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Entspannung

Entspannungskonzepte von anno dazumal – heute noch zu gebrauchen?

Früher suchten viele Menschen Entspannung und Ausgleich beim Pflegen privater Hobbys wie Briefmarken sammeln, Musik hören oder selbst musizieren, sie werkelten im Bastelkeller, bemalten Zinnfiguren, bauten an ihrer Modelleisenbahnanlage, waren Mitglied in einem altbackenen Vorortsportverein, wanderten, züchteten Brieftauben, hielten Bienenvölker oder waren häufig in ihrem Schrebergärtlein beim Gärtnern anzutreffen. Und mit diesen unspektakulären, heute oft belächelten Aktionen machten sie ohne großen Aufwand alles richtig, denn genau diese kleinen Ablenkungen schaffen Abstand zum Stressgeschehen und sorgen für Tiefenentspannung. Es spricht also alles dafür, die Entspannungskonzepte von Oma und Opa aus der Mottenkiste hervorzuholen und frisch aufzubereiten!

Der natürliche Weg zur Entspannung

Wer heute Entspannung sucht und nicht weiß wie und wo, greift meist zum Ratgeber in Buchform oder besucht Kurse – das ist zweifelsohne richtig, wenn es darum geht, konkrete Entspannungstechniken zu erlernen. Doch es gibt auch eine Welt der Entspannung diesseits des professionellen Know-hows. Es ist die Welt der kleinen Hobbys. Was sie so entspannend macht: Man tut die Dinge, zu denen man sich hingezogen fühlt. Man widmet sich ihnen mit Hingabe und Liebe zum Detail. Man übt sie meist zu Hause aus oder irgendwo im näheren Umfeld – und oft in Gemeinschaft mit anderen Menschen, die das eigene Hobby teilen. Und noch etwas ist wichtig: Es handelt sich durchweg um entschleunigte Tätigkeiten, die ganz ohne Zeitdruck, ohne digitalen Schnickschnack und ohne Apps auskommen. Man betritt Welten, in denen die Uhren langsamer ticken, in denen es gemächlicher, gemütlicher und geruhsamer zugeht. Nicht selten bringen diese Dinge auch noch einen zusätzlichen Gewinn für Leib und Seele – man denke nur an die Obst- und Gemüseernte des Hobbygärtners oder den Honig des Hobbyimkers.

Stressreduktion durch liebevolle Hingabe

Wer einmal die sorgsam geharkten Kiesflächen und nicht minder sorgsam gehegten Pflanzen eines Zen-Gartens bewundert hat, weiß wovon die Rede ist: Indem man einfache Tätigkeiten mit großer Hingabe und Sorgfalt erledigt und sich dabei ganz auf dieses Tun konzentriert, bewegt man sich plötzlich in einer Welt ohne Ablenkung, ohne Hektik und ohne Stress. Das Harken und Hegen wird gleichsam zur geistigen Übung. Ähnlich kann man es auch mit dem Sammeln von Münzen oder Briefmarken, mit der Rosenzucht, der Modellbahnanlage oder mit dem Aquarium halten – man widmet sich einer Sache intensiv und umfassend. Wer etwa ein Aquarium unterhält, eignet sich in Stunden und Tagen des Studiums vielfältiges, hochspezialisiertes Wissen über Fische, Wasserpflanzen und Wasserqualität an. All diesen Hobbys ist gemeinsam, dass sie – gemessen etwa an den Anforderungen der Arbeitswelt oder der ökonomischen Kalkulation – kaum einen unmittelbaren Nutzen bringen. Man kümmert sich um ihrer selbst willen um diese Dinge. Das kann ein tiefes Gefühl der Entspannung und der Zufriedenheit vermitteln.

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Geistige Beweglichkeit erhalten

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen. Aus Bequemlichkeit bleibt es oft beim passiven Konsum – etwa indem man unproduktive Stunden vor einem Bildschirm verbringt und sich berieseln lässt. Wer hingegen ein Hobby verfolgt, das die Aneignung von grundlegendem Wissen, die Beschaffung von Informationen, das Nachdenken über Alternativen und den Austausch mit anderen erfordert, hält den Geist fit und beweglich. Und damit kann man gar nicht früh genug beginnen – warten Sie also nicht bis zur Pensionierung, um Ihr persönliches Hobby zu finden!