werden, so kann das Wasser besser die Wurzeln erreichen. Am besten mit aufgefangenem Regenwasser gießen, das enthält weniger Kalk und hat immer die richtige Temperatur.
  • Paprikafrüchte sind zunächst grün. Auch in diesem Zustand dürfen sie verzehrt werden. Sie sind jetzt besonders knackig, schmecken allerdings eher herb. Verbleiben sie länger an der Pflanze, werden sie je nach Sorte rot, gelb oder orange – das macht den Geschmack deutlich milder.
  • Es gibt auch extra kleine Züchtungen, die sich durch ihren süßen Geschmack auszeichnen.

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