Menü Menü schließen

Entspannung

Entspannung lernen

Ob Yoga, TaiChi, Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training oder Meditation: Ganz gleich, für welche Entspannungstechnik Sie sich entscheiden – achten Sie darauf, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Zu den wichtigsten Rahmenbedingungen zählen Raum, Ruhe und Kleidung sowie die anschließende Rückkehr in den Alltag.

Verdauung

Vom Mittagstisch auf Yogamatte – das kann nicht gut gehen. Der einsetzende Verdauungsprozess und die anstehende Tiefenentspannung passen nicht zueinander. Zwischen Mahlzeit und Meditation bzw. Entspannungsübung sollten minimal zwei Stunden liegen. Auch Harn- und Stuhldrang sollten nicht anstehen.

Raum

Wenn Sie in den eigenen vier Wänden entspannen möchten, sollte dies nach Möglichkeit ein ruhig gelegener Raum sein, der keiner anderen Nutzung unterliegt. Die optimale Ausstattung: Sportmatte und Kissen, eventuell eine Decke. Der Raum sollte gut belüftet und beheizbar sein und Tageslicht hereinströmen lassen.

Ruhe

Alle Lärmquellen sind auszuschalten. Lassen Sie keinerlei Ablenkung zu – Handys und im Hintergrund dudelnde Radios haben im Entspannungsraum nichts zu suchen. Falls Sie gemeinsam mit anderen entspannen, suchen Sie sich Partner ohne übersteigertes Redebedürfnis. Es sollte so ruhig sein, dass Sie jederzeit Ihren eigenen Atem hören können. Störungen von außen sind tabu.

Kleidung

Wählen Sie weite, bequeme Kleidung. Nichts darf Sie einengen – ein enges Unterhosengummi, ein einschnürender BH, eine metallene Gürtelschließe, ein unter dem Arm zwickendes Shirt oder eng sitzende Socken können sich als sehr störend erweisen. Ein freieres Körpergefühl haben Sie, wenn Sie sich Ihrer Kleidung komplett entledigen. Achten Sie auf eine Raumtemperatur, bei der Sie weder schwitzen noch frieren.

Unser Tipp: Durch Prävention heute schon für morgen sorgen

Möchten Sie aktiv für Ihre Gesundheit sein? Dann nehmen Sie doch an einem Präventionskurs oder an einer Gesundheitsreise teil – Wir beteiligen uns gerne an den Kosten.

Atmung

Den guten Einstieg in jede Form der Entspannungsübung finden Sie, wenn Sie zwei, drei Minuten lang tief und bewusst ein- und ausatmen – voll konzentriert auf jeden Atemzug. Das entspannt nicht nur, sondern trägt durch die Konzentration auf den Atem dazu bei, dass Sie störende Alltagsgedanken ausblenden können.

Rückkehr

Wenn Sie Ihre Übung beenden, achten Sie darauf, dass dies nicht abrupt geschieht, sondern langsam und bewusst Denken Sie an einen Taucher, der auch nicht zu schnell wieder an die Oberfläche zurückkehren darf. Die Tiefe des Meeres ist die Tiefe Ihrer Entspannung.