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Detox

Süßes, ich will dich!

Der Tag lief eigentlich ganz gut – bis zur Mittagspause. Im nahen Einkaufszentrum stolpert man an jeder Ecke über Fastfood aller Art, Muffins und andere süße Verlockungen – und plötzlich überkommt einen die Erkenntnis: Ich habe eigentlich gar keine Lust auf Salat. Jetzt bloß nicht schwach werden. Aber wie soll das nur gehen?

Süßattacken können äußerst quälend und hartnäckig sein. Doch Widerstand ist möglich, vorausgesetzt, man hat die richtigen Strategien gegen solche Angriffe. Hier zählt die gute Vorbereitung: Wer schon im Vorfeld mit derartigen Attacken rechnet, bleibt cool und lässt sich nicht so leicht verführen. Je nach Situation helfen folgende Erste-Hilfe-Maßnahmen:

Wasser trinken

Ein großes Glas Wasser trickst die Gelüste eine Weile aus. Ungesüßter Tee erfüllt natürlich den gleichen Zweck. Am besten immer bereit halten – am Arbeitsplatz, zu Hause oder in der Tasche für unterwegs. Tabu sind natürlich alle süßen Getränke sowie solche mit Süßstoffen.

Ablenkung ist Trumpf

Wenn der Hunger quält, kann es manchmal helfen, sich abzulenken. Wenn die Ablenkung mit zusätzlicher Bewegung verbunden ist – umso besser. Denn wenn man sich auf dem Sofa mit Fernsehen, Surfen oder Lesen ablenkt, ist die Schokoladenfalle meist nicht weit. Also mal eben rausgehen oder vielleicht sogar ins Fitnessstudio. Das wirkt immer.

Einkauf minimieren

Schokoriegel, Gummibärchen, Eis, süßer Pudding: All die kleinen süßen Verführer und Tröster für zwischendurch werden grundsätzlich nicht gekauft. Die Schokolade, die nicht im Haus ist, kann auch nicht spontan gegessen werden.

Zähne putzen statt Zähne zuckern

Der Geschmack von Zahnpasta vertreibt die süßen Gelüste. Außerdem werden kritische Minuten mit Aktivität gefüllt. Minzhaltige Zahnpasta erfüllt hier den Zweck besser als eine süß-fruchtig schmeckende Sorte. Das Kauen von zuckerfreien Kaugummis kann ebenfalls helfen.

Obst oder Nüsse gegen Durchhänger

Sollte es sich nicht allein um süße Gelüste, sondern um echte Hungergefühle zwischen den Mahlzeiten handeln, sind Nüsse, frisches Obst oder eiweißhaltige Nahrungsmittel wie Joghurt oder Quark (natürlich ungesüßt) eine gesunde Alternative. Auch ein Löffel Kokosöl hilft über den Hunger hinweg und ist sogar sehr gesund.

Langzeitstrategien mit Köpfchen

Bei einer Süßattacke sofort handeln! Hier bleibt nicht viel Zeit für Planung, denn die Tafel Schokolade ist im Handumdrehen verzehrt. Dennoch kann eine gute Langzeitstrategie heftige Süßattacken reduzieren oder ganz ausschalten. Eine ausgewogene Ernährung mit regelmäßigen Mahlzeiten ist wichtig. Und essen Sie langsam, genießen Sie Ihr Essen mit allen Sinnen. Auch psychische Faktoren wie Frust, Stress oder Langeweile können übrigens zu Süßattacken führen. Sportliche Aktivität oder Entspannung wären hier die besseren Alternativen.

Fremdgegangen?

Der große Eisbecher war einfach zu verlockend, jeglicher Widerstand zwecklos. Jetzt sollte man sich nicht noch zusätzlich mit Schuldgefühlen plagen. Es ist halt passiert. Na und? Noch lange keine Grund, das ganze Projekt zu beenden. Sofort nach der Sünde geht es zurück auf den Weg zu einem Leben mit weniger Zucker.