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Entspannung

Psycho-Wellness

Einfach mal in den Arm genommen werden, gestreichelt werden – das kann äußerst entspannend sein. Auf professioneller Ebene bieten verschiedene Massagekonzepte wie die hawaiianische Lomi-Lomi-Massage körperliche und seelische Tiefenentspannung. Was passiert da eigentlich, dass sogar hartgesottenen Kerlen plötzlich ganz warm ums Herz wird und sie manchmal zu weinen anfangen?

Körper und Seele

Dass Körper und Seele nicht isoliert zu betrachten sind, merken viele Menschen leider erst dann, wenn sie plötzlich an einer psychosomatischen Erkrankung zu leiden beginnen: Stress, Angst, Schlaflosigkeit und Traurigkeit verursachen körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Verspannungen im Bereich der Nacken- und Rückenmuskulatur, Magenschmerzen, Verdauungsprobleme, Schweißausbrüche und Herzrasen. Oft kann man mithilfe psychotherapeutischer Methoden die physischen Symptome lindern oder zum Verschwinden bringen. Doch es geht auch anders herum: Streicheleinheiten für den Körper sorgen für Stressabbau und Entspannung. Das ist das Konzept traditioneller Massagetechniken.

Blockaden lösen

Um beim Beispiel der Lomi-Massage zu bleiben: Die Massage dauert normalerweise bis zu zwei Stunden. Massiert wird – unter Einsatz von reichlich Öl – mit den Händen, den Unterarmen und den Ellenbogen. Diese Massagen sollen den blockierten Energiefluss lösen und auf diese Weise die Harmonie von Körper, Geist und Seele wiederherstellen. Die Massagebewegungen sind schaukelnd und fließend und keineswegs immer sanft – je nach Stärke der Blockade kann auch mit sehr viel Druck gearbeitet werden. Im traditionellen Behandlungsschema wird stets mit dem Rücken begonnen, danach kommt die Vorderseite des Körpers dran.

Die Heilsamkeit körperlicher Berührung

Grundsätzlich funktioniert die Lösung von Blockaden auch ganz ohne Öl und Hawaii-Exotik: Wer sich nach einem anstrengenden Bürotag von Freund oder Freundin kräftig den Nacken oder den Rücken massieren lässt, erlebt im Prinzip etwas sehr Ähnliches. Verspannungen lösen sich, ein Gefühl von Wärme und Entspannung durchströmt den Körper. Auch eine liebevolle Umarmung oder Streicheln ist entspannend – übrigens nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere. Sanfte Berührungen beruhigen und vermitteln das Gefühl, nicht allein zu sein – sogar dann, wenn man tatsächlich gerade allein ist: Streicheln Sie sich doch mal selbst, wenn sie gerade traurig oder verstimmt sind und niemand anders in der Nähe ist – sei es an den Unterarmen oder an en Wangen. Verändert sich Ihre Selbstwahrnehmung?