Gemüsechips auf einem Holzteller - pronova BKK

Gemüsechips – Gesund oder Mogelpackung?

Gemüsechips sind in aller Munde. Aber sind sie wirklich eine gesunde Alternative zu Kartoffelchips?

Auf einen Blick

  • Gemüsechips vs. Kartoffelchips
  • Viel Salz
  • Lieber selber machen

Gemüsechips – gesund oder ungesund?

Verkneifst du dir auch seit längerer Zeit schon Kartoffelchips und hast sie vielleicht sogar durch Gemüsechips ersetzt? Dann geht es dir wie vielen. Gemüsechips gelten nämlich als gesunde Alternative und Snack zwischendurch. Und in der Tat setzen viele Hersteller auf Natürlichkeit und verwenden neben dem Gemüse nur noch Öl und Salz – doch gesund sind die Chips deswegen keineswegs. Denn als Fertigprodukt enthalten sie ähnlich viele Kalorien wie herkömmliche Kartoffelchips und fast genauso viel Salz. Daher sollten sie genauso gegessen werden, wie andere hochkalorige Snacks: Ab und zu beim Fernsehen oder auf Parties. Ein Ersatz für frisches Obst und Gemüse sind sie keinesfalls. Unser Tipp lautet deshalb: Mach dir Gemüsechips einfach selbst! Im Backofen zubereitet sind sie eine deutlich gesündere Knabberei.

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Sind Gemüsechips trotzdem besser als Kartoffelchips?

Das schon: Denn sie enthalten nicht so viele Zusatzstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker wie Kartoffelchips. Außerdem verwenden die meisten Hersteller neben dem Gemüse nur Sonnenblumenöl und Salz. Hier haben die roten, bläulichen und dunkelgelben Chips also ganz klar die Nase vorn. Im direkten Vergleich stehen sie ebenfalls besser da, denn sie enthalten mehr Ballaststoffe. Diese Pflanzenbestandteile sind wichtig für die Verdauung. Unklar ist jedoch, ob auch die Vitamine, Minerale und sekundären Pflanzenstoffe nach dem Frittiervorgang noch vorhanden sind. Dafür enthalten auch die Gemüsechips jede Menge Salz – und zwar meist genauso viel wie Kartoffelchips. Ähnliches gilt für den Fettgehalt. Zwar hängt die Menge der Kalorien von der Gemüsesorte und dem Produktionsprozess ab, dennoch lassen sich in den meisten Gemüsechips viel zu viele davon entdecken. Als Mittel zum Abnehmen taugen sie keineswegs – sie helfen eher beim Zunehmen.

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Knabbern ohne schlechtes Gewissen – geht das?

Doch der Trend hat definitiv etwas Gutes: Er hat vielen Leuten ins Bewusstsein gerufen, dass man Chips aus Roter Bete, Zucchini, Möhren etc. auch selbst machen kann. Du möchtest es auch mal ausprobieren? Dafür benötigst du nur das Gemüse deiner Wahl, ein Messer oder einen Hobel und einen Backofen.

Gemüsechips selbstgemacht – so geht's:
Gemüse waschen und schälen und anschließend in dünne Scheiben schneiden. Mische z. B. Olivenöl mit etwas Salz (nach Geschmack auch andere Gewürze wie Paprika, Curry, Kurkuma oder Kreuzkümmel) und bestreiche die Gemüsescheiben damit. Anschließend verteilst du diese gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebst es bei 130 bis 150 Grad Umluft in den Ofen. Öffne die Tür gelegentlich, damit die Feuchtigkeit entweichen kann oder klemme den Stiel eines Holzlöffels in die Ofentür. Je nach Dicke der Scheiben sind die Gemüsechips nach 30 bis 45 Minuten fertig. Guten Appetit!

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