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Detox

Shop around the clock

Man spricht nicht zu Unrecht vom Kaufrausch – 19 % der Befragten gaben in unserer Umfrage an, aufs Shoppen nicht verzichten zu können. Mit Shoppen sind nicht die täglichen Bedarfskäufe wie Lebensmittel oder neue Schuhe gemeint, wenn die alten hinüber sind, sondern lustbetonte Einkäufe von Dingen, die man eigentlich nicht braucht.

Eine Spielart davon ist die Schnäppchenjagd – hier erzielt man einen besonderen Lustgewinn aus dem überaus günstigen Einkauf von Dingen, die man nicht wirklich braucht. Und das Shoppen hat kein Ende – wer weder in der Fußgängerzone noch in den Warenhäusern auf der grünen Wiese fündig wird, shoppt dann eben im Internet. Das hat bekanntlich rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr geöffnet und schließt nicht einmal Weihnachten. Immer gilt die Jagd solchen Dingen, die man streng genommen nicht braucht. Der Verstand scheint ausgeschaltet zu sein – nicht umsonst spricht man auch von Kaufrausch, analog zum Alkohol- oder Drogenrausch, die ja beide ebenfalls die Sinne vernebeln und uns an rationalen Entscheidungen hindern.

Worauf könnten Sie persönlich in Ihrem Leben keinesfalls verzichten?

Meine(n) Partner(in) 51 %
Computer / Laptop / Tablet 43 %
Sex 39 %
Koffein (Kaffee / Energydrinks) 38 %
Smartphone 33 %
Süßigkeiten 33 %
Nikotin / Tabak (Zigaretten) 21 %
Shoppen 19 %
Alkohol 13 %

Wenn Sie das Gefühl haben, eine Abhängigkeit nach bestimmten Verhaltensformen oder auch nach potenziell suchtauslösenden Substanzen zu entwickeln, können Sie im Frühstadium einiges selbst tun:

  • Achten Sie auf erste Anzeichen – neben einem Gefühl des Unglücklichseins, wenn es gerade nicht möglich ist, beispielsweise ins Internet zu gehen, zählen auch Schlafstörungen und nervöse Unruhe dazu.
  • Führen Sie Buch über Ihr Verhalten mit Suchtpotenzial – was, wann, wie oft und wie lange gehen Sie bestimmten Verhaltensformen nach?
  • Fragen Sie einen guten Freund oder eine Freundin: Wie schätzen diese Ihnen nahe stehenden Menschen Ihr Suchtpotenzial ein?
  • Fragen Sie sich selbstkritisch, was in Ihrem Leben Sie so sehr vermissen, dass Sie evtl. ein Suchtverhalten entwickeln.
  • Versuchen Sie, das Übel an der Wurzel zu packen und die Ursachen zu beseitigen – entwickeln Sie mithilfe von Angehörigen oder Freunden einen Plan, sich aus der Abhängigkeit zu befreien. Hilfe erhalten Sie auch bei der pronova BKK. In der Lebenshilfe Online stehen Ihnen telefonisch, per Mail und in Chats unsere Experten zur Verfügung. Ihre Angaben bleiben selbstverständlich anonym. Darüber hinaus können Sie als Kunde oder Kundin der pronova BKK auch jederzeit fachärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.