Gesund essen im Homeoffice

Im Homeoffice wartet so manche Ernährungsfalle auf dich. Wir helfen dir, sie zu entschärfen.

Auf einen Blick

  • Ernährungsfallen im Homeoffice
  • Gerade jetzt ist ausgewogene Ernährung wichtig
  • Praktische Tipps für die gesundes Essen

Gesund essen im Homeoffice

Du bist im Homeoffice, fernab von Kantine und Kiosk. Da sollte man doch meinen, dass nichts einfacher wäre als die gesunde, ausgewogene Ernährung. Denn schließlich bist du jetzt dein eigener Küchenchef und weißt am besten, was gut für dich ist. Doch ist das wirklich so? Im Homeoffice wartet so manche Ernährungsfalle auf dich.

Die erste Falle: Süßes

Es war schon schwer genug, nichts Süßes mit zur Arbeit zu nehmen. Aber zu Hause? Wahrscheinlich haben wir alle im Zuge der durch Corona bedingten Ausweitung unserer Vorratshaltung auch einen kleinen Süßigkeitenvorrat angelegt. Süßes ist nicht nur ein schneller Energiespender, der bei einem Durchhänger rasch mobilisiert. Süßes ist vor allem auch ein Seelentröster – und was könnte man in diesen Zeiten besser gebrauchen?

So verständlich der Griff nach Süßem auch sein mag: Halte dich lieber etwas zurück. Du musst die Corona-Zeit nicht unbedingt fürs Abnehmen nutzen, doch zunehmen solltest du jetzt auch nicht. Zumal viele sportliche Ausgleichsaktivitäten jetzt zu kurz kommen. Tipp: Lieber einen Apfel, ein paar Nüsse oder eine Möhre essen. So versorgst du dich mit Vitalstoffen, die dir helfen, gesund zu bleiben.

Weil wir uns kümmern

Warum für die Mitglieder der pronova BKK einfach mehr drin ist? Erfahre alles, was wir für dich tun, wie wir uns einsetzen und dir echten Mehrwert verschaffen.

Jetzt kennenlernen

Die zweite Falle: Der Kühlschrank

Der Kühlschrank steht gleich nebenan. Mehrmals täglich gehst du an ihm vorüber. Wahrscheinlich ist er derzeit wegen der Vorratshaltung sogar besonders gut gefüllt und sein Inhalt ist jederzeit und ohne Öffnungszeiten verfügbar. Eine ständige Verlockung also, zumal du allein bist und niemand dich kontrolliert. Warum also nicht mal eben einen Joghurt rausholen? Joghurt gilt doch sogar als gesund? Die meisten Milchprodukte wie Joghurt oder Fruchtquark enthalten leider viel Zucker (Ausnahme: Naturjoghurt). Der Nachteil überwiegt tendenziell also den Vorteil und wird sich dir bald schon beim Blick auf die Anzeige der Waage offenbaren.

Ähnliches gilt für Fruchtsäfte, selbst wenn sie ohne Zuckerzusatz auskommen. Der von Natur aus reichlich enthaltene Fruchtzucker bedeutet eine erhöhte Kalorienzufuhr. Tipp: Wenn schon Fruchtsaft, dann am besten mit Wasser zur Schorle verdünnt.

Noch kein Mitglied?

Dann jetzt schnell und einfach online zur pronova BKK wechseln und profitieren.

Jetzt online wechseln

Die dritte Falle: Fertiggerichte

Wahrscheinlich hast du auch die eine oder andere Tiefkühlpizza als Notvorrat eingelagert. Überhaupt sind Fertiggerichte ziemlich praktisch: Rein in die Mikrowelle, in die Pfanne oder in den Backofen, keine Zeit mit Zubereiten und Kochen verschwenden – so kann man sich ohne große Zeitverluste im Homeoffice verköstigen.

Doch so praktisch Fertiggerichte auch sind, so ungesund sind sie meist. Oft zeichnen sie sich durch einen hohen Anteil an Fett und Zucker negativ aus und enthalten nicht selten unnötige Zusatzstoffe. Tipps: Sinnvoller ist es, zwei- oder dreimal die Woche frisch einzukaufen. Die Versorgungslage ist trotz Corona alles andere als dramatisch, man wird immer frisches Obst und Gemüse, Milchprodukte, Fleisch, Eier oder Vollkornbrote kaufen können. Wenn man nicht jeden Tag kochen will, kann man auch mal eine Suppe für zwei Tage kochen. Oder man macht sich mittags einfach einen frischen Salat.

Wer nicht gerade in der Großstadt wohnt und sich ein wenig mit Grünzeug auskennt, kann das Nahrungsangebot auch durch das derzeit am Wegesrand oder im Wald reichlich sprießende gesunde Wildgemüse ergänzenBärlauch etwa oder frisch Löwenzahnblätter, Giersch und selbst junge Brennnesseltriebe sind vitalstoffreiche Salatzutaten oder eignen sich prima für die Produktion von Pesto. Auch wenn du dich gesund ernährst: Halte dich an feste Essenszeiten und reduziere die spontanen Zwischendurchmahlzeiten. Sonst futterst du über den Tag gesehen einfach zu viel.

Du möchtest mehr Informationen?
Dann nutze unseren Broschüren-Download. Wähle einfach die Themen aus, die dich interessieren und lade dir deine Broschüren als PDF runter - natürlich völlig kostenfrei!
Zum Broschüren-Download

Mehr zum Thema